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Frau Schonath - Peter-Vischer-Realschule Nürnberg
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Bayer



Anmeldedatum: 08.09.2009
Beiträge: 1348
Bundesland: Darmstadt

BeitragVerfasst am: 02.06.2010, 07:53    Titel: Frau Schonath - Peter-Vischer-Realschule Nürnberg Antworten mit Zitat

1
Elterninitiative Angstfreies Lernen in der PVS-Realschule
Postfach 910452
90262 Nürnberg

T.:
Wir sind engagierte Eltern der Peter-Vischer-Realschule in Nürnberg, die sich in eine Elterninitiative zusammen geschlossen haben. Es geht um Mobbing einer Lehrkraft in Mathematik, Frau Schonath, gegen Schüler, deshalb ist unser Name und damit
unsere Hauptforderung Angstfreies Lernen.

Da wir seit September 2008 versuchen, die Probleme schulintern zu lösen, jedoch ohne Ergebnis, sehen wir uns gezwungen, uns an die Öffentlichkeit zu wenden mit der Bitte um Unterstützung.
Unsere Kinder berichteten im ersten Schuljahr 2008/2009 von Anfang an von einem Unterrichtstil in Mathematik, der auf blindem Gehorsam ausgerichtet war. Pfeifen durch die Finger, mit einem Stock auf die Tische schlagen, Bedrohungen und Beleidigungen waren an der Tagesordnung ab der ersten Unterrichtsstunde. Die
Schüler waren verängstigt und geschockt.

Es gab Mitteilungen und Verweise aus nicht nach vollziehbaren Gründen. Der angekreuzte Grund, wegen fehlenden bzw. unvollständigen Hausaufgaben entpuppte sich meist als nicht formgerechte Hausaufgaben. Diese korrigierten Hausaufgaben müssen dann am darauf folgenden Tag um 7.30 Uhr vor
Unterrichtsbeginn im Büro der Lehrkraft vorgelegt werden.
Die Durchschnitte für Arbeiten lagen das gesamte Schuljahr zwischen 4,3 bis 4,9.

Der Mathematikunterricht bei besagter Lehrkraft wurde zum Alptraum unserer Kinder. Psychosomatische Reaktionen wie Bauchweh, Schlafstörungen, Angstzustände, Aggressionen, Weinen sind in Bezug auf diese Lehrkraft bis heute zum traurigen Alltag der Schüler geworden.

2
Viele Eltern haben Gespräche geführt, sich beschwert , Beratung und Hilfe gesucht und sich mit anderen Eltern ausgetauscht. Bei Gesprächen mit der Lehrerin und dem Gesamtschulleiter Herrn Karl, kam es immer zu ähnlichen Aussagen: Es liege am Schüler, er passe nicht auf, er müsse sich an die Anforderungen der Realschule
gewöhnen, er spräche nicht die Wahrheit, man könne einem Kind nicht alles glauben.

Bei Einzelgesprächen mit Frau Schonath wurde auch das Elternhaus kritisiert. Die Mütter mussten sich Sätze anhören wie: "Sie kümmern sich nicht ausreichend um ihr Kind; wenn Sie berufstätig sind, sind die schlechten Noten ja kein Wunder, Sie
lassen ihr Kind in der Hausaufgabenbetreuung (derselbigen Schule!) verkommen, Ihre Deutschkenntnisse reichen wohl nicht aus."

Jegliches Gespräch wurde mit Schuldzuweisungen an das Kind und Elternhaus beendet. Die Schüler bekamen den Stoff nicht verständlich vermittelt. Sie hatten Angst und trauten sich nicht fragen, weil sie dabei bloß gestellt wurden, z.B. "hättest
du doch aufgepasst". Viele Mütter lernten zu Hause in den Abendstunden mit ihren Kindern den Stoff nach oder die Schüler nahmen Nachhilfe. Die Benotung ist um ein bis zwei Noten strenger, denn wenn ein Schüler die Klasse wechselte oder die
Schule verlässt, verbessert sich sofort die Mathematik-Note.
Nach mehrfachen Beschwerden wurden verstärkt Gespräche mit dem Rektor, Herrn Karl, gesucht.

Dieser hat verharmlost, abgestritten, hat öfters einfach das Telefon
aufgelegt und mit der Schülerakte am Tisch die Mitteilungen und Verweise des jeweiligen Schülers benannt. Damit war wieder das Kind schuld!
Die Beschwerdeführerin war im Schuljahr 2008/2009 Elternklassensprecherin und hat sich mehrmals an den Elternbeirat gewandt. Die schriftlichen Bitten um Unterstützung an den Elternbeirat wurden nie beantwortet. Bei mündlichen
Gesprächen mit dem EB-Vorsitzenden oder EB-Mitgliedern kamen nur Aussagen, wie "bei der Lehrkraft kann man nichts machen, sie ist so. Sie ist Konrektorin der Realschule, da muss man vorsichtig sein. Herr Karl ist unangreifbar."

Die Schule steht aber in der Verantwortung, im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht
3
für gerechte Lernbedingungen zu sorgen und die Kinder zu schützen. AlsSchutzbefohlene haben Lehrkräfte einen großen Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung von Schülern.
Wir bekamen immer mehr Kontakte mit ehemaligen Eltern und diese erzählten, dass sich Herr Karl auf die Rektorstelle geklagt hatte und von Anfang an unseriös auftrat.

Kritischen Eltern wird schnell gedroht und sie werden eingeschüchtert.
Nachdem alle Gespräche nicht halfen gingen wir Eltern den Dienstweg nach oben zu dem Ministerialbeauftragten. Er erließ in Zusammenarbeit mit dem Städtischen Schulamt einige Maßnahmen bezüglich Frau Schonath. Dann war für 2-3 Wochen Ruhe. Unterschwellig hatte jedoch Frau Schonath einige Jungs (reine Jungenklasse) ausgesucht, die sie aus der Schule mobben wollte.
Es hatte den Anschein, dass damit das Elternengagement bestraft werden soll und kritische Eltern wurden offen aufgefordert, die Schule zu verlassen. Das dramatischste Beispiel ist ein Junge, der seit Beginn der 6. Klasse besonders schlimm behandelt wird. Frau Schonath (eine klein gewachsene Frau) sagte der Mutter, ihr Sohn solle gehen, da er zu groß ist. Es begann ein Leidensweg für den
Schüler, der bis heute stark traumatisiert ist.

Zu Mitschüler äußerte sie "wenn es Probleme mit ihm gibt, kommt zu mir, dann bekommt er einen Verweis und muss die Schule verlassen". Es gab immer wieder körperliche Attacken und der Junge bekam ungerechtfertigte Verweise. In nur fünf
Monaten erhielt er sechs Verweise, deren Begründung völlig willkürlich sind und zwischen Lehrkraft und Direktor eine vereinbarte Sache war. So schickte Frau Schonath z.B. den Jungen drei Mal in den Auszeitraum und Herr Karl verkündigte eine von ihm neu erlassene Maßnahme, ab drei Mal Auszeitraum gibt es einen
Verweis.

Die Kinder fühlen sich gedemütigt und haben Angst.
Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule ist nicht mehr möglich. Deshalb haben zwei Mütter eine Dienstaufsichtsbeschwerde mit dem Antrag auf Suspendierung von Herrn Karl und Frau Schonath gestellt. Nur durch den Rückhalt von Herrn Karl können Lehrkräfte ihre Vorbildfunktion so sehr verletzen.
4
Solche Lehrer fühlen sich von Herrn Karl bestärkt. So hat z.B. ein Lehrer von Anfang an die Klasse 6 f als krank, asozial und nicht würdig bezeichnet, bevor er überhaupt die Namen der Schüler kannte.
Schriftliche Fragen und Stellungnahmen von Eltern in Bezug auf fragwürdiger oder nicht richtiger Bepunktung, Benotung oder Mitteilungen werden nicht beantwortet. Es gibt keine Gesprächsbereitschaft oder Prüfung von fragwürdigen Abläufen.
Die Problematik an der PVS ist seit Jahren bekannt, da sich sehr viele Eltern an die Beratungsstellen gewandt haben und viele bereits deswegen die Schule verlassen haben.

Es ist an der Zeit, dass Betroffene gehört werden. Viele Eltern haben deshalb in den beiden Dienstaufsichtsbeschwerden ihre Daten zur Befragung durch das Schulamt gegeben. Anstatt eigene Recherchen zu starten, wurden diese Daten an die Schulleitung weiter gegeben, die die einzelnen Eltern anriefen und befragten, ob sie denn ihre Unterschriften aufrecht erhalten wollen.
Dieses Vorgehen ist datenschutzrechtlich bedenklich und grenzt an Nötigung!

Damit wird wird mit Einschüchterung und Drohung gearbeitet. Herr Karl hat gegen die zwei Beschwerdeunterzeichnerinnen mit einer Androhung auf Unterlassungsklage durch die RA-Kanzlei Lawrenz & Partner, Nürnberg reagiert. In einem laufenden Beschwerdeverfahren die Mittel von Drohung und Einschüchterung
zu wählen bestätigt die bereits gemachten Erfahrungen des Leitungsstils.

Die Elterninitiative hat eine Resolution erarbeitet, wie wir uns Lernen in einem angstfreien Raum vorstellen. Dazu sammeln wir Unterschriften, die wir dem Schulamt und dem Oberbürgermeister am 10.6. übergeben werden. Nach 11 Wochen völliger Untätigkeit hat das Schulamt am Schreibtisch die Dienstaufsichtsbeschwerde als unbegründet abgelehnt. Es wurde niemand befragt,
außer natürlich der Schulleiter. Ohne personelle Konsequenzen wird sich an dieser Schule nichts grundlegendes ändern. Wir machen weiter mit allem Mitteln, die uns zur Verfügung stehen. Die
Presse wird ab morgen darüber berichten. Wir planen eine Kinderkonferenz und evtl. eine Kundgebung. Darüber hinaus fordern wir in der ein Team von unabhängigen 5
Experten, die helfen, das Geschehene aufzuarbeiten und eine humane Schulkultur zu entwickeln. Wir wollen allen Eltern in ähnlicher Situation Mut geben, sich mit anderen Eltern zusammen zu schließen und für die Rechte der Kinder aktiv zu sein.

Lehrer und Schulleiter sind zwar leider Beamte auf Lebenszeit, aber fehlerbehaftet wie alle Menschen. Wenn persönliche Unzulänglichkeiten an Kindern ausgelebt werden, hört es auf. Dann sind Eltern verpflichtet einzugreifen.
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"Nicht auf den Verstand kommt es an, sondern das was ihn leitet - Charakter und Herz."

Dostojewski
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Petra Litzenburger



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BeitragVerfasst am: 02.06.2010, 07:57    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Mobbt die Mathe-Lehrerin einen Schüler?
Eskalation an der Peter-Vischer-Schule: Elterninitiative fordert Suspendierung
Mobbt die Mathe-Lehrerin einen Schüler?
Foto: colourbox.com
Bitte Bild anklicken!
Eine Lehrerin, die - so der Vorwurf - unter Schülern Angst und Schrecken verbreitet; Eltern, die eine »Initiative für angstfreies Lernen« gründen und Dienstaufsichtsbeschwerden einreichen; ein Schulleiter, der mit Klage droht - an der Peter-Vischer-Schule eskaliert die Situation.

Es sind schwere Vorwürfe, die die Initiative »Angstfreies Lernen an der Peter-Vischer-Realschule« erhebt: Der Unterricht von Konrektorin und Mathematik-Lehrerin S. sei auf »bedingungslosen Gehorsam« ausgerichtet (lautes Pfeifen, mit dem Stock auf Tische schlagen). Ihr Umgang mit Schülern sei von »Kälte und mangelnder Achtung« geprägt (Brüllen, Drohen). Die Kinder - es geht um eine sechste Klasse, 34 Jungen - würden eingeschüchtert: Es gebe beispielsweise aus nichtigem Anlass Verweise, etwa wegen eines ungespitzten Stiftes. Manche Schüler hätten Angst vor dem Unterricht, würden mit psychosomatischen Beschwerden reagieren (Bauchweh, Kopfschmerzen, Schlafstörung).

Erstarrung in der Klasse

Als würde das nicht reichen, wird die Lehrkraft obendrein des Mobbings beschuldigt. Sie soll gesagt haben, sie sorge dafür, dass ein bestimmter Schüler die Schule verlassen müsse, heißt es in einer der zwei Dienstaufsichtsbeschwerden, die an das städtische Schulamt gingen.

Die Mutter des betroffenen Jungen klagt, Lehrerin wie Schulleiter wollten ihren Sohn zwingen, die Schule zu verlassen. Schulleiter Thomas Karl wird auch vorgeworfen, »kritische Eltern« einzuschüchtern, zu drohen, Vorfälle vertuschen zu wollen.

Die Konflikte schwelen seit langem. »Schon am zweiten Schultag in der fünften Klasse kam mein Sohn heulend nach Hause«, sagt Marion Padua, die die zweite Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht hat. »Mittlerweile ist die Klasse erstarrt.«

Schulleitung widerspricht

Dem widerspricht die Schulleitung. »Die Jungen wirken nicht so, als würden sie unter der Knute stehen«, sagt die stellvertretende Schulleiterin Gertrud Schubert, die die betroffene Klasse vertretungsweise unterrichtet hat. Sie weist darauf hin, dass psychosomatische Störungen auch außerschulische Ursachen haben könnten; dass bei Kindern Selbst- und Fremdeinschätzung auseinandergehen würden. Und: »Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Vorwürfe zutreffen«, sagt sie, räumt aber ein, die Situation nicht genau beurteilen zu können - etwa, ob die Klasse verängstigt ist. Und: Es habe auch schon früher Konflikte wegen des Unterrichtsstils der Lehrerin gegeben, die als »streng« gilt.

Dennoch: Aus ihrer Sicht liegt ein Grundproblem darin, dass es sich um eine reine Jungenklasse handelt, auch noch im pubertierenden Alter. Das habe zu Problemen geführt. Außerdem: »In der Klasse gibt es eine Tendenz zum Mobbing.« Deshalb habe es entsprechende Trainings gegeben. Im kommenden Schuljahr werde man den Klassenverband auflösen, aus drei sechsten würden vier siebte Klassen werden. »Dadurch wird sich die Situation deutlich entschärfen.«

Angst ums Image

Schubert bedauert, dass nun das Bild der Schule in der Öffentlichkeit beeinträchtigt werde. Tatsächlich, so betont die Elterninitiative, bezieht sich die Kritik nur auf »ein, zwei Lehrkräfte« - die Mehrheit der Lehrer sei engagiert. Dennoch empfindet Schubert das Vorgehen der Initiative als wenig hilfreich. »Es verschärft den Konflikt«, sagt sie angesichts einer »Resolution« mit Unterschriftenliste, die die Runde macht und in der gefordert wird, dass die Stadt personelle Konsequenzen zieht.

»Wir hatten mal einen Fall in Nürnberg, da fasste ein Lehrer Mädchen an. Der Lehrer wurde sofort aus dem Dienst entlassen«, sagt Georg Altmann vom Amt für allgemeinbildende Schulen. Für ihn ist so ein drastischer Schritt - Lehrer suspendieren - im vorliegenden Fall aber kein Thema. Eine der beiden Dienstaufsichtsbeschwerden hat er schon bearbeitet - neben der Forderung nach Suspendierung wurde auch jene nach der Rücknahme von Verweisen abgelehnt.

»Damit finden wir uns nicht ab«, sagt Padua. Die Sprecherin der Initiative, die laut Eigenangabe aus 40 Eltern besteht, pocht darauf, dass die Stadt Eltern (13 sind bereit, Angaben zu machen), Schüler und Schulsozialpädagogin zu den Vorfällen befragt, die sich seit September 2008 ereignet haben. Den Vorwurf, dass sie, eine Linken-Stadträtin, die Situation forciere und politisch nutzen wolle, weist sie zurück.

Mit Klage gedroht

Elternbeiratsvorsitzender Jürgen Rötzer meint: »Ich will weder der Schule noch den Eltern der Initiative den Buhmann zuschieben. Womöglich wurden von allen Seiten Fehler gemacht.« Er bedauert aber den Kurs der Initiative. Man sollte wieder miteinander ins Gespräch kommen. Und die Vorwürfe gegen die Lehrerin? »Ich kann das nicht bewerten.«

Weder die Lehrerin will Stellung nehmen noch der Schulleiter, der jüngst einen Rechtsanwalt eingeschaltet hat und von Padua verlangt, gewisse Äußerungen zu unterlassen - etwa jene, dass Verweise ungerechtfertigt gegeben würden, dass er Eltern untersagt habe, sich außerhalb der Schule zu beschweren.

Schulbürgermeister Klemens Gsell versichert: »Wir gehen allen Vorwürfen nach.« Stellt sich heraus, dass bestimmte Vorwürfe zutreffen - etwa, dass der Unterrichtsstil der Lehrkraft unangemessen ist -, »wird eingegriffen«.

Andreas Dalberg


Quelle: http://www.roth-hilpoltsteiner-volk....721&kat=10&man=15
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Petra Litzenburger



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BeitragVerfasst am: 02.06.2010, 08:01    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Kommentar:
Schulamt muss eingreifen
Kluft zwischen Eltern und Schulleitung ist zu tief
Schulamt muss eingreifen
Der Konflikt zwischen einer sechsten Klasse der Peter-Vischer-Realschule, ihrer Mathematik-Lehrerin und einigen Eltern schwelt ja schon lange. Seit 2008 gab es Gespräche mit dem Ziel, die Lage zu beruhigen. Nach einer kurzen Entspannungsphase zu Beginn dieses Jahres verschärfte sich die Situation jedoch wieder - und ist nun eskaliert. Das Tischtuch zwischen Schulleitung und Elterninitiative scheint zerschnitten. Die eine Seite reicht Dienstaufsichtsbeschwerden ein, die andere droht mit juristischen Schritten. Daher müssen jene, die nun »aufklären« sollen, von außen kommen - die Schulleitung selbst wäre überfordert.

Verdrehte Vorstellung von Pädagogik

Auch wenn die Elternschaft uneins ist: Die Vorwürfe werden nicht nur von wenigen erhoben und bestätigt, sondern von vielen - weshalb sie sehr ernst genommen werden müssen. Dazu gehört auch die Frage nach dem Unterrichtsstil. Immer wieder ist hier zu hören: Na, wir hatten früher doch auch Bauchgrimmen in Latein. Das ist eine relativierende Haltung, die ins 19. Jahrhundert gehört.

Wer glaubt, Schule müsse wehtun, offenbart eine verdrehte Vorstellung von Pädagogik. Sollte in einer Klasse permanent Angst herrschen, muss das Schulamt eingreifen. Zunächst gilt es herauszufinden, was genau sich in jener sechsten Klasse zugetragen hat. Eine Vorverurteilung von Lehrern darf es nicht geben. Aber auch kein bedingungsloses In-Schutz-Nehmen.

Andreas Dalberg


Quelle: http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1234723&kat=10
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 02.06.2010, 08:02    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.kubiss.de/schulen/pvs/pvsnbg/

Schul-HP

http://www.kubiss.de/schulen/pvs/pv....rwaltung/pvs-verw-001.htm

Bild Ursula Schonath (ganz unten)
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Petra Litzenburger



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BeitragVerfasst am: 02.06.2010, 08:28    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Schubert bedauert, dass nun das Bild der Schule in der Öffentlichkeit beeinträchtigt werde. Tatsächlich, so betont die Elterninitiative, bezieht sich die Kritik nur auf »ein, zwei Lehrkräfte« - die Mehrheit der Lehrer sei engagiert. Dennoch empfindet Schubert das Vorgehen der Initiative als wenig hilfreich. »Es verschärft den Konflikt«, sagt sie angesichts einer »Resolution« mit Unterschriftenliste, die die Runde macht und in der gefordert wird, dass die Stadt personelle Konsequenzen zieht.


Das Problem besteht nicht erst seit gestern sondern:

Zitat:
Der Konflikt zwischen einer sechsten Klasse der Peter-Vischer-Realschule, ihrer Mathematik-Lehrerin und einigen Eltern schwelt ja schon lange. Seit 2008 gab es Gespräche mit dem Ziel, die Lage zu beruhigen. Nach einer kurzen Entspannungsphase zu Beginn dieses Jahres verschärfte sich die Situation jedoch wieder - und ist nun eskaliert


Was hätten die Eltern, die seit 2008 versuchen eine Lösung herbeizuführen, scheinbar ohne Bewegung von Seiten der Schule und Behörden, denn noch tun sollen?!

Den Eltern nun aber vorzuwerden, sie würden mit Sammeln von Unterschriften den >Konflikt verschärfen< ist meiner Meinung nach mehr als abenteuerlich.


Viele Grüsse

Petra Litzenburger
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 02.06.2010, 08:32    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.google.de/imgres?imgurl=....%26gbv%3D2%26tbs%3Disch:1


Bild der Ursula Schonath
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Zuletzt bearbeitet von Bayer am 09.06.2010, 13:32, insgesamt einmal bearbeitet
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 02.06.2010, 08:41    Titel: Antworten mit Zitat

...und dass diese Klasse aus 34 Jungen besteht, wird man wohl kaum den Eltern vorwerfen können.

Das haben sicher andere noch vor Einschulung der Kinder in die 5.Klasse entschieden.
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 02.06.2010, 08:52    Titel: Antworten mit Zitat

Leserbriefe bei nn-online.de

http://www.nn-online.de/artikel.asp....361&kat=314&man=3

Zitat:


Jahrelang unter Psychoterror gelitten


Endlich wird etwas getan. Ich selbst war Schülerin, von 2000 bis 2006 an der Peter-Vischer-Schule und finde es super, dass die Zustände dort endlich an die Öffentlichkeit kommen. Ich selbst und viele meine Mitschüler litten jahrelang unter dem Psychoterror von Frau S. Die Noten dienten der reinen Disziplinierung und Gängeleien waren an der Tagesordnung. Auch die Eltern meiner damaligen Klasse versuchten gegen die Lehrerin vorzugehen, doch sämtliche Gespräche und Versuche wurde von der Lehrkraft und dem Schulleiter im Keim erstickt und von der Hand gewiesen. Für uns Ehemaligen ist es zu spät, aber ich hoffe sehr, dass nicht noch mehr Kinder unter solchen Bedingungen lernen müssen.Hannah Wachter, Nürnberg

Hannah Wachter, Nürnberg



http://www.nn-online.de/artikel.asp....362&kat=314&man=3

Zitat:

Einschüchterung, Drohung, Denunzierung

Der Artikel »Mobbt die Mathe-Lehrerin einen Schüler?« hat mich, als ehemalige Schülerin der Peter-Vischer-Schule, in absolute Aufregung versetzt. Dieser bezieht sich nämlich nicht nur auf die Probleme, die seit 2008 herrschen. Genannte Missstände und schwerwiegende Probleme mit Frau S. waren bereits in der Vergangenheit Thema. Mobbing, Einschüchterung, Drohung, Denunzierung, fehlende Unterstützung und mangelndes Vertrauen von Seiten der Schulleitung.

Das sind alles Vorwürfe/ Fakten, die bereits wir vor wenigen Jahren erfolglos angebracht hatten. Knapp die Hälfte meiner damaligen Klasse konnte ihren Anforderungen nicht gerecht werden und scheiterte unter diesen Lernbedingungen kläglich. Die im Artikel genannten Punkte sind mir mehr als bekannt und lassen wiedermal ein und die selben Fragen aufkommen. Wie ist es möglich, dass so eine Lehrkraft jahrelang von Schulleitung und Co. derart gedeckt wird? Wie können massenhaft Anschuldigungen so einfach verworfen werden?

Die Argumentation ist typisch. Jegliche Schuld wird demonstrativ abgewiesen. Wie sollen Schüler aus der Unterstufe mit so etwas umgehen können, wenn selbst wir, als Mittelstufe, damals wie paralysiert im Unterricht saßen? Wie sollen sich Kinder in diesem Alter gegen solche Methoden wehren? Das geht lediglich über die Eltern. Doch die werden bisher mit einfachsten Mitteln abgespeist.

Hier geht es schon lange nicht mehr um eine zu »strenge Lehrerin«, die ihre Aufgabe, ihren Unterrichtsstoff zu vermitteln, zu ernst nimmt. Mathematische Formeln und sorgfältige Unterrichtsvorbereitung werden zur Nebensache. Machtverhältnisse und -kämpfe, Unterdrückung und Manipulation nehmen eine primäre Rolle ein.

In welcher Zeit leben wir, dass ein ungespitzter Stift einen Verweis zur Konsequenz mit sich zieht? Dass Meinungsäußerung derart bestraft wird? Das ist reine Schikane, die ein Ende nehmen muss. Hier wird taktiert und das auf Kosten der Schüler.

Lea Knöbl, Nürnberg,

und acht weitere Unterzeichner


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Rudi



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Beiträge: 461

BeitragVerfasst am: 02.06.2010, 09:22    Titel: Antworten mit Zitat

Immer das gleiche Schema:

Super Schule,
tolle und engagierte Lehrkraft,
ein sehr bemühter Schulleiter

aber leider, leider

schlechtes Kind
und
unzufriedene und störende Eltern.

Rudi
die die betreffende Dame gerne einmal unter vier Augen sprechen würde
_________________
Bist auf Frieden du erpicht, darfst du intervenieren nicht, denn sonst gibt es bösen Streit mit der Schulsozialarbeit.
Und solltest du dann noch verstohlen dein Kind aus dieser Anstalt holen, dann Mütterlein, oh hüte dich - die Folgen sind gar fürchterlich.
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Petra Litzenburger



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BeitragVerfasst am: 02.06.2010, 16:13    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Noch ein Leserbrief:

Mobbing, Schreien, Unterdrückung


Mobbing, Schreien, Unterdrückung

Herzlichen Glückwunsch an die Elterninitiative. Ich freue mich, dass es Eltern nicht mehr egal ist, wie eine Lehrerin an der PVS mit Schülern umgeht. Auch wir durften mit dieser Lehrkraft in den Jahren 2004 bis 2006 unsere Erfahrungen sammeln. Mobbing, Schreien und Unterdrückung gehörten zum Alltag. Die Zensuren in Mathematik waren dementsprechend. Auch Gespräche mit der Schulleitung und der Lehrkraft halfen nur kurzfristig. Bemerkenswert war nach einem Klassenwechsel und dadurch bedingt auch Lehrkraftwechsel gab es die Note 2 (vorher 4), Abschlussprüfung der Realschule in Mathe 1.

Hier ist erkennbar, es ist auch anders möglich, Mathematikunterricht zu gestalten. Ich wünsche der Elterninitiative Durchhaltevermögen zum Schutz der Schüler.

Jutta Mann, Nürnberg



Quelle: http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1235370&kat=314
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Petra Litzenburger



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BeitragVerfasst am: 02.06.2010, 16:51    Titel: Antworten mit Zitat

Und noch ein Leserbrief:

Zitat:
Rufmord wird auf die Spitze getrieben

Rufmord wird auf die Spitze getrieben


Bevor ein solcher Artikel und ein derartiger Appell an das Schulamt »losgelassen" werden, sollte man sich mal bei den »anderen" Eltern umhören, bei der schweigenden Mehrheit. Meine Tochter, mittlerweile 19 Jahre alt, 2007 von der Realschule (nach der 10. Klasse) ans Gymnasium übergetreten, profitiert noch heute von dem mathematischen Grundwissen, das Frau S. ihr vermittelt hat. Zugegeben, diese Lehrkraft war für ihre konsequente Art bekannt, aber: seit wann schadet Konsequenz in der Erziehung einem Schüler? Auch der im Unterricht geforderte gespitzte Bleistift ist meines Erachtens keineswegs ein Anlass zur Diskussion - Zeichnen in Geometrie mit stumpfem Bleistift soll mir Frau Padua mal vormachen!

Überhaupt drängt sich mir beim Lesen des Artikels der Eindruck auf, dass der seit Jahren laufende Rufmord gegen Frau S. jetzt auf die Spitze getrieben werden soll. Ich hatte während der Schulzeit meiner Tochter an der PVS reichlich Gelegenheit, Eltern kennenzulernen, die meinten, ihre Kinder vor Frau S. »bewahren" zu müssen. Entweder handelte es sich dabei um »Erziehungsberechtigte", die selbst nicht in der Lage waren, ihr Kind konsequent zu erziehen - oder um Eltern, die nach Bekanntschaft mit Frau S. dieselbe gar nicht mehr so schlimm fanden; letztere waren dem Vorurteil, das anscheinend immer noch hartnäckig in der PVS kursiert, auf den Leim gegangen.

Frau Padua sei eines gesagt: Wer zu Hause Stimmung gegen Lehrer macht, erzeugt erst psychosomatische Erscheinungen beim eigenen Kind, da sich jeder Pubertierende irgendwann mal »als Opfer" fühlt. Wie wird Frau Paduas Kind später auf »strenge" Ausbilder, Lehrherren, etc. reagieren? Wie lange will Mami dann die Arbeitgeber mit Unterschriftenlisten ärgern, bis Bubi seinen Willen durchsetzt?

Es gibt für Lehrer wichtigere Probleme im Schulsystem, als sich mit solchen übertriebenen Elternreaktionen beschäftigen zu müssen. Liebe Eltern, die Ihr bereits auf Frau Paduas Liste unterschrieben habt oder noch unterschreiben wollt, lest nach beim Psychologen, unter dem Stichwort »Frustrationstoleranz" - Euch werden die Augen aufgehen!

Ute Schlicht, Nürnberg



Quelle: http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=1235363&kat=314
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Zuletzt bearbeitet von Petra Litzenburger am 02.06.2010, 16:55, insgesamt einmal bearbeitet
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Petra Litzenburger



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BeitragVerfasst am: 02.06.2010, 16:54    Titel: Antworten mit Zitat

Obigen Leserbrief kommentiere ich gerne:

Zitat:
Meine Tochter, mittlerweile 19 Jahre alt, 2007 von der Realschule (nach der 10. Klasse) ans Gymnasium übergetreten, profitiert noch heute von dem mathematischen Grundwissen, das Frau S. ihr vermittelt hat.


Und heute soll Töchterchen scheinbar durch diesen Leserbrief profitieren, so kurz vor dem Abitur ...

Zitat:
Überhaupt drängt sich mir beim Lesen des Artikels der Eindruck auf, dass der seit Jahren laufende Rufmord gegen Frau S. jetzt auf die Spitze getrieben werden soll. Ich hatte während der Schulzeit meiner Tochter an der PVS reichlich Gelegenheit, Eltern kennenzulernen, die meinten, ihre Kinder vor Frau S. »bewahren" zu müssen.


Ach, scheinbar gibt es doch eine Vielzahl Eltern (auch schon aus früheren Jahrgängen), die mit dieser Lehrkraft Probleme hatten.

Zitat:
Entweder handelte es sich dabei um »Erziehungsberechtigte", die selbst nicht in der Lage waren, ihr Kind konsequent zu erziehen


Klarer Fall, jedenfalls für Schule, Schulleitung Schulamt und Eltern, die für die ein oder andere gute Note ihre Kinder "einmal gerne über die Klinge springen lassen", wenn es in der Schule nicht funktioniert, sind die Eltern schuld, weil sie nicht "erziehungsfähig" sind.

Ich mache diesen Job bei der EMGS seit 2004. Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Unsinn -anders kann ich dies nicht bezeichnen- schon gehört habe. So beim 250ten mal habe ich aufgehört zu zählen.

Zitat:
Wie wird Frau Paduas Kind später auf »strenge" Ausbilder, Lehrherren, etc. reagieren? Wie lange will Mami dann die Arbeitgeber mit Unterschriftenlisten ärgern, bis Bubi seinen Willen durchsetzt?



Hier geht es nicht um "Strenge" liebe Frau S., sondern hier geht es darum, dass die Kinder offenbar Angst haben.Schade, dass sie das nicht verstehen können.

Zitat:
Frau Padua sei eines gesagt: Wer zu Hause Stimmung gegen Lehrer macht, erzeugt erst psychosomatische Erscheinungen beim eigenen Kind, da sich jeder Pubertierende irgendwann mal »als Opfer" fühlt.


Ach ja? In welcher wissenschaftlichen Studie steht das denn? Das würde mich mal interessieren.

Ist es nicht eher so, dass mit Kindern, die zu "Duckmäusern" erzogen werden, eher wieder zu Menschen wie wie sie vor ca. 70-80 in Deutschland hatten "herangezüchtet" werden??

Zitat:
Es gibt für Lehrer wichtigere Probleme im Schulsystem, als sich mit solchen übertriebenen Elternreaktionen beschäftigen zu müssen.


Stimmt, Frau S. Die kostbare Zeit muss ja für Verweise wegen ungespitzten Bleistiften genutzt werden. Ungespitzte Bleistifte sind ein sehr großes und ernstzunehmendes Problem, scheinbar jedenfalls bei dieser Lehrkraft und an dieser Schule.


Viele Grüsse

Petra Litzenburger, die keine Bleistifte spitzt!
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Rudi



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BeitragVerfasst am: 02.06.2010, 18:36    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt zu jedem Thema immer verschiedene Meinungen. Das kann und sollte man akzeptieren.
Auch bei Lehrkräften ist es so, dass ein Schüler zufriedener ist als der andere. Das trifft genauso auf die Eltern der Schüler zu.

Und: Man darf seine Meinung frei und offen äußern. Kein Thema.

Aber: Bei Frau Schonath scheint es sich um eine Lehrerin zu handeln, die ihr anvertrauten Schüler nicht nur entwürdigend behandelt, sondern regelrecht mobbt.
Dass die Lehrerin selbst und auch die Schulleitung dies dementieren, versteht sich von selbst.
Dies ist an vielen unserer Schulen leider Standard.

Dass es aber Eltern gibt, die dies leugnen, ist bedenklich.

Werte Frau S.,

es kann ja durchaus sein, dass Sie mit Frau Schonath keine schlechten Erfahrungen machen mussten.
Das glaube ich Ihnen sogar.

Aber SCHLICHT und einfach unfair und kleinlich ist es, Eltern und Schüler als Lügner darzustellen, die leider nicht das Glück hatten und gute Erfahrungen mit Frau Schonath an besagter Schule machen durften.

Jeder Mensch macht seine eigenen Erfahrungen. Und die der anderen Menschen sollte man wahrnehmen ohne zu werten - und sie akzeptieren, auch wenn sie den eigenen Erfahrungen nicht gleichen ...

Rudi
schlicht und einfach auch ein wenig erfahren
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Bist auf Frieden du erpicht, darfst du intervenieren nicht, denn sonst gibt es bösen Streit mit der Schulsozialarbeit.
Und solltest du dann noch verstohlen dein Kind aus dieser Anstalt holen, dann Mütterlein, oh hüte dich - die Folgen sind gar fürchterlich.
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 02.06.2010, 20:24    Titel: Antworten mit Zitat

Wer als Lehrer oder Lehrerin konsequent aber gerecht handelt, den Kindern dabei mit Respekt begegnet, wird von den Kindern geliebt und geachtet, gleichfalls mit Respekt behandelt.

Wer schreit (hat' s offenbar nötig?) und Angst macht, wird allenfalls gefürchtet.

Vieles kann man in der Hundeerziehung lernen: Die funktioniert mit liebevoller Konsequenz. Wer schreit und haut, erhält einen schlecht sozialisierten Angstbeisser.

Ich bin bestens bekannt mit einer Internatsschule, in der ich erlebe, dass alle ihre Lehrer den Schülern mit Achtung und Freundlichkeit begegnen.

Dort herrscht nicht das Chaos, im Gegenteil. Fehlverhalten hat angemessene Konsequenzen zur Folge, die die Schüler dann auch annehmen ohne große Diskussionen.

"Notendruck" wird dort niemals benutzt, um Gehorsam zu erzwingen.
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Dostojewski
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 02.06.2010, 20:28    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Mobbt die Mathe-Lehrerin einen Schüler?


scheint mir als Überschrift für das Verhalten der Frau nicht passend.

"Mobbt die Mathe-Lehrerin Schüler?" erscheint treffender, da ja wenigstens eine ganze Klasse mehrheitlich betroffen scheint.

Zumal in den Leserbriefen auch ehemalige Schüler Gleiches berichten...

Die Frau scheint mir eher überfordert und sollte, ehe sie auf die Schülerschaft losgelassen wird, vielleicht eine Therapie machen - oder Anleitung erfahren, wie sie mit Schülern umzugehen hat.
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Dostojewski
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