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Das Zwischenzeugnis als Zwischenzeit

 
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Marlene Mayer



Anmeldedatum: 20.01.2006
Beiträge: 271
Bundesland: Bayern

BeitragVerfasst am: 13.02.2007, 20:49    Titel: Das Zwischenzeugnis als Zwischenzeit Antworten mit Zitat

Quelle: Augsburger Allgemeine Zeitung Ausgabe vom 13.02.07

Das Zwischenzeugnis als Zwischenzeit . . .

Kultusminister Schneider: Nicht überinterpretieren - Lehrerverband will neue Lernkultur

München (lb).

Kultusminister Siegfried Schneider (CSU) hat mit Blick auf die Verteilung der 1,6 Millionen Zwischenzeugnisse am kommenden Freitag an die Eltern appelliert, die Leistungen richtig einzuordnen. Das Zwischenzeugnis sagt nicht mehr und nicht weniger aus als eine Zwischenzeit im Sport, sagte Schneider am Montag in München. So wie ein Sportler im zweiten Teil eines Rennens einen Rückstand aufholen könne, so sei es auch bei schlechten Schulleistungen im ersten Halbjahr durchaus möglich, die Leistungen im zweiten Halbjahr deutlich zu verbessern. Er ermunterte die Eltern, positive Leistungen ihrer Kinder anzuerkennen und auf schlechte Noten besonnen zu reagieren.

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Albin Dannhäuser, forderte eine neue Kultur des Lernens. Die Angst zu versagen, sei inzwischen bei Kindern groß. Viele bräuchten Medikamente, um die Belastungen überhaupt bewältigen zu können, sagte der Präsident des größten bayerischen Lehrerverbandes. Er bezeichnete es als unerträglich, dass das Lernen an den Schulen weitgehend deformiert ist. Nicht der Zuwachs an Wissen und Können, nicht das Interesse und die Freude an Neuem seien für viele Schüler Ziel des Lernens. Im Mittelpunkt stehe vielmehr die Jagd nach guten Noten, Übertritten und Berechtigungen - insbesondere in der vierten Grundschulklasse. Eltern reagieren oft hysterisch, wenn abzusehen ist, dass ihr Kind den gewünschten Übertritt nicht schaffen wird.

Wie mit kreativen Unterrichtsmethoden die Leistung gesteigert werden kann, lesen Sie auf unserer Sonderseite Schule.

Wir lernen und helfen uns gegenseitig

Briefe an die Schule-Redaktion: Eine Landsberger Klasse zieht Bilanz ihres Unterrichts

Augsburg (fene).

Gruppenarbeit, Referate, Lernstationen - welche Unterrichtsmethoden werden im Schulalltag wirklich umgesetzt? Oder wird der Lernstoff mit klassischem Frontalunterricht vermittelt? Die Klasse M10 a der Fritz-Beck-Hauptschule in Landsberg am Lech hat sich dazu eine Menge Gedanken gemacht und gleich ein ganzes Bündel an Briefen an die Schule-Redaktion geschickt. Kurz vor dem Abschluss der Mittleren Reife ist effektives Lernen für die 20 Schüler sehr wichtig.

Wenn der Lehrer die ganze Zeit vorne steht, hören wir bald nicht mehr zu, schreibt Alina Dittrich. Die Schülerin kennt diese Art von Stunden, denn Frontalunterricht sei doch meistens der Fall. Aber es gäbe auch Fächer, in denen Lösungen selbstständig erarbeitet werden. So prägt man sich alles viel besser ein und sieht es auch den Noten an, schreibt sie. Sebastian Kraus ist mit seinem Unterricht zufrieden. Er schreibt: Unsere Klasse ist sozusagen Vorreiter in selbständiger Arbeit. So hätten die Schüler ihren Unterricht auch schon gefilmt und in Schulen anderer Länder gezeigt. Es ist keine Frage, dass Motivation der wichtigste Punkt beim Lernen ist.

Doch die müsse auf beiden Seiten des Pultes herrschen, meint Vanessa Magri. Auch die Motivation des Lehrers spielt eine große Rolle, schreibt sie. Würde es daran mangeln, sei auch von den Schülern nichts zu erwarten.

Gruppenarbeit, deren Ergebnisse anschließend vor der Klasse präsentiert werden, findet Birgit Deuringer sehr sinnvoll. So lernen und helfen wir uns gegenseitig, die Sozialkompetenz wird gefördert und dabei macht es auch noch Spaß, schreibt sie. Neben Gruppenarbeit, Präsentationen und Diskussionsrunden schätzt Ariane Klüber in ihrer Klasse vor allem die gute Atmosphäre: Es fällt einem leichter zu lernen und zu verstehen, wenn das Klima zwischen den Mitschülern und dem Lehrer stimmt. Doch für die Schüler der M10 a scheint es auch sinnvoll, am klassischen Stil des Frontalunterrichts festzuhalten. Natürlich geht es nicht ohne, dass der Lehrer vor der Klasse steht und redet, schreibt Carina Martin.

Da ist sie mit Hans Gerbig, der 40 Jahre lang am Gymnasium unterrichtete, einer Meinung. Diese Form des Unterrichts muss neben anderen Unterrichtsformen unbedingt beibehalten werden, schreibt er.

Wie stellt Ihr Euch guten Unterricht vor? Schreibt Eure Meinung der Schule-Redaktion an:

Augsburger Allgemeine

Kennwort Schule

Curt-Frenzel-Str. 2

86167 Augsburg

oder per E-Mail an:

schule@augsburger-allgemeine.de
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