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Hamburg: Schüler erhebt schwere Vorwürfe gegen Mathe-Lehreri

 
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Petra Litzenburger



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Beiträge: 669
Bundesland: Saarland

BeitragVerfasst am: 11.07.2007, 09:22    Titel: Hamburg: Schüler erhebt schwere Vorwürfe gegen Mathe-Lehreri Antworten mit Zitat

Zitat:
Schüler erhebt schwere Vorwürfe gegen Mathe-Lehrerin - Polizei ermittelt in Lurup
Von Diana Zinkler


Christian Rosenberg sagt, dass er von seiner Lehrerin gewürgt wurde. Inzwischen hat er seinen Hauptschulabschluss.
An der Hauptschule Langbargheide in Lurup sorgt eine gewalttätige Auseinandersetzung zwischen einer Lehrerin und einem Schüler für Unruhe. Während der Schüler behauptet, von seiner Mathematik-Lehrerin gewürgt worden zu sein, behauptet sie, von ihm geschubst worden zu sein. Es steht Aussage gegen Aussage. Beide haben Strafanzeige wegen Körperverletzung erstattet.

In einer Doppelstunde Mathematik am Donnerstag, 7. Juni, kam der Neuntklässler Christian Rosenberg (15) zu spät zum Unterricht. Der Schüler erzählt, er hätte sich ohne großes Aufsehen zu seiner Arbeitsgruppe gesetzt. "Es war laut in der Klasse, viele waren unruhig, ich aber nicht", sagt er. Von hinten habe er plötzlich eine Hand an seinem Hals gespürt. Ein fester Griff, er wurde am Hals hochgezogen. "Dann sah ich, dass es meine Lehrerin ist, sie schrie mich an, sagte ,Raus'." Sie habe ihn aus der Klasse gedrängt und weiter am Hals festgehalten. Draußen vor der Tür sei ihm übel geworden. "Ich bin dann zu unserer Hausärztin gegangen, und die hat mich zum Unfallchirurgen geschickt." Dass er wirklich dort war, belegt ein Attest: "Obiger Patient befand sich heute wegen einer Prellung im HWS-Nacken-Bereich (Unfall vom 7.6.07) in meiner ärztlichen Behandlung", steht darauf. Mit seinem Vater ist Christian am gleichen Tag noch zur Polizei gegangen.

In den Konflikt hat sich ein Sozialarbeiter, der auch Christian Rosenberg (36) heißt und ein Onkel des Jungen ist, eingeschaltet. Seine Aufgabe ist es, für die Hamburger Schulbehörde zwischen Schulen und Schülern mit Sinti-Herkunft zu vermitteln. Er glaubt: "Die Lehrerin ist gewalttätig geworden." Er habe versucht, mit ihr den Konflikt zu lösen. "Sie hätte sich nur zu entschuldigen brauchen", sagt er. Sie tat es nicht und streite die Tat ab. Rosenberg hat bei der Schulbehörde eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingereicht.

In der Version der Lehrerin hat sie den Jungen nicht gewürgt, er hätte sie geschubst. Auch sie will ein Attest haben. Die Schulleiterin Annette Berg wollte gegenüber dem Abendblatt nichts zu dem Vorfall sagen, auch Christians Lehrerin nicht. Die Direktorin verweist auf die Schulbehörde. Die wartet auf die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. "Die Lehrerin hat einen guten Leumund. Wir haben keinen Grund, ihr zu misstrauen", sagt Behördensprecher Alexander Luckow. Also nur ein Fall von Schülerrenitenz? Der Sozialarbeiter Rosenberg sieht das anders, erhebt den Vorwurf, dass der Schüler wegen seiner Sinti-Herkunft benachteiligt werde. "Hier wird das Opfer wegen seiner Herkunft zum Täter gemacht." Derzeit ermittelt die Polizei noch.


Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2007/07/10/768261.html
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Petra Litzenburger



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Beiträge: 669
Bundesland: Saarland

BeitragVerfasst am: 11.07.2007, 09:28    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
"Die Lehrerin hat einen guten Leumund. Wir haben keinen Grund, ihr zu misstrauen", sagt Behördensprecher Alexander Luckow.


Dies erinnert mich ganz stark an den Hamurger-Kleiderhaken-Fall.

Dort hat der Schulbehördensprecher die beschuldigte Lehrerin Frau Z. ebenfalls in Schutz genommen, noch bevor die Ermittlungen angeschlossen waren:

http://www.emgs.de/forum-emgs/viewtopic.php?t=602


Wird diese Mathelehrerin die neue "Gallionsfigur" des Schulamtes, die sich gegen die Mobbing-Kampagnen der Eltern wehren muss?

Petra Litzenburger
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