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Es hört nicht auf

 
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Doris Schmitt



Anmeldedatum: 16.09.2006
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: 09.05.2007, 17:46    Titel: Es hört nicht auf Antworten mit Zitat

Hallo,

ich dachte ja, es wird gerade nach der ganz gut verlaufenen Klassenfahrt endlich ruhig werden, aber es hört nicht auf.

Ich setze mal eine Mail an die hießige HS rein (teilt sich mit der Realschule das Gebäude) und gebe noch einige andere Vorfälle zum besten.


Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Tochter Victoria besucht die Klasse 8c der hießigen Realschule.

Gestern hat sich ein Vorfall ereignet, der alles bisher Geschehene in den Schatten stellt. Der Vorfall hat aber eine Vorgeschichte.

Es geht um einen Jungen namens Emir, der wohl die Klasse 7 oder 8 der hießigen Hauptschule(so vermuten meine Tochter und Ihre Freundin) besucht. Seit geraumer Zeit "baggert" er dauernd Victoria an und sie fühlte sich bisher lediglich genervt von ihm. Sie hat ihm sowohl freundlich, als auch weniger freundlich klar gemacht, dass sie nichts von ihm will und er sie nicht weiter ansprechen soll.

Gestern nun hat er in der ersten Pause Victoria am Arm gepackt, sie konnte sich erst losreißen, dann hat er sie sich über die Schulter geworfen und hat sie ein Stück weggetragen.

Ihre Freundin kann den Vorfall bestätigen, ich habe mir diesbezüglich den Vorfall aus deren Sicht erzählen lassen.

Sie werden meine Tochter sicher kennen, sie ist sehr klein für ihr Alter (145cm) und sehr leicht (40 Kg). Sie hatte gegen den Jungen, der wohl so um die 160 cm groß ist, keine Chance.

Ich bitte Sie ausdrücklich, dafür zu sorgen, dass solche Vorfälle unterbleiben und sich dieser Junge von meiner Tochter fern hält.

Sollte er sich durch Ihre Ermahnungen und Maßnahmen nicht beeindruck zeigen und sollte es nochmals zu solchen Vorfällen kommen, sehe ich mich gezwungen, rechtliche Schritte einzuleiten.

Da ich aber bei kleineren Vorfällen die Erfahrung machen konnte, dass Ihre Schule nachhaltig durchgreift, habe ich die berechtigte Hoffnung, dass dies nicht nötig sein wird.

Wenn mir der vollständige Name des Jungen bekannt ist, werde ich Ihnen mitteilen.

Im Übrigen finde ich es höchst bedauerlich, dass so ein Vorfall überhaupt auf einem Schulhof in der Pause vorkommen kann, wo doch nach meinem Wissen etliche Lehrer Aufsicht führen.

Heute bin ich wegen Dienstreise telefonisch nicht erreichbar. Ich werde mich morgen nochmals mit Ihnen in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüßen


Doris Schmitt



Meine Tochter, selbst ja belastet genug hat aber Zivilcourage und diesen Montag eingegriffen, als o.g. Junge eine Mädchen fürchterlich beschimpfte. Als Anwort gab es eine Ohrfeige von ihm und den Spruch: Du Schl.... ich will dich.

Die Schulen würden ja helfen, abe sie soll den Namen ermitteln, mit Hilfe von der Schulsozialarbeiterin, nur das ist halt nicht so einfach.

Sie soll selbst die Namen ermitteln, die Schulsozialarbeiterin will ihr helfen, aber die beiden haben sich diese Woche verpasst.

Mehrere Klassenkamerade lassen ihr keine Ruhe. Sei es, weil es Spaß macht, andere zu ärgern, Victoria zur Weißglut zu bringen usw... Momentan ist ein Junge besonders schlimm, den die Lehrerin aus pädagogischen Gründen von seinem Kumpel weggesetzt hat (schwätzen - beide Knaben versetzungsgefährdet), nun muss sie sich Fett Sa.., Fette Kuh usw anhören. Sie hat sich beschwert, weil das nicht sein muss (ein Glück regelt sie nun vieles zuerst alleine) und nun gibt es noch die Schreckschraube gratis dazu.

Die Lehrer reden mit den Jungs, ein Lehrer (Sozialkunde) hat sich sogar dazu ausgelassen, wie gemein und unsozial er so etwas findet. Laut Anmerkung von Victoria grinsen die nur und feixen (was sie auch beim Referat Mobbing von meiner Tochter gemacht haben).

Sie wird geschubst, ihr wird an den Ranzen getreten ect.. Dauerstresse seit vielen Jahren.

Bessern tut sich nichts.

Aber wehe, meine Tochter verliert mal die Nerven. Das wird dann gleich negativ vermerkt und schlägt sich auf die Verhaltensnote. Dabei ist es ein Unterschied zwischen Tag und Nacht, wenn ich schon alleine ihre Fähigkeit, nicht die Nerven zu verlieren mit der Zeit vor einem Jahr oder vor drei Jahren vergleiche.

Die Täter haben es übrigens drauf, das ganz unbeobachtet zu tun und so gibt es keine Beweise, man kann immer leugnen und so gibt es keine Strafe. Meine Tochter ist da ungeschickter und lässt sich erwischen.

Meine Tochter mag auch nicht mehr, sie würde gerne an eine andere Realschule gehen, am Besten an eine Mädchenschule. Jeweils 30 min Fahrtzeit gibt es 3 Stück. Ich hoffe, ich kann etwas erreichen. Ansonsten muss sie noch 2 Jahre da durch.

Ich kann nur hoffen, dass ich auf einer der kath. Mädchenschulen, unter anderem meiner ExSchule, aber dem Realzweig (ich war dort 9 Jahre, Abi und merke langsam, wie toll es dort war) jemand ein Herz hat und sie aufnimmt.

Was kann ich denn sonst noch tun, außer die Lehrer an ihre Pflicht erinnern, um Hilfe bitten ect..

Selbst meine böse Argumentation, dass die Schule mit für die Umsetzung des GG Art. 1 verpflichtet ist, bringt nichts.

Man könne nicht über all sein, so was passiert halt, sie soll nicht so empfindlich sein.

Ob etwas schlimm ist, liegt m.E. im Ermessen des Opfers und nicht des Täters oder eines Außenstehenden.

Ich habe mehr als nur Wut und für den Knaben aus der Mail wird es wohl besser werden, wenn nur ich den Namen bekommen und ihn anzeige. (Körperverletzung, Nötigung, evt. sexuelle Nötigung, Beileidigung). Sollte mein Mann wissen, wie der Kerl heißt und wo er wohnt, hätte ich es schwer, ihn aufzuhalten.

Ihm reicht es schon lange. Er hat jetzt sogar vor, vielleicht einmal einfach so über den Schulhof zu laufen und nach dem Rechten zu sehen. Es würde ihn ja eh niemand fragen, was er denn möchte (da könnten Kinderschänder unbehelligt ins Schulgebäude gehen und sich in die Toiletten schleichen).

Habt ihr Tipps, wie ich es in den anversierten Schulen am besten angehe, damit man einer mittelmäßigen, aber doch sehr gepeinigte Schülerin einen ruhigen Hafen gibt.

Doris
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