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Kenntnisse vieler Lehrer sind veraltet

 
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Erik
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Anmeldedatum: 30.08.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 07.08.2007, 12:35    Titel: Kenntnisse vieler Lehrer sind veraltet Antworten mit Zitat

Als ob wir Eltern das bisher noch nicht gewusst hätten - und auch angeprangert hätten! So ist heute in nahezu jeder deutschen Tageszeitung wie hier im Wiesbadener Kurier vom 07.08.2007 zu lesen:

Zitat:
EU-Kommission rügt Ausbildung der Pädagogen / Defizite bei Computern und Sprachen

BRÜSSEL
Fachleute der 27 EU-Staaten sehen große Lücken bei der Lehrerausbildung in Europa. Die Kenntnisse vieler Lehrer seien veraltet oder ungenügend, erklärte die EU-Kommission. Das gelte für den Umgang mit Computern ebenso wie für Sprachkenntnisse.

Von Roland Siegloff

Lehrerschelte mitten in den Sommerferien: Eine "mangelnde Kompetenz der Lehrkräfte" und "EU-weit besorgniserregende Entwicklungen" auf diesem Gebiet hat die Europäische Kommission aufs Korn genommen. Um Europas Jugend auf den weltweiten Wettbewerb ordentlich vorzubereiten, müssten die Lehrer top ausgebildet sein. "Viele Lehrkräfte erklären allerdings, dass sie sich beim Einsatz neuer Technologien im Unterricht unsicher fühlen", stellte die Brüsseler Behörde besorgt fest.
Nicht nur mit den Computerkenntnissen der Pauker hapere es. Auch bei den Fremdsprachen offenbare mancher Lehrer Lücken. So haben die europäischen Staats- und Regierungschefs bei ihrem Gipfeltreffen im März 2002 zwar beschlossen, dass jeder Europäer vom jüngsten Alter an zwei Fremdsprachen lernen soll. "Nur, wer soll das eigentlich unterrichten?", fragt ein enger Mitarbeiter von EU-Bildungskommissar Jan Figel. Die Lehrerfortbildung sei in Europa unterentwickelt. Auch das pädagogische Wissen der Lehrer stammt nach Meinung von EU-Fachleuten oft von anno Tobak: Die Hochschulzeit der Pädagogen liegt oft Jahrzehnte zurück. "Dies hat klare Auswirkungen auf das (Weiter-) Bildungsbedürfnis der Lehrer", erklärte die Kommission zu ihrem Strategiepapier über die Verbesserung der Ausbildung von insgesamt 6,3 Millionen Lehrkräften in Europa.
In vielen EU-Staaten fehlt den Lehrern auch der Anreiz zum Lernen: Nicht die Bildungsstufe, sondern das Dienstalter entscheide über die Höhe ihrer Einkommen, stellte die Kommission fest. Trotz steigender Gehälter im Alter verließen die meisten Lehrer in Europa den Schuldienst aber "so früh wie möglich": In Deutschland würden binnen 20 Jahren mehr als 70 Prozent der Lehrer in Rente gehen. Auch weil die Länder lange mit der Einstellung von Nachwuchs zögerten, hinkt die Modernisierung der Schule hinterher.
In mehreren Passagen bleibt die Kommissionsmitteilung recht allgemein. Ein Grund dafür dürfte sein, dass Fachleute aller 27 EU-Staaten daran mitgewirkt haben. Viele Staaten wachen eifersüchtig über ihre Zuständigkeit in Bildungsfragen, wünschen weder Kritik noch vorlaute Ratschläge aus Brüssel. So beeilte sich das hessische Kultusministerium mit dem Hinweis, die Lehrerfortbildung sei in Deutschland und gerade in Hessen vorbildlich.
Systemkritik
Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich die Brüsseler Lehrerschelte aber als Systemkritik. In manchen Ländern sei die Lehrerausbildung "kaum systematisch" angelegt. Sie setze sich auch nicht in einer beruflichen Weiterbildung fort, kritisierte die EU-Behörde: "Die Analyse der Kommission zeigt ferner, wie wenig in die Fortbildung und berufliche Weiterentwicklung


Und sofort schallt es aus der hessischen Landeshauptstadt: "Wir vom hessischen Kultusministerium erklären, dass Lehrer in Hessen per Gesetz verpflichtet sind, sich fortzubilden." Aber warum tut's kaum einer, und warum wird er nicht bestraft, wenn er/sie es dann nicht tut. Bei Schülern tut man das.

Sagt mir eure Meinung!

Euer Erik
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anonym



Anmeldedatum: 22.06.2007
Beiträge: 5
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 08.08.2007, 11:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Erik,

auch ich habe diesen Artikel in unserer Tageszeitung gelesen. Habt ihr von der emgs nicht die Möglichkeit einen offenen Brief an Tagespresse, Kultusministerium etc.....zu richten. Z.B. war an unserer Schule, während der Schulzeit, eine große Aktion in Punkto Lehrerfortbildung. Dafür fiel natürlich wieder Unterricht aus. Wenn Fortbildung, dann können doch die Ferien der Kinder dazu genutzt werden, oder.....? Jeder funktionierende Betrieb schickt seine Mitarbeiter zur Fortbildung, ohne dass die "KUNDSCHAFT" einen Nachteil hat. Könnte man das denn mal zum Thema machen mit allem was dazu gehört....? Auch Fortbildung dahin gehend um die Qualität der Lehrer besser im Auge zu behalten...., oder?!?

Viele Grüße anonym
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