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Kopie: Entsetzt über die Gewalt von Lehrern gegenüber Kinder

 
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Anmeldedatum: 21.01.2006
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 21.01.2006, 18:14    Titel: Kopie: Entsetzt über die Gewalt von Lehrern gegenüber Kinder Antworten mit Zitat

Kopie Seite 1


Ersteller

Romas





Status: Offline
Registriert seit: 16.03.2005
Beiträge: 13
Nachricht senden Erstellt am 16.03.2005 - 02:42

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Guten Tag,

Unser Sohn besucht seit September 2004 die örtliche Grundschule.
In den ersten Wochen schien alles problemlos zu verlaufen bis wir von der Klassenlehrerin zum ersten Elterngespräch geladen wurden.
Zusammen mit meiner Ehefrau und unserer 6 jährigen Tochter, die derzeit noch den Kindergarten besucht, fanden wir uns zum Termin mit der Lehrerin ein.
Besagte Klassenlehrerin war über den Umstand, dass unsere Tochter uns begleitete sichtlich ungehalten und forderte uns auf das Kind unverzüglich nach Hause zu bringen.
Nun konnten wir unsere Tochter wohl schlecht unbeaufsichtigt in der heimischen Wohnung lassen bzw. wieder dorthin zurückbringen.
Dies versuchte ich der Lehrerin freundlich klar zu machen und bemerkte abschließend dass ich mir meine Tochter wohl schlecht in die Hosentasche stecken könne.
Nun wurde ich von der Lehrerin in einem Ton mit den Worten "nun fangen Sie doch nicht schon wieder so an", angefahren den ich von einem zivilisierten erwachsenen Menschen nicht erwartet hatte.
Hierzu sein kurz angemerkt, dass ich mit dieser Lehrerin vor diesem Termin noch nie auch nur ein Gespräch geführt habe.
Ich entgegnete ihr mit etwas erhobener Stimme dass wir uns zuvor noch nie begegnet seien und ich mir derlei Bemerkungen verbitte.
Daraufhin unterstellte mir die Lehrerin Aggressivität ihr gegenüber und schloß mit der Bemerkung, "wenn der Vater schon so aggressiv ist wird der Sohn nicht besser sein".

Eigentlich hätte ich an dieser Stelle das Gespräch sofort abbrechen wollen, blieb aber dennoch ruhig und sachlich um mir anzuhören was sie denn nun über unseren 7 jährigen Sohn zu berichten hatte.
Was dann kam empfinde ich im Nachhinein als reine Zeitverschwendung unsererseits.
Wir wurden zu diesem Gespräch geladen nur um uns mitzuteilen, dass unser Sohn desöfteren während des Unterrichtes auf die Toilette muß, sowie weil er es nach wenigen Wochen Schule noch nicht verinnerlicht hat, sich bei einer Antwort zu melden und dann erst zu sprechen.
Zumindest den letzten Punkt sollte er eigentlich in der Schule vermittelt bekommen.
Nun gut, ich habe der Lehrerin versichert mit meinem Sohn darüber zu reden.
Da unser Sohn mittlerweile mehrfach während der Pause auf dem Schulhof gleichzeitig von 4-5 anderen, teilweise älteren, Kindern beschimpft, geschlagen und um einige Schulutensilien erleichtert wurde, sprach ich diesen Umstand natürlich auch an.
Vor allem auch deswegen weil die beaufsichtigende Lehrkraft in diesen Fällen stets absichtlich in eine andere Richtung sieht um nicht eingreifen zu müssen.
Hierzu wurde mir gesagt, es wäre schließlich meine Aufgabe als Elternteil hier für Abhilfe zu sorgen und nicht die der Schule.
Das ist ja wohl der Oberhammer!!!
Die Schule hat doch die Aufsichtspflicht und nicht wir als Eltern.
Aber offenbar reicht die an dieser Schule wohl nur bis zur nächsten Kaffeetasse.
Nach einiger Zeit wurde das Gespräch beendet und wir verließen die Schule.

Seit diesem Gespräch wurde und ist nun unser Sohn Opfer regelmäßiger Attacken und Psychoterrors der Lehrerin.
Er wurde mehrfach mit und ohne Hilfsmittel im Unterricht geschlagen, ebenso wurden mehrfach grundlos alle auf dem Tisch meines Sohnes befindlichen Schulutensilien von der Lehrerin auf den Boden geworfen.
Bei einem Schreibfehler wurde demonstrativ das Heft hochgehoben und der Klasse verkündet, "so schreibt ein künftiger Sonderschüler".

Anfangs dachte ich dass die Lehrerin es nur auf meinen Sohn abgesehen hat.
Mittlerweile hat sich aber herausgestellt, dass die Mehrzahl der Klasse unter dieser Lehrkraft zu leiden hat.
Den Kindern wird regelmäßig erzählt wie dumm sie doch sind und wie dumm ihre Eltern wären.
In einem konkreten Fall wurde unserem Sohn gegenüber gesagt, "deine Mutter hat wohl eine Meise".

Das man mich hier nun nicht falsch versteht, diese Aussagen entspringen nicht der Phantasie meines Sohnes sondern wurden von allen hierzu befragten Mitschülern eindeutig bestätigt!

Hinzu kommt zu den Querelen der Lehrerin noch das es allen Kindern verboten ist während der Frühstückspause auf die Toilette zu gehen.
Mehrere Kinder haben mittlerweile in die Hose gemacht weil sie es einfach nicht mehr halten konnten.
Und dann?
Ja dann dürfen sie bis Schulende in den nassen Hosen auf dem Stuhl sitzen und mit nasser Hose bei diesem Temperaturen nach Hause gehen.
Falls sie nach dem Einläuten der Pause das Zimmer verlassen und vergessen ihre Jacke o.ä anzuziehen wird ihnen nicht erlaubt diese zu holen.
Ich sage nur HALLO wir haben Winter. Es kann doch nicht angehen das man Kinder nach draußen in die Pause schickt und ihnen nicht erlaubt ihre Jacken zu holen.

Einige Kindern zeigen mittlerweile zuhause zunehmend Verhaltensauffälligkeiten aufgrund des Terrors dem sie in der Schule ausgesetzt werden.

Die Lehrkraft bestreitet dies natürlich alles und die Schulleitung sowie das Oberschulamt stehen hinter ihr.
Muß man denn in diesem Land wieder zur Selbstjustz greifen um solch derbe Zustände zu beenden?
Es geht doch hier um unsere eigenen Kinder die kaum in der ersten Klasse mit Gewalt und Psychoterror gegen sich selbst konfrontiert werden.
Wie bitte soll dass den weitergehen?
Will man denn hier mit aller Gewalt die Amokläufer von morgen heranziehen?
Mittlerweile frage ich mich ernsthaft ob dies eine Grundschule ist oder ein Arbeitslager.
Insgesamt gibt es aus der Klasse nur zwei Elternpaare die aktiv versuchen diese unhaltbaren Zustände zu bekämpfen, alle anderen haben Angst.

Da z.B. mein aktives Handeln und die Aufforderung gegenüber der Lehrerin ihr diesbezügliches Verhalten sofort einzustellen mich eindeutig als unbequem identifizieren, wird nun versucht uns loszuwerden.

Wir haben eine Einladung des Schulleiters erhalten da unser Sohn angeblich massiv den Unterricht stören und sich zudem äußerst aggressiv gegenüber seinen Mitschülern verhalten würde.
Zu Erinnerung, unser Sohn wird regelmäßig auf dem Schulhof verprügelt.
Definiert man Aggression jetzt also so dass immer das Opfer Schuld hat?

Auch zu diesen Anschuldigungen habe ich die Mitschüler meines Sohnes befragt.
Kein einziger konnte die Aggressionen und Unterrichtstörungen bestätigen!
Mittlerweile meiden die anderen Mitschüler den Kontakt zu unserem Sohn aus Angst ihnen könnte ähnliches widerfahren.
Als letztes Mittel haben wir heimlich ein Diktiergerät im Schulranzen versteckt und eine ganzen Schultag aufgezeichnet.
Auch hier stellte sich heraus dass unser Sohn keine massive Störung des Unterrichtes verursacht.
Vielmehr aber war of genug die Lehrerin zu hören wie sie die Kinder beleidigt und beschimpft.

Im Moment koche ich innerlich vor Wut und Hilflsosigkeit auch im Hinblick darauf, dass ich meinen Sohn morgen wieder in die Obhut dieser Gefängniswärterin geben muß.

Ich wäre wirklich für jedwede Hilfestellung, Anlaufstelle, enstprechende Links etc. dankbar.

Grüße

Romas




Ulrike
Moderator




Status: Offline
Registriert seit: 12.12.2004
Beiträge: 17
Nachricht senden Erstellt am 16.03.2005 - 10:06

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Hallo Romas,

OHNE WENN UND ABER: diese Frau gehört nicht in den Schuldienst!!!
Leiten Sie gemeinsam mit den solidarischen Eltern eine Untätigkeitsbeschwerde gegen Schulleitung und Oberschulamt an ihr zuständiges Kultusministerium weiter. Scheuen Sie sich nicht darin klar zu formulieren, dass Sie den Fall auch an die Presse geben............ und Sie rechtliche Schritte gegen die tätlichen Übergriffe der Lehrerin einleiten.

Denn weder für Sie noch für die betroffenen Kinder kann es unter den geschilderten Gegebenheiten noch schlimmer werden, die Schmerzgrenze des überhaupt ERTRÄGLICHEN ist hier bereits überschritten!
Rücksicht nehmen auf die Lehrerin? Wozu?........damit noch weitere Schülergenerationen von ihr "kaputt" gemacht werden ? NEIN!
Eine Schulleitung schützen, die dies zulässt? NEIN!
Den Schulfrieden wahren? ........ wo Gewalt in unterschiedlicher Form praktiziert und geduldet wird? NEIN!
Ein Oberschulamt, dass seine Aufsicht nicht wahrnimmt? Aber HALLO!!!!!!

Wenn Sie diesen Weg beschreiten, werden Sie sehr viel Kraft und Durchhaltevermögen benötigen, Sie werden angefeindet werden, manche versuchen Sie auch unter Druck zu setzen! Diese Erfahrungen haben Sie sicher auch schon gemacht!

Bleibt noch die Frage, ob Ihr Kind sich an dieser Schule je (wieder?) wohlfühlen wird?
Wenn Ihr Kind leidet und zweifelt, sollte auch ein Schulwechsel bedacht werden:
obwohl es meinem Rechtsempfinden immer widerstrebt, dass das Opfer Konsequenzen ziehen muss, die Verursacher jedoch nicht!
Dennoch, es geht um das Wohl und den Schutz Ihres Kindes!

Darüber können wir uns gerne noch weiter miteinander austauschen, wenn sich auch meine erste Wut gelegt hat.

Herzliche Grüße

Ulrike






Signatur
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ULrike Schober-Steinemann
(Moder.)

Wenn Wissen vom Kopf in den Bauch rutscht,
wird es zur Überzeugung.
Helga Schäferling
(*1957); deutsche Sozialpädagogin


<ABC...>
unregistriert

Erstellt am 16.03.2005 - 11:01

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Muss meiner Vorschreiberin zustimmen. So etwas darf nicht passieren. Ich glaube Ihnen!

Sie haben allerdings nur eine Chance, wenn Sie die Vorgänge auch beweisen können. Dazu ist es unabdingbar, dass SIe sich mit anderen Eltern zusammentun, aber unabhängig voneinander über die Ereignisse täglich Protokoll führen.
Sagen wir: für einen überschaubaren Zeitraum von 2-3 Wochen. Dann gemeinsam Einreichen einer Dienstaufsichtsbeschwerde.
Forderung nach sofortigem Wechsel der Klassenleitung, das bekräftigt, wenn möglich durch eine Unterschriftenliste aller Eltern.
Da die nächsthöhere Dienstaufsicht nicht immer und überall als unabhängig bezeichnet werden kann, zudem in der Fürsorgepflicht gegenüber ihren Lehrkräften ist (Schutz der Interessen dieser VOR den Interessen der Kinder!), rate ich ebenfalls DRINGEND zu einem Durchschlag und Weiterleitung der Beschwerde an das zuständige Ministerium , evtl. auch an die örtliche Presse.

Aber dran denken: Nur über das beschweren, was Sie klar durch mehrere Zeugenaussagen beweisen können.

Sonst wird mit einer Verleumdungsklage seitens Behörde reagiert.

Wenn Ihr Kind Schläge erlebt haben sollte, und es dafür Zeugen gibt (Mitschüler z.B.) , können Sie zusätzlich bei der örtlichen Polizeidienststelle Strafanzeige wegen Körperverletzung erheben.

-------> Diesen Durchschlag ebenso an die Schulaufsicht und an das Kultusministerium schicken.

Viel ERfolg!!!

ABC...




WolfgangWeis
Moderator




Status: Offline
Registriert seit: 15.12.2004
Beiträge: 7
Nachricht senden Erstellt am 16.03.2005 - 11:58

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Hallo.

Als Vorsitzender der Initiative gegen psychosozialen Stress & Mobbing e.V. sowie als Moderator in diesem Forum biete ich Ihnen an lieber Romas uns Di. Mi. und Do. in der Zeit von 13:30 - 14:30 unter 0641/25090596 bei uns anzurufen.
Ich möchte noch aus einem Urteil zitieren:
"Jeder hoheitlich handelnde Beamte ist verpflichtet, sich bei der Amtsausübung aller Eingriffe in fremde Rechte zu enthalten, die eine unerlaubte Handlung im Sinne des bürgerlichen Rechts, so auch des § 823 Abs. 1 BGB darstellen. Ein Beamter, der in Ausübung seines öffentlichen Amtes in diesem Sinne eine unerlaubte Handlung begeht, verletzt dadurch zugleich eine ihm dem Träger des Rechtes oder Rechtsguts gegenüber obliegender mtspflicht. Zu den gem. § 823 Abs. 1 BGB geschützten sonstigen Rechten zählt auch das Persönlichkeitsrecht".
Die Fürsorge- und Obhutspflicht eines Lehrers gegenüber Schülern geht über die allgemeine mtspflicht eines Beamten hinaus. Dadurch, dass die Schüler verpflichtet sind, die Schule zu besuchen, resultiert für Lehrer während der Schulzeit die Amtspflicht, die Schulkinder von Schäden an Gesundheit und Vermögen wie auch vor Verletzung anderer grundrechtlich geschützter Güter zu schützen. Sie dürfen weder selbst grundrechtsverletzende Handlungen vornehmen noch solche dulden. Deshalb darf der Lehrer auch nicht dazu beitragen, dass das Persönlichkeitsrecht eines Schülers dadurch verletzt wird, dass gegen einen einzelnen Schüler gerichtete ehrverletzende Äußerungen verbreitet werden. Diese Amtspflicht dient dem Schutz der Grundrechte der Schüler, da sie sich während der Schulzeit in der Obhut der Schule befinden. Sie besteht also gerade den Schülern gegenüber.
Die Verweigerung den Schülern gegenüber auf die Toilette zu gehen, stellt nach meiner Auffassung, den Straftatbestand der Körperverletzung § 223 StGB dar.
Solche Lehrer haben an unseren Schulen nicht's zu suchen.
Wolfgang Weis

[Dieser Beitrag wurde am 16.03.2005 - 15:23 von WolfgangWeis aktualisiert]




Romas





Status: Offline
Registriert seit: 16.03.2005
Beiträge: 13
Nachricht senden Erstellt am 16.03.2005 - 13:24

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Ersteinmal vielen Dank für Ihre Antworten, das Angebot der telefonischen Kontaktaufnahme nehme ich gerne in Anspruch.

Sicherlich würden wir es uns wünschen, dass alle betroffenen Eltern gemeinsam aktiv an der Beseitigung der geschilderten Problematik mitarbeiten.
Nur leider hat die Mehhrzahl verständlicherweise Angst um ihre Kinder und den "guten" Ruf ihrer Familien.
Man trifft sich mittlerweile zwar regelmäßig und hat auch einen für meinen Geschmack etwas zu verhaltenen Brief an das zuständige Schulamt verfasst, such aber dennoch weiter das Gespräch mit der Lehrerin und dem Schulleiter.
Und dies obwohl bereits mehrere Einzelgespräche sowie gemeinsame Gespräche mit dem Schulleiter erfolglos verlaufen sind.
Mehrere Eltern wurden von der Lehrerin beim Gespräch regelrecht angeschrien und lauthals beschimpft.
In einem konkreten Fall wurde einem Vater entgegnet, "Was willst du Rotzlöffel überhaupt".
Eine entsprechend vom Vater geforderte Entschuldigung wird und wurde auch von der Schulleitung rigoros abgelehnt.
In meinem ersten Beitrag habe ich von einem heimlichen Mittschnitt des Klassenalltages gesprochen.
Hierbei ging es mir darum, einerseits die erhobenen Vorwürfe gegenüber meinem Sohn in Bezug auf Aggressionen und massiver Unterrichtsstörung sowie andererseits den Umgang der Lehrerin mit der Klasse zu untersuchen.
Nun was soll ich sagen?
Die Vorwürfe gegenüber unserem Sohn haben sich nicht bestätigt, wohl aber die verbalen Entgleisungen der Lehrerin.
Weiter ist aufgefallen das sie um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken regelmäßig eine Trommel benutzt auf die sie häufig lautstark einschlägt.
Und zwar in einer Form, dass meiner Ehefrau beim Abhören des Mittschnittes fast der Kopfhörer heruntergefallen wäre.
Weiter scheint es mir mehr als ersichtlich das besagte Lehrerin mit ihrer Arbeit überfodert zu sein scheint.
Mit nun mehr als dreißig Dienstjahren möglicherweise in gewissem Rahmen sogar verständlich.
Laut letzten Erkenntnissen soll sie in früheren Jahren sogar eine gute Lehrkraft gewesen sein.
Es muß sich also irgendwann etwas ereignet haben das sie aus der Bahn geworfen hat.
Meiner Meinung nach benötigt sie dringend psychologische Hilfe um diese Vorgänge verarbeiten zu können.
Eine Grundschulklasse sollte sie derzeit aber keinesfalls mehr leiten.
Es wurde nun auch bekannt dass die Aggressionen gegenüber den Kindern nun schon seit ca. 4 Jahren u.a. der Schulleitung bekannt sind.
Einem Zusammenschluß von Eltern einer früheren Klasse wurde durch die Schulleitung hoch und heilig versprochen eine Ersatzlehrkraft zu stellen falls man sich darauf einigen könnte die Angelegenheit intern zu regeln.
Geschehen ist offensichtlich aber überhaupt nichts!
Nun, für Montag den 14. März wurden wir zu einem Gespräch mit der Schulleitung eingeladen.
Hierbei sollten die angeblichen Verhaltensauffälligkeiten unseres Sohnes sowie die von uns erhobenen Vorwürfe erörtert werden.
Bei diesem Gespärch wurde ungeheurliche Vorwürfe gegenüber unserem Sohn erhoben.
Er soll sich während des Unterrichtes als Lehrer aufspielen und hierdurch die Arbeit der Lehrerin unmöglich machen.
Desweiteren soll er sich gegenüber seinen Mitschülern auch in körperlicher Hinsicht besonders aggressiv verhalten.
Hierdurch versucht man die praktizierte Isolation von der Klassengemeinschaft zu rechtfertigen.
Und zu guter Letzt wirft man ihm neben extrem häufigen Gang zu Toilette auch die Zerstörung einer dieser Einrichtungen vor.
Es sei angemerkt, dass ich meinen Sohn nun schon knapp 8 Jahre kenne und weiß wann er die Wahrheit sagt und wann nicht.
Eine Verhaltensauffälligkeit in Bezug auf Aggressionen gegenüber anderen konnten wir zu keiner Zeit beobachten, auch während des Kindergartenbesuches kamen derartige Vorwürfe nie auf.
Das weitere Gespräch verlief eigentlich wie erwartet, die von uns erhobenen Vorwürfe wurden bestritten, der Schulleiter gab sich ahnungslos und kann seiner Lehrerin ein solches Verhalten nicht attestieren.
Sicherlich dürften die Kinder in der großen Pause die Toilette besuchen so der Schulleiter , jedoch sei aus Gründen des Unfallschutzes die Tür verschlossen.(Teilweise vergißt man auch gerne diese nach Ende der Pause wieder aufzuschließen!)
Nach ca. 10 Minuten merkte ich meiner Ehefrau an dass sie ob der permanenten Lügen innerlich zu kochen begann.
Als der Schulleiter ihr dann verbieten wollte sich zu äußern habe ich das Gespräch abgebrochen.
Es sei angemerkt, dass ich eigentlich derjenige in unserer Bezíehung bin der sich über Unrecht wesentlich schneller aufregt.
Daher war die Reaktion meiner Ehefrau für mich ein Zeichen dafür, dass ein Fortführen des Gespräches zu keinem vernünftigem Ergebnis mehr führen würde.
Ihre Aufregung wurde durch dieses Gespräch derart hochgeschaukelt dass sie im Anschluß den Arzt besuchen und sich ein Beruhigungsmittel verabreichen lassen mußte.
Nun denn, zum Abschluß habe ich den Schulleiter über den von mir angefertigten Mittschnitt und die daraus resultierenden Erkenntnisse informiert.
Es war offensichtlich dass weder der Lehrerin noch dem Schulleiter in diesem Moment nach Singen und Tanzen zu Mute war.
Auch die Mitteilung darüber dass diese Schule beim zuständigen Jugendamt nicht unbekannt sei und mein Versprechen mich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen diese Zustände zur Wehr zu setzen lösten bei beiden keine freudige Stimmung aus.
Als wir den Raum verließen verabschiedete uns der Schulleiter mit den Worten, "Tolles Gespräch!".

Einen Tag später erhielten wir ein Schreiben der Schulleitung in dem wir aufgefordert wurden den angefertigten Mittschnitt umgehend der Schulleitung auszuhändigen, oder in derem Beisein zu vernichten.
Dieser Mittschnitt würde in unerträglichem Maße verschiedene Datenschutzgesetze verletzen.
Sollten wir uns weigern würde man uns anzeigen.
Dieses Verhalten zeigt mir klar und deutlich wieviel Angst man doch offensichtlich vor den Dingen hat die hier aufgezeichnet wurden.
Ich habe mich zwischenzeitlich bei einem Rechtsanwalt über die rechtliche Lage informiert.
Im vorliegenden Falle ist der Mittschnitt im Rahmen der Notwehr/Nothilfe bei begründetem Verdachtsmoment entstanden und somit rechtlich durchaus zulässig.
Als Antwort habe ich die Schulleitung darüber informiert, dass wir unter keinen Umständen der Forderung nachkommen werden, eine Entscheidung hierüber obliegt einzig und allein der zuständigen Gerichtsbarkeit.
Auch habe ich noch einmal unmißverständlich meine Bereitschaft dargelegt mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die vorherrschenden Zustände anzukämpfen.

Abschließend möchte ich noch folgendes anmerken.
Kurz vor dem Gespräch mit dem Schulleiter und der Lehrerin hat diese unseren Sohn noch massiv am Arm gepackt, geschüttelt und zu Boden geworfen.
Und dies nur weil er wissen wollte weshalb sie seinen Schulranzen durchsucht.
Keine 15 Minuten später sitzt sie uns gegenüber und gibt sich als friedvolle Lehrkraft die doch nur das Beste für die Kinder will!

Grüße

Romas





<ABC...>
unregistriert

Erstellt am 16.03.2005 - 13:30

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Sehr geehrter Herr Romas,

ich rate Ihnen UMGEHEND zu einer Anzeige wegen Körperverletzung bei Ihrer Polizeidienststelle gegen diese Lehrkraft!

Selbstverständlich haben Sie Recht auf einen Mitschnitt bei begründetem Verdacht! (s. die Fälle, bei denen kürzlich Babysitter der Misshandlung von Kleinstkindern überführt wurden!)
Nein, geben Sie das Band NICHT heraus und holen Sie sich Rechtsbeistand, was Sie ja offenbar schon erfolgreich getan haben.

Gruß, ABC




<Blues>
unregistriert

Erstellt am 16.03.2005 - 19:52

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Sollten wir nicht mal eine Unterschriftenaktion starten?? Eltern gegen Mobbing und Gewalt in den
Schulen - auch von Lehrern.

Unterschriftenliste schicken wir dann die KMK.

kurz und knapp
Blues




PetraLitzenburger
Adminstrator




Status: Offline
Registriert seit: 11.12.2004
Beiträge: 43
Nachricht senden Erstellt am 20.03.2005 - 21:45

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Hallo Romas,

auch wenn ich selbst betroffene Mutter bin, bin ich über solche Erfahrungsberichte erschüttert und bestürzt.

Sie wurden in unserem Forum ja schon umfassend und kompetent beraten. Auch die IPSM hat bereits Hilfestellung angeboten, so dass mir nur noch bleibt Ihnen und Ihrem Kind ganz fest die Daumen zu drücken und Ihnen Mut zuzusprechen.

Ich weiß wie schwer der Weg ist. Ich bin diesen Weg selbst gegangen und nur sehr wenige Eltern hatten hinter mir gestanden. Leider.

Aber es lohnt sich.

Ganz liebe Grüsse sendet Ihnen

Petra Litzenburger







Signatur
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Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Berthold Brecht

PetraLitzenburger
Adminstrator




Status: Offline
Registriert seit: 11.12.2004
Beiträge: 43
Nachricht senden Erstellt am 20.03.2005 - 21:47

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Hallo Blues,

gute Idee. Inzwischen ist die Presse auf uns aufmerksam geworden. Warten wir also ab, bis die Berichte gedruckt sind. Die können wir dann an die KMK mitschicken.


Liebe Grüsse

Petra Litzenburger





Signatur
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Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Berthold Brecht

GeorgMohr
Moderator




Status: Offline
Registriert seit: 15.12.2004
Beiträge: 62
Nachricht senden Erstellt am 21.03.2005 - 14:43

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Hallo an allo, besonders an Romas,

ich schließe mich den vorangegangenen Beiträgen ausdrücklich an und danke Romas für die sehr präzise und trotz hoher emotionaler Betroffenheit sachliche klare Darstellung.

Ich kenne mehr solch skandalöse Fälle - und die Deckung durch die Vorgesetzten: ein unglaublicher Pakt von "Krähen, die sich gegenseitig schützen" - "Beamten-Corps-Geist".

Ich möchte noch stärker als bisher auf das Strafgesetzbuch hinweisen.
Der folgende Gesetzestext ist aus dem Internet einkopiert: www.google.de - Strafgesetzbuch - 6. Eintrag:
dejure.org / StrafgesetzbuchTitelseite. dejure.org, Rechtsvorschriften / Bundesrepublik Deutschland. Strafgesetzbuch. In der Fassung der Bekanntmachung vom 13.11.1998 (BGBl. I S. 3322). ...
dejure.org/gesetze/StGB - 70k - Im Cache - Ähnliche Seiten

Teil II

§ 225 Mißhandlung von Schutzbefohlenen

(1) Wer eine Person unter achtzehn Jahren oder eine wegen Gebrechlichkeit oder Krankheit wehrlose Person, die
1. seiner Fürsorge oder Obhut untersteht,
2. seinem Hausstand angehört,
3. von dem Fürsorgepflichtigen seiner Gewalt überlassen worden oder

4. ihm im Rahmen eines Dienst- oder Arbeitsverhältnisses untergeordnet ist,
quält oder roh mißhandelt, oder wer durch böswillige Vernachlässigung seiner Pflicht, für sie zu sorgen, sie an der Gesundheit schädigt, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

(3) Auf Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr ist zu erkennen, wenn der Täter die schutzbefohlene Person durch die Tat in die Gefahr
1. des Todes oder einer schweren Gesundheitsschädigung oder

2. einer erheblichen Schädigung der körperlichen oder seelischen Entwicklung bringt.

(4) In minder schweren Fällen des Absatzes 1 ist auf Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren, in minder schweren Fällen des Absatzes 3 auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu erkennen.


§ 340 Körperverletzung im Amt

(1) Ein Amtsträger, der während der Ausübung seines Dienstes oder in Beziehung auf seinen Dienst eine Körperverletzung begeht oder begehen läßt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe.

(2) Der Versuch ist strafbar.

(3) Die §§ 224 bis 229 gelten für Straftaten nach Absatz 1 Satz 1 entsprechend.


§ 340 Körperverletzung im Amt

(1) Ein Amtsträger, der während der Ausübung seines Dienstes oder in Beziehung auf seinen Dienst eine Körperverletzung begeht oder begehen läßt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe.

(2) Der Versuch ist strafbar.

(3) Die §§ 224 bis 229 gelten für Straftaten nach Absatz 1 Satz 1 entsprechend.

Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit (§§ 223 - 231)
§ 223 (Körperverletzung)
§ 224 (Gefährliche Körperverletzung)
§ 225 (Mißhandlung von Schutzbefohlenen)
§ 226 (Schwere Körperverletzung)
§ 227 (Körperverletzung mit Todesfolge)
§ 228 (Einwilligung)
§ 229 (Fahrlässige Körperverletzung)
§ 230 (Strafantrag)
§ 231 (Beteiligung an einer Schlägerei)


§ 230 Strafantrag

(1)NUR Die vorsätzliche Körperverletzung nach § 223 und die fahrlässige Körperverletzung nach § 229 werden nur auf Antrag verfolgt, es sei denn, daß die Strafverfolgungsbehörde wegen des besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein Einschreiten von Amts wegen für geboten hält. Stirbt die verletzte Person, so geht bei vorsätzlicher Körperverletzung das Antragsrecht nach § 77 Abs. 2 auf die Angehörigen über.

(Ende Zitate Strafgesetzbuch)

Ich denke, dass besonders in Bezug auf das Kind, aber auch zugunsten der Eltern (z.b.Übelkeit der Mutter; seelische Belastung aller) etliche zitierten §§ zutreffen.

Romas, formulieren Sie selbst in Ruhe Zeugenaussagen, noch besser "Eidestattliche Erklärung(en)", fragen und bitten Sie Zeugen, diese JETZT SOFORT zu unterschreiben - dann können diese später weder kneifen noch "das Gedächtnis verlieren".

Gehen Sie alle zum Arzt und beklagen Sie sich über die seelische Belastung, wenn möglich konkrete Symptome (Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen ...) und lassen Sie es sich JETZT attestieren.

Formulieren Sie genauso ruhig SELBST die mehreren Strafanzeigen (beide Eltern das Kind vertretend unterschreiben; die Mutter für sich selbst wegen ihrer Verletzungen; der Vater für sich selbst für seine). Getrennte (fast gleichlautende ?) Anzeigen gegen Lehrerin, Schulleiter und zuständige(n) Schulaufsichtbeamte(n, zur Not gegen Unbekannt in der Schulaufsicht, dem Sie Wissen nachweisen können. "Verlocken" Sie alle gegebenenfalls durch geschickte Briefe mit Bitte um Stellungnahme innerhalb zwei Wochen zu schriftlichen "Leugnungen".

Wenn sie alles in der Polizeistation abgeben, nehmen Sie bitte zumindest ein Kopie der jeweils ersten Seite mit, schreiben Sie an einer genügend freien Stelle noch für den Stempel "Original dieser Strafanzeige heute erhalten:" und verlangen Sie JEWEILS einen offiziellen Eingangsstempel mit Datum und Unterschrift. Lassen Sie sich auf keine Diskussion über Formulierungen ein !!!

Bei Ihrer besonders gravierenden Schilderung, frage ich mich, ob nicht auch die sofortige Dienstenthebung der Lehrerin (und auch der Vorgesetzten ?) wegen der genannten (auch seelischen) Körperverletzungen und der dauernd weiterbestehenden Gefahr dazu per "Eintweiliger Verfügung" beim Strafgericht / beim Verwaltungsgericht, weil öffentlicher Dienst (??) angebracht und machbar ist.

Wenn nicht endlich mal jemand wie Sie anfängt, besteht eine gewisse "pädagogische Narren-Freiheit" weiter und viele viele Kinder werden für ihr ganzes Leben geschädigt.

Ich bin überzeugt, gerade im Bereich unserer Kinder / aktiven Bürger von morgen / Führungspersonen von morgen müssen Demokratie und Rechtsstaat besonders vorbildlich umgesetzt werden.

Romas, haben Sie eine Rechtsschutzversicherung mit Verwaltungsrechtsschutz ?
Beauftragen Sie eine guten Rechtsanwalt ! Dann muss der auch für Versäumtes (z.B. falsche Klageformulierung; nicht beachtete Fristen etc.) haften.

Wenn Sie finanzielle Hilfe brauchen, rufen ich hiermit alle auf,

sich an einem Unterstützungsfonds zu beteiligen.

Jemand sollte bereit sein, diesen treuhänderisch zu verwalten. Wenn Romas gewinnt, bekommen wir alle unser Geld zurück - und Vater Staat bzw. die "Pädagogen" müssen alles bezahlen.

Meines Erachtens brauchen Sie KEINE DIENSTAUFSICHTSBESCHWERDE bei der Schul-Bürokratie zu führen, sondern nur die Stafverfahren und ggf. Verwaltungsgerichtsverfahren. Das Disziplinarverfahren wird beim Strafverfahren automatisch eingeleitet.

Soweit für heute und alles-alles Gute und Durchhaltekraft !
Ich habe auch schon Verfahren OHNE Mitmachen der anderen Feiglinge gewonnen.

Herzliche Grüße, Georg Mohr


[Dieser Beitrag wurde am 21.03.2005 - 14:55 von GeorgMohr aktualisiert]





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GLÜCKLICHE KINDERGESICHTER MACHEN GLÜCKLICH !
"lehren" ist "begleiten beim Lernen"
"erziehen" ist hilfreich begleiten beim Erwachsen-Werden und ist vorrangig vor "Stoff eintrichtern"


Zuletzt bearbeitet von Beitragsrekonstruktion am 21.01.2006, 18:54, insgesamt einmal bearbeitet
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Beitragsrekonstruktion



Anmeldedatum: 21.01.2006
Beiträge: 255

BeitragVerfasst am: 21.01.2006, 18:52    Titel: Kopie: Entsetzt über die Gewalt von Lehrern gegenüber Kinder Antworten mit Zitat

Kopie Seite 2

Ersteller

<Max>
unregistriert

Erstellt am 24.03.2005 - 12:27

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Hallo,

ich bin über das Forum von Zossen zu dieser Homepage gelangt und habe schon einige Beiträge gelesen. Das was ich hier gelesen habe, sprengt meine Vorstellungskraft. Diese Methoden erinnern mich an die DDR oder die NS-Zeit, ich hätte nie geglaubt, dass so etwas in unserer Demokratie möglich ist.

Ich möchte Ihnen, Romas, mein Mitgefühl aussprechen und wünsche Ihnen viel Kraft beim Kampf gegen dieses Unrecht.

Ich habe eine Frage, die sich auf folgende Aussage bezieht:
"Ich habe mich zwischenzeitlich bei einem Rechtsanwalt über die rechtliche Lage informiert.
Im vorliegenden Falle ist der Mittschnitt im Rahmen der Notwehr/Nothilfe bei begründetem Verdachtsmoment entstanden und somit rechtlich durchaus zulässig."

Gibt es da irgendwelche Quellen, Präzedenzfälle o.ä., die man nachlesen kann? Ich hatte bislang geglaubt, dass ein solcher Mitschnitt rechtlich nicht verwertbar ist. Gibt es da Ausnahmeregelungen (z.B. bei Fällen von Kindesmisshandlung in der Nachbarschaft, wenn das Jugendamt einem nicht glaubt)?

Ich würde mich über diesbezügliche rechtlich abgesichterte Belege freuen, da mir ein Fall bekannt ist, wo diese "Beweisform" Hilfe bringen könnte.




Ulrike
Moderator




Status: Offline
Registriert seit: 12.12.2004
Beiträge: 21
Nachricht senden Erstellt am 25.03.2005 - 01:05

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Hallo Max,

hier findest du Beispiele von Observationsdiensten, die sich der beschriebenen Methoden zur Beweisführung bedienen und auf welcher Rechtsgrundlage (Notwehr, Notstand §§ 32. ff. StGB) diese dann verwertbar sind.

Herzliche Grüße

[Dieser Beitrag wurde am 25.03.2005 - 01:05 von Ulrike aktualisiert]





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ULrike Schober-Steinemann
(Moder.)

Wenn Wissen vom Kopf in den Bauch rutscht,
wird es zur Überzeugung.
Helga Schäferling
(*1957); deutsche Sozialpädagogin


Romas





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Nachricht senden Erstellt am 17.04.2005 - 14:03

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Hallo,

es ist nun einige Zeit vergangen und wir haben zwischenzeitlich viel telefoniert und Briefe verfasst.

Eine Email an die zuständige Kultusministerin wurde von ihr an folgende Abteilung weitergeleitet.
--
Kontaktbüro Gewaltprävention (Referat 32)
> Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
> Königstr. 19a
> 70173 Stuttgart
> Fon: 0711/ 279-2912
> Fax: 0711/ 279-2877
> eMail: Beate.Hille@km.kv.bwl.de
> www.gewaltpraevention-bw.de
--
Es gab sogar Rückfragen beim Schulamt sowie der Schule.
Letztendlich wurde ein außerordentlicher Elternabend einberufen um die Vorwürfe zu klären.
Von Klärung kann nur leider keinerlei Rede sein, denn Lehrkraft und Schulleitung stritten und streiten vehement alle belegbaren Anschuldigungen ab.
Stattdessen ließ der Schulleiter keine Sekunde ungenutzt um gezielt meine Familie mit Verleumdung, Drohungen und falschen Aussagen zu attackieren.
In hypothetischer Weise wurde die Schaffung einer neuen Klasse angeboten um die Klassenstärke allgemein zu reduzieren sowie die Lehrkräfte zu entlasten.
Die sei jedoch sehr teuer, die benötigten Mittel würden fehlen, die Realisierung könne frühestens in drei Monaten erfolgen.
Schulamt und Schulleitung sind nun der Meinung uns erst einmal drei Monate auf Eis gelegt zu haben.
Schließlich war diese Taktik in ähnlicher Weise in den vergangenen Jahren schon einmal erfolgreich.

Tut mir leid, mit uns nicht !!!

Dieser Vorschlag, selbst wenn er den tatsächlich in die Tat umgesetzt werden würde, ändert überhaupt nichts an der ganzen Problematik.
Hier soll eindeutig versucht werden die Kinder der "problematischen" Eltern in eine neue Klasse abzuschieben mit der Zielsetzung diese ersteinmal zu beruhigen.
Sind die "Rädelsführer" dann sozusagen unschädlich gemacht werden die anderen Eltern automatisch Ruhe geben.
Damit ist weder den Kindern noch uns Eltern auf lange Sicht geholfen.
Auch kann und werde ich es unter keinen Umständen zulassen, dass die Verantwortlichen ungestraft davonkommen und weiterhin ihr Unwesen mit weiteren Kindern treiben können.
Schulamt und Schulleitung haben mittlerweile zudem vorsätzlich die o.g. Abteilung des Kultusministeriums falsch informiert.
Es sei ja alles wieder in bester Ordnung, man habe sich auf eine gemeinsame Zielsetzung geeinigt, die Missverständnisse konnten geklärt werden.
Als Oberhammer besass das Schulamt die Unverschämtheit in diesem Zusammenhang zu behaupten, die zuständige Schulrätin hätte mit allen betroffenen Eltern hierüber gesprochen!
Wir haben diese Dame bis Dato nicht gesehen, keine Anhnung mit wem sie denn angeblich gesprochen haben will.
Abschließend erreichte uns gestern ein Brief der Schulleitung.
Man bietet uns an unseren Sohn unabhängig von der angeblichen Zielsetzung vorab in eine Parallelklasse wechseln zu lassen als ersten Schritt für einen Neuanfang zwischen Schule und uns als Eltern.
Nach Rückfrage bei den weiteren betroffenen Eltern stellte sich heraus, dass wir die einzigen sind denen ein solches Angebot unterbreitet wurde.
Warum?
Ganz klar, die Schulleitung betrachtet uns als potentiell gefährlich.
Man hat gesehen das wir uns mit allen Kräften einsetzen, Mittschnitte angefertigt haben und uns nicht durch banale Drohungen und Verleumdungen einschüchtern lassen.
Ich erwarte immer noch jeden Tag hoffnungsvoll den angekündigten Strafantrag gegen uns weil wir nicht bereit waren und sind, den Mittschnitt herauszugeben oder im Beisein der Schulleitung zu vernichten.
Wir haben mit diesem Mittschnitt etwas in der Hand, dies gefällt der Schulleitung überhaupt nicht, man konnte uns weder mit schönen Worten noch mit Drohungen dazu bewegen dieses unliebsame Material zu vernichten und dies wird auch weiterhin so bleiben.
Ich kann nur allen Mitlesenden die sich mit ähnlicher Problematik auseinandersetzen müssen raten niemals aufzugeben.
Nutzt die von mir o.g. Anschrift und überschüttet dieses Abteilung mit euren Fällen, bringt sie dazu endlich aufzuwachen und zu handeln.

Grüße

Romas




Angelika





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Nachricht senden Erstellt am 17.04.2005 - 14:42

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Lieber Romas!

Ich habe schon eine Weile auf ein Update zu diesem Beitrag "gelauert", denn die geschilderten Vorfälle gehen einem ja nicht aus dem Kopf, insbesondere, wenn man ähnliche Zustände erleben muss.

Auch bei Ihnen sehe ich die gleichen schäbigen Muster wie in unserem Fall. Statt sich der Wahrheit zu stellen, werden Kinder und Eltern durch Gerüchte verleumdet.

Wir sehen den weiteren Weg jedoch genau wie Sie - es wird keine Ruhe geben, bis diese Angelegenheit ordentlich geklärt wurde.

Meiner Erfahrung nach, kann dies nur auf einer juristischen Ebene passieren, wenn also kein Heimspiel-Vorteil mehr genutzt werden kann.
Innerhalb des Schulsystems sind die Karten nun einmal anders gemischt.

Schulräte und Bildungsminister sind oft selbst ehemalige Lehrer und leider oft in einem Alter, in dem die Prügelstrafe noch zulässig war.
Man kennt sich, ist vielleicht sogar befreundet, hat zusammen studiert - der gleiche Stallgeruch erschwert eine objektive Sicht und verstellt den Blick für Argumente oft gründlich und nachhaltig.

Genau wie Sie wurde auch ich als "Rädelsführer" ausgemacht, den es zu bekämpfen gilt. Lustiger Gedanke, wie hier alle anderen Eltern entmündigt werden. Diese Fehleinschätzung zeigt aber nur die Ignoranz und Arroganz mit der in solchen Fällen oft agiert wird.

Was ich beängstigend finde ist auch Ihre Schilderung ganz offensichtlicher Lügen. Vom Sachverhalt einmal ganz abgesehen - macht es Ihnen nicht auch große Angst, wenn Sie daran denken, WEM Sie ihre Kinder da tagtäglich für viele Stunden überlassen müssen, und in welchem Geist sie erzogen werden?

Prima, dass Sie so voller Elan weiter gegen diese Mißstände ankämpfen!

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und weiterhin so gute Nerven


Angelika






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Dem Betrübten ist jede Blume ein Unkraut, dem Glücklichen ist jedes Unkraut eine Blume.

Momo86





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Nachricht senden Erstellt am 17.04.2005 - 17:40

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Hallo Romas,

ja - alles, was Sie schildern ist mir nur allzu wohlbekannt ---> das ist auch die "normale Gangart" in unserer Schulbehörde (anderes BL):

Eltern, die wahrheitsgemäße Aussagen machen, gelten als "Nestbeschmutzer", werden als Lügner bezeichnet, oder wie in meinem Fall als "balla-balla" .....

Man kommt nur dagegen an, wenn man nicht weicht und die Eltern zusammenhält, hartnäckig weitere Zeugen sucht, sich nicht abwimmeln lässt - auch mal eine Strafanzeige bei Gericht stellt.

Ich bin inzwischen mit anderen Eltern vor Ort im Austausch - vielleicht gelingt doch noch so etwas wie eine "Sammelbeschwerde" - dann garantiert nicht ohne die hilfreiche Presseöffentlichkeit.

Habt ihr die schon eingeschaltet?

Ich drück` euch die Daumen. Wir sind das Volk.

Momo






Erika





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Beiträge: 136
Nachricht senden Erstellt am 17.04.2005 - 21:17

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Hallo

Schulräte und Bildungsminister sind oft selbst ehemalige Lehrer und leider oft in einem Alter, in dem die Prügelstrafe noch zulässig war. Man kennt sich, ist vielleicht sogar befreundet, hat zusammen studiert - der gleiche Stallgeruch erschwert eine objektive Sicht und verstellt den Blick für Argumente oft gründlich und nachhaltig. schrieb
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Das kann ich nur bestätigen. Unser Schulrat ist über 60, mit einem aus dem Bildungsministerium hatte ich mal telefoniert. Er war früher selbst Lehrer und von der Schulleiterin, über die ich ihm berichtete, sehr überzeugt. Er kannte sie auch persönlich. An der Schulleiterin ist wirklich eine gute Schauspielerin verloren gegangen.

Romas, du hast wirklich allen Grund, weiterzukämpfen und hieb- und stichfeste Beweise in der Hand. Alles Gute und starke Nerven wünsche ich!

Gruß Erika






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"In dem Moment, wo die Hirnfunktionen vollständig und abgewogen ablaufen, erreichen die Körperbewegungen ihr höchstes Maß an Anpassung, ist Lernen eine relativ einfache Aufgabe und richtiges Verhalten ein ganz normaler Zustand."
(A. Jean Ayres)

MargareteBusam
Moderator




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Nachricht senden Erstellt am 17.04.2005 - 21:42

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HALLO AN ALLE!

Kurz und Knapp

ES IST UND BLEIBT DIE REVOLUTIONÄRSTE TAT,IMMER DAS
LAUT ZU SAGEN,WAS IST!

ROSA LUXEMBURG




Angelika





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Beiträge: 45
Nachricht senden Erstellt am 17.04.2005 - 23:04

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Er kannte sie auch persönlich. An der Schulleiterin ist wirklich eine gute Schauspielerin verloren gegangen.

Gruß Erika
[/Zitat]


Hi Erika!

Wenn ich es nicht besser wüßte, würde ich darauf tippen, dass unsere Kinder die gleiche Schule besuchen.

Der Schauspielunterricht gehört anscheinend zur Grundausbildung.

Ja, aber die Zeiten ändern sich. Mehr und mehr Eltern und Kinder trauen sich, die Wahrheit zu sagen und wir sind nicht mehr zu überhören. Daran können glücklicherweise auch die Schulämter nichts mehr ändern.

Es ist sehr wichtig, dass diese Dinge öffentlich besprochen werden, damit zukünftige Schüler vor solchen Verhältnissen bewahrt werden können.

Selbst wenn die Mühlen langsam mahlen - es ist etwas in Bewegung geraten und viele Familien haben sich bereits jetzt für ihre ABC-Schützen gegen diese Schule entschieden - ihren Kindern wird dieser Terror erspart bleiben.

NIE wieder wird es möglich sein, wie bisher zu agieren, denn nun sind alle Eltern und Schüler aufmerksam geworden. Ein sehr schöner Teilerfolg.

Viele Grüße und weiter so!

Angelika










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GeorgMohr
Moderator




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Registriert seit: 15.12.2004
Beiträge: 69
Nachricht senden Erstellt am 19.04.2005 - 07:42

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Hallo Romas,

nach 2 Tagen T-DSL-Ausfall lese ich erst heute Ihren neuesten Bericht.

Zunächst bedanke ich mich bei Ihnen, dass Sie sich wieder gemeldet haben. Ihre Geschichte und Ihre so sachliche Darstellung waren mir "unter die Haut gegangen" und nun war ich schon ungeduldig geworden, wie es denn weiterging.
Ich kann natürlich verstehen, dass Sie erst mal vor Ort aktiv waren - dann war da auch die Osterpause - um so schöner, wieder von Ihnen zu lesen.

Ein altes lateinisches Sprichwort heißt "Teile und herrsche!".
Das hat man wohl auch bei Ihnen vor. Nur gut, dass Sie sich nicht darauf einlassen.

Ihr Fall ist für mich neben dem von Angelika der zweite, der mir deutlich das Bewußtsein gibt, dass wir uns hier bei EMGS zurecht engagieren und vernetzen - informieren und "den Rücken stärken".

Ich sehe, Sie wohnen in Baden-Württemberg, - ich zwar in Hessen, möchte aber trotzdem an die von Ihnen genannte Behörde mit meinem vollen Briefkopf "Unabhängiger schulädagogischer Berater - Lehrer - Gutachter" schreiben und darauf hinweisen, dass wir diese Angelegenheit bundesweit aufmerksam verfolgen und hinter Ihnen stehen.

Können Sie hier im Forum oder per PM (persönliche Mitteilung) wenigstens den Namen der Schule oder mir Ihren Namen angeben, damit ich darauf Bezug nehmen kann ?

Sie bekommen doch gerade einen neuen Ministerpräsidenten. Ich überlege, ob er Adressat einer Beschreibung der Zustände in seinem Land sein könnte. Aber die leicht arrogant wirkende Kultusministerin Schavan war ja seine Rivalin um das Amt des Ministerpräsidenten. Trotzdem !? Auch an Schavan persönlich !?

Zum Schluss eine sarkastische Anekdote: Ich begleitete vor Jahren eine Mutter zur oberen Schulbehörde. Fast der erste Satz des Oberschulrates war "Nicht dass Sie denken, hier würde nach dem Grundsatz gehandelt 'Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus!'!" Meine Antwort: "Diesen vielleicht berechtigten Verdacht haben Sie jetzt zuerst geäußert. Ist an dem Spruch doch was dran?" Er ging dann zur Sache über. Am Ende der Geschichte hat sich der Spruch doch bewahrheitet.

Leider handeln viele Schulaufsichtsbehörden wie "Beschützerinstitute für die Damen und Herren Kollegen" und wie Aufsicht-führende nur über Eltern und Schüler. Aber ich habe auch schon positive Beispiele erlebt.
Ich dachte zunächst,"Schulaufsicht" würde die Schulen und damit vor allem das Personal dort beaufsichtigen, wie es in den Schulgesetzen steht - und dahingehend müssen wir die Funktion auch einfordern.

Ich finde es gut, dass wir "wenigen Aufrechten" uns bundesweit verbinden und unterstützen. Wir brauchen nicht die große Masse. Über unsere verbrieften Rechte wird nicht noch mal mehrheitlich abgestimmt.

Wir fordern die Umsetzung des im Grundgesetz verbrieften demokratischen und rechtsstaatlichen Gemeinwesens, das sich zu den "unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage" laut GG Art 1 (2) bekennt, gerade im Schulbereich, denn dort erleben unsere Kinder - die in Zukunft verantwortliche Generation - diesen Staat zum ersten Mal "vorbildlich" entweder positiv oder negativ. Wenn er hier schon nicht verwirklicht wird, wo dann ???

Ich denke, in diesem Sinne sollten wir aus allen Ecken der Bundesrepublik an den neuen Ministerpräsidenten und an die alte Kultusministerin schreiben - mit der Bitte um eine zufriedenstellende Antwort innerhalb eines Monats.

Auch denke ich, Sie sollten Ihre "Geschichte" zu passender Zeit dem Süd-West-Rundfunk und Zeitungen mitteilen und bitten, sich der Sache anzunehmen. Oft tut sich erst was, wenn die Medien sich einer Sache annehmen.

Ich wünsche Ihnen weiterhin ein gerades Rückgrat und unerschütterlichen Mut !

Herzliche Grüße, Georg Mohr





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GLÜCKLICHE KINDERGESICHTER MACHEN GLÜCKLICH !
"lehren" ist "begleiten beim Lernen"
"erziehen" ist hilfreich begleiten beim Erwachsen-Werden und ist vorrangig vor "Stoff eintrichtern"

Romas





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Nachricht senden Erstellt am 20.04.2005 - 05:25

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Guten Morgen,

zuerst möchte ich mich bei all jenen bedanken die mir durch ihre Anteilnahme, Reaktionen und Kommentare die Bestätigung geben auf dem richtigen Weg zu sein.

Als Betroffener hinterfrage ich ständig die geplanten Schritte, eine ständige Abwägung ob das ein oder andere Vorgehen zu aggressiv sein könnte.
Auch unter den gegebenen Umständen möchte ich tolerant und menschlich bleiben, meine Handlungen sollen keinem Rachefeldzug gegen Schule und Lehrerschaft gleichen.
Würden die Verantwortlichen ihr Fehlverhalten eingestehen, die Lehrkraft sich wegen ihrer Aggression um ärtzliche Hilfe bemühen und bei allen Betroffenen entschuldigen, wäre ich durchaus zu einem einen Neuanfang bereit.
Dieser Wunsch liegt z.Zt. jedoch scheinbar fern jeglicher Realität.
Die Verantwortlichen fühlen sich in ihrer ablehnenden Haltung durchaus bestätigt, von einst 13 betroffenen Elternpaaren sind gerade einmal 2 übriggeblieben.
Nun ich bin keinem böse der nicht die Kraft hat diese Situation durchzustehen, auch wenn ich den Mangel an Zivilcourage selbst nicht nachvollziehen kann.
Auch die Lehrkraft hat sich wieder etwas neues einfallen lassen.
Unser Sohn bekommt jeden Morgen neben seinem Frühstück auch eine kleine Flasche Saft mit in die Schule.
Mittlerweile wird ihm verboten den Saft während der Pause zu trinken, die Flasche wurde ihm bereits einmal von der Lehrkraft abgenommen.
Stattdessen soll er seinen Durst mit Mineralwasser löschen, welches die Schule gegen einen Kostenbeitrag in Höhe von ? 9,- monatl. anbietet.
Da wir bereits zum Schulanfang aufgefordert wurden für diverses Unterrichtsmaterial in Form von schlechten Kopien als Ringbuch gebunden insgesamt einen Betrag in Höhe von ? 20,- zu entrichten, stellt sich mir die Frage ob es sich hier um eine öffentliche Schule oder einen Gewerbebetrieb handelt.
Fehlt eigentlich nur noch eine Gebühr für den Aufzug den die Kinder sowieso nicht benutzen dürfen.
Zumindest beim Popcorn erwarte ich dann aber auch eine Gewinnbeteiligung.

Abschließend möchte ich noch kurz auf die Antwort von Herrn Mohr eingehen.

GeorgMohr schrieb
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Können Sie hier im Forum oder per PM (persönliche Mitteilung) wenigstens den Namen der Schule oder mir Ihren Namen angeben, damit ich darauf Bezug nehmen kann ?


Gerne bin ich bereit Ihnen die gewünschten Daten zu nennen und bedanke mich vorab für Ihre Unterstützung.
Es handelt sich hier um die "Silcher Grund- und Hauptschule in 76684 Östringen", unser Sohn heißt Dominik und meine Wenigkeit Romas Kurtinaitis.
Meine EMail lautet: wasabi@gmx.info

GeorgMohr schrieb
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Auch an Schavan persönlich !?


Frau Schavan habe ich bereits vor einiger Zeit per EMail über die Angelegenheit informiert.
Eine direkte Antwort habe ich nicht erhalten, jedoch hat Fr. Schavan die Angelegenheit an die weiter o.g. Abt. Gewaltprävention weitergeleitet.
Von dort erhielt ich eine EMail sowie eine schriftliche Stellungnahme.
Man hat sich zumindest einmal bei Schule und Schulamt über die Problematik erkundigt.
Einen zufriedenstellenden Lösungsansatz kann ich dieser Abteilung bis Dato jedoch nicht bescheinigen.
Eine entsprechende Stellungnahme und unsere unmissverständliche Absicht den Kampf weiterzuführen liegt dieser Abteilung bereits vor.

GeorgMohr schrieb
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Auch denke ich, Sie sollten Ihre "Geschichte" zu passender Zeit dem Süd-West-Rundfunk und Zeitungen mitteilen und bitten, sich der Sache anzunehmen.


Auch hier wurde bereits ein Gespräch mit einem Journalisten geführt, der z. Zt. für einen Bericht in dieser Richtung recherchiert.
An dieser Stelle herzlichen Dank an Fr. M. Busam für die Information.

herzliche Grüße

Romas

[Dieser Beitrag wurde am 20.04.2005 - 23:29 von Romas aktualisiert]
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Anmeldedatum: 21.01.2006
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BeitragVerfasst am: 21.01.2006, 18:55    Titel: Kopie: Entsetzt über die Gewalt von Lehrern gegenüber Kinder Antworten mit Zitat

Kopie Seite 3





Ersteller: Romas





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Nachricht senden Erstellt am 20.04.2005 - 13:27

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Neuer Tag, neues Glück und ein neuer Versuch die Herausgabe des Mittschnittes zu erzwingen.

Heute erreichte mich ein Schreiben des Regierungspräsidiums Karlsruhe, Abteilung Schule und Bildung.
Man fordert mich einmal mehr auf, den Unterrichtsmittschnitt herauszugeben.
Man sei von der Schulleitung darüber informiert worden, dass unser "Sohn" heimlich und ohne Einverständnis der Lehrkraft diesen Mittschnitt einer Unterrichtsstunde angefertigt habe.
Nachdem man unserem Sohn und seinen Mitschülern in der Vergangenheit schon die Bildung einer Art Verschwörung gegen die Lehrkraft unsterstellt hat, ist man nun scheinbar der Meinung, dass er mit 7 Jahren fähig ist ein Vorgehen dieser Art zu planen und koordinieren.
Nach Meinung des Regierungspräsidiums würde dieser Mittschnitt einen massiven Eingriff in die Rechte der Lehrkraft sowie der Mitschüler darstellen.
Sehr schön zu sehen wie besorgt man doch um die Rechte der Lehrkraft zu sein scheint, jedoch nicht bereit ist unsere Kinder vor aggressiven Lehrkräften zu schützen.
Abschließend teilt man mir mit, sollte ich mich in meinen Rechten beeinträchtigt fühlen oder Sorge um die ordnungsgemäße Erziehung und Bildung meines Sohnes in der Schule haben, bestünde lediglich die Möglichkeit einer Fach- oder Dienstaufsichtsbeschwerde.
Ein eigenmächtiges Vorgehen sei hingegen nicht zulässig.
Falls ich der Aufforderung zur Herausgabe nicht nachkommen sollte würde man weitere Schritte gegen mich prüfen.

Nunja, jetzt hat man mir aber wirklich große Angst gemacht, mir so richtig gezeigt wo es langgeht.
Das wird ja nun langsam der Stoff für einen abendfüllenden Film mit dem Titel, "Wenn der Inquisitor zweimal klingelt".

Meine Stellungnahme an das Regierungspräsidium wird entsprechend ausfallen, eine Herausgabe kommt weiterhin für mich nicht in Frage.

Grüße

Romas





Momo86





Status: Offline
Registriert seit: 01.04.2005
Beiträge: 53
Nachricht senden Erstellt am 20.04.2005 - 14:42

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Falls ich der Aufforderung zur Herausgabe nicht nachkommen sollte würde man weitere Schritte gegen mich prüfen.


Lass`man "prüfen"

"Papiertiger" ---sie drohen, denn sie wissen, sie können nix machen.....

NICHT HERAUSGEBEN ---> aber diverse Kopien ziehen und an die Presse verteilen..

AN SO GUTE BEWEISE kommt man selten!

LG Momo




Romas





Status: Offline
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Beiträge: 13
Nachricht senden Erstellt am 20.04.2005 - 15:05

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Hallo allerseits,

nach einigem Überlegen habe ich mich dazu entschlossen meine Stellungnahme an das zuständige Regierungspräsidium quasi als offenes Schreiben zu verfassen und hier zu veröffentlichen.
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Romas schrieb
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Sehr geehrte Fr. Hauth,

unter Bezugnahme Ihres o.g. Schreibens beziehe ich wie folgt Stellung.
Aufgrund der bisher erlebten Ignoranz und Gleichgültigkeit der Behörden in Bezug auf gewalttätige und aggressive Lehrkräfte stellt dieses Schreiben eine öffentliche Antwort dar.
Den Inhalt dieses Schreibens sowie die zugrunde liegende Geschichte können Sie unter folgendem Weblink im Internet nachlesen.
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www.foren.de/system/thread-entsetzt....e-emgs-284060-995316.html
--
Vorab bedarf es einer Richtigstellung, da die Ihnen vorliegenden Informationen falsch sind.
Zum einen wurde nicht eine Unterrichtstunde mitgeschnitten sondern ein kompletter Schultag.
Und zum anderen wurde diese Handlung nicht durch unseren Sohn vorgenommen sondern von mir initiiert und durchgeführt.
Zu Ihren Gunsten nehme ich an dass es sich hierbei um das Vorliegen einer falschen Information und nicht um eine böswillige Unterstellung handelt.
In Bezug hierauf sind wir von Schulleitung und Lehrkraft mittlerweile einiges an Verleumdung und falschen Aussagen gewohnt.
Sie führen an, dass mein Vorgehen einen massiven Eingriff in die Rechte der Lehrkraft sowie der Mitschüler darstellen würde.
Was bitte ist mit den Rechten unserer Kinder die nahezu tagtäglich massiver Gewalt physischer sowie psychischer Natur, vorsätzlich ausgeübt durch die Lehrkraft, ausgesetzt sind?
Es stellt mittlerweile ein offenes Geheimnis dar, dass die Verfehlungen der Lehrkraft gegenüber den ihr anvertrauten Kindern nun schon mehrere Jahre andauern und dies mit Wissen und Billigung der Schulleitung.
Die Schule soll und hat nur folgenden Zwecken Rechnung zu tragen, die Vermittlung von Wissen, Bildung und christlichen Werten.
Eben diese Zielsetzung scheint mehr und mehr ins Abseits zu gelangen, die Problematik an unserer Schule stellt nur einen von mittlerweile immer häufiger auftretenden Verfehlungen im ganzen Land dar.
Sie erwarten doch sicherlich nicht ernsthaft, dass wir als fürsorgliche Eltern tatenlos und ohnmächtig dem Versuch zusehen, die Persönlichkeit unserer Kinder täglich aufs Neue nachhaltig negativ zu beeinflussen.
Das Rechtsmittel der Fach- oder Dienstaufsichtsbeschwerde ist mir durchaus bekannt, ein erkennbares Einschreiten der unteren Schulbehörde ist jedoch alles andere als ersichtlich.
Zudem geht es darum die vorliegende Problematik schnellstmöglich zu lösen und nicht in einem trägen und langwierigen Verwaltungsakt ersteinmal auf Eis zu legen.
Letztendlich wird man sowieso versuchen die vermeintliche Schuld unseren Kindern und uns Eltern in die Schuhe zu schieben.
Lehrkräfte und Schulleiter sind eben nicht unfehlbar wie man uns gerne Glauben machen möchte, auch hier gibt es verantwortungs- und skrupellose Menschen.
Der von mir im Rahmen einer Notwehrsituation angefertigte Unterrichtsmitschnitt ist im vorliegenden Falle durchaus legitim und dient lediglich der Beweissicherung gegenüber den vorsätzlichen Falschaussagen von Schulleitung und Lehrkraft.
Letztendlich obliegt es einzig und allein der zuständigen Gerichtsbarkeit über die Zulässigkeit dieser Aktion, sowie die mögliche Anerkennung als gerichtsverwertbaren Beweis zu entscheiden.
Eine geforderte Herausgabe oder Vernichtung dieses Materials durch Sie oder Ihnen untergeordnete Behörden kommt deswegen für mich nicht in Betracht.
Das stetig wachsende Interesse an diesem Material und die permanent nötigenden Versuche um eine Herausgabe oder Vernichtung zu erzwingen zeigt mir klar und deutlich wie groß die Angst vor dem möglichen Inhalt zu sein scheint.
Abschließend fordere ich Sie im Gegenzug auf, dafür Sorge zu tragen die unhaltbaren Zustände an unserer Schule schnellstmöglich zu beenden und die hierfür Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Sollte bis einschließlich den 06.05.2005 keine akzeptable Reaktion erfolgt sein, werden wir ebenfalls die Einleitung weiterer Schritte prüfen.

Mit freundlichen Grüßen



Grüße

Romas




Momo86





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Nachricht senden Erstellt am 20.04.2005 - 15:20

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SUPER!!!!!!!!!

LG Momo




Erika





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Beiträge: 136
Nachricht senden Erstellt am 20.04.2005 - 22:12

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Hallo Romas,

gut geschrieben! Wir brauchen mehr Eltern, die kämpfen, nicht alles hinnehmen und resignieren "Da kann man ja doch nichts machen." Wenn jeder so denkt, dann wird sich auch in 100 Jahren nichts ändern.

Ich würde es gut finden, wenn in derartigen Fällen zusätzlich immer das Bundesministerium für Bildung und Forschung in Kenntnis gesetzt würde, denn diese Probleme sind bundesweit vertreten. Also sollte auch die Bundesregierung in die Pflicht genommen werden.

Meinen Erfahrungsbericht - hier unter Erfahrungsberichte zu lesen - hatte ich an Landes- und Bundesregierung und viele andere Stellen geschickt. Die Bundesregierung hat geantwortet und behauptet zumindest, dass individuelle Förderung und auch Umgang mit Gewalt in Schulen ein zentrales Anliegen der Bundesregierung seien.

Daher sollten wir die Bundesregierung auch mit derartigen Fällen ständig belatschern und immer wieder darauf hinweisen, dass bundesweit Änderungen im Schulsystem dringendst erforderlich sind. Ich meine, hier kann man nicht jedes Land für sich herumdoktern lassen.

Jetzt wollte ich hier den gescannten Antwortbrief des Bildungsministeriums auch mit Anschrift und e-mail-Adresse einstellen, geht aber nicht. Ich habe Petra um Hilfe gebeten.

Schöne Grüße
Erika









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(A. Jean Ayres)

Angelika





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Nachricht senden Erstellt am 21.04.2005 - 14:18

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Hallo Romas!

Das ist so typisch für unser System.

Wenn Kinder mißhandelt werden wird weggeschaut, prügelnde und mobbende Lehrkräfte werden gedeckt, aber wenn sich die Eltern zur Wehr setzen und in Notwehr handeln kommt Empörung auf.

Du hast einen Nerv getroffen - Gratuliere!

Angelika





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PetraLitzenburger
Adminstrator




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Nachricht senden Erstellt am 22.04.2005 - 04:28

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Hallo Romas,

Kompliment für dieses, trotz starker emotionaler Bindung, sehr sachlich verfasste Schreiben.

Herzlichen Dank dass du uns auf dem Laufenden hälst. Ich bin sehr gespannt, wie es weiter geht.

Ich drücke Euch die Daumen

Mit lieben Grüssen

Petra Litzenburger






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Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Berthold Brecht

Erika





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Nachricht senden Erstellt am 23.04.2005 - 23:40

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Hallo,

hier der Brief des Bildungsministeriums, den ich mal erhalten hatte. Ich habe den Eindruck, die tappen aber ziemlich im Dunkeln. Doktern wie die meisten immer nur an den Symptomen herum, nicht an den Ursachen.

Das Bundesbildungsministerium sollte m.E. immer eine Kopie von allen Vorgängen erhalten. Sie behaupten ja, dass Förderung ein zentrales Thema der Bundesregierung sei. Also müssen sie auch ständig bombadiert werden.



Viele Grüße
Erika





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(A. Jean Ayres)

Romas





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Nachricht senden Erstellt am 28.04.2005 - 22:36

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schrieb
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Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht.

Noch ist er zwar nicht gebrochen, aber wir arbeiten daran.

Was hat sich nun bis jetzt ergeben?
Meine zurückliegende Stellungnahme an das Kultusministerium sorgte wohl etwas für Unruhe im sonst so gemütlichen Beamtenstadl.
Ungewohnt herausgerissen aus dem alltäglichen Beamtenmikado schob man die Verantwortung auch gleich an das Schulamt weiter, immer nach dem Motto: "Hab ich es nicht auf dem Tisch, interessiert es mich auch nicht."
Anfang der Woche erhielt ich dann auch gleich einen Anruf der zuständigen Schulrätin dieser Behörde.
Man gab sich teilweise verständnisvoll, erklärte das man selbst Kinder im schulfähigen Alter habe und fragte mich abschließend warum ich denn nicht zuerst mit dem Schulamt gesprochen habe.
Man sei doch sehr bemüht diese Angelegenheit aus der Welt zu schaffen und habe hierzu umgehend längere Gespräche mit Schulleitung und Lehrkraft geführt.
Der am 17.04. schriftlich angebotene Klassenwechsel sei als Neuanfang zu betrachten und soll eine Distanz zwischen Lehrkraft und Schüler schaffen.
Man gab sich verwundert darüber dass wir hierzu noch keine Stellungnahme abgegeben hätten.
Nun, noch am gleichen Tag (17.04) habe ich einem Klassenwechsel schriftlich zugestimmt.
Den Wechsel in eine ganz bestimmte Klasse jedoch aufgrund der gleichen zweifelhaften Lehrmethoden abgelehnt und weiter mitgeteilt, dass dieses Angebot zwar zu begrüßen sei, wir aber dennoch erwarten dass die Lehrkraft für Ihr Fehlverhalten zur Verantwortung gezogen wird.
Die Schulrätin versprach gleich am nächsten Tage vor Ort mit dem Schulleiter u.a. den Klassenwechsel einzuleiten.
Einen entsprechenden Rückruf würde ich am Nachmittag dieses Tages erhalten.

Der versprochene Rückruf blieb bis Dato leider aus, der Klassenwechsel wurde ebenfalls nicht durchgeführt.
Dafür ergötzte sich die Lehrkraft wieder einmal daran unseren Sohn als Idioten zu titulieren und erteilte ihm quasi den Befehl nach Schulschluß erkrankten Kindern die Hausaufgaben nach Hause zu bringen.
Es spielt ja scheinbar keine Rolle dass diese Umwege ca. 30-45 min. mehr Zeit für den Heimweg beanspruchen.
Eben in dieser Zeit sitzen wir Zuhause auf glühenden Kohlen und rechnen mit dem schlimmsten da wir hiervon noch nicht einmal in Kenntnis gesetzt wurden.
Vor wenigen Minuten habe ich der Schulrätin per EMail mitgeteilt, dass die Toleranzgrenze endgültig überschritten wurde, einvernehmliche Gespräche werden in Zukunft nicht mehr stattfinden.
Wir nun unsererseits darauf bestehen werden dass die Lehrkraft suspendiert und vorerst ein disziplinarisches Verfahren gegen sie sowie den Schulleiter eingeleitet wird.
Ebenso habe ich angekündigt das nach Ablauf der hierfür gesetzten Frist, jeder der diese kriminellen Handlungen gedeckt bzw. verschleiert hat, ebenfalls u.a. mit strafrechtlichen Konsequenzen zu rechnen hat.
Soweit mir bekannt ist, leisten Beamte einen Eid der sie u.a. dazu verpflichtet, bei Kenntniserlangung einer strafrechtlichen Handlung die notwendigen strafrechtlichen Schritte einzuleiten und zur Aufklärung beizutragen.
Demnach hätte selbst das Kultusministerium nicht nur gegen diesen Eid verstoßen sondern sich zugleich der Strafvereitelung schuldig gemacht.
Nun wir werden sehen wie es weitergeht.

Grüße

Romas








Romas





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Beiträge: 13
Nachricht senden Erstellt am 02.05.2005 - 12:53

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Falsch vebunden oder geistige Umnachtung?


Heute am frühen Morgen klingelte das Telefon.
Da wir zu diesem Zeitpunkt nicht zuhause waren wurde das Gespräch von meiner Mutter entgegen genommen.
Die Anruferin stellte sich als die zuständige Schulrätin des Schulamtes vor.
Man ließ uns ausrichten, dass man unseren Sohn gleich heute Morgen in die Parallelklasse versetzen wird.
Weiter würde sich der Schulleiter ebenfalls heute mit uns telefonisch in Verbindung setzen.

Wir warteten also gespannt auf das Ende des Unterrichts und die Rückkehr unseres Sohnes.
Als dieser eintraf befragten wir ihn nach seinem ersten Eindruck in der neuen Klasse.
Überrascht teilte er uns mit, dass er heute wie auch jeden Tag zuvor in seiner alten Klasse unterrichtet wurde.
Das Verhalten der Lehrkraft sei heute jedoch schlimmer als an anderen Tagen gewesen.
Dies scheint wohl an der Verstärkung unseres Druckes un der gesetzten Frist gegenüber Schule und Schulamt zu liegen.
Stellt sich mir nur die Frage, was solch dümmliche Anrufe mit leeren Versprechnungen eigentlich bewirken sollen.
Möchte man vielleicht mit solchen Aktionen meine Toleranzgrenze austesten?

Grüße

Romas
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