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Nächste Woche Schulbeginn, meine Tochter flippt aus

 
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Leo



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BeitragVerfasst am: 03.09.2007, 08:30    Titel: Nächste Woche Schulbeginn, meine Tochter flippt aus Antworten mit Zitat

Hallo, ich bin ganz neu hier, hab Euch durch Zufall gefunden. Ich hoffe, dass Ihr mir helfen könnt. Wir haben schon seit längerer Zeit große Probleme mit der Mathematiklehrerin meiner Tochter (9.Klasse Gymnasium). Diese Frau hat einen dermaßen "strengen" Lehrstil, dass alle Schüler der KLasse richtig Angst haben in den Unterricht zu gehen! Schon am Tag vroher, oder so wie jetzt: eine Woche vorher, flippen die Kinder aus, weil sie Angst haben im Unterricht dran zu kommen. Diese Lehrerin hat folgende Methode: sie wählt am Anfang der Stunde jemanden aus, der an der Tafel die Hausaufgaben vorrechen soll und wenn derjenige das dann nicht kann, bekommt er eine schlechte Note. Meine Tochter ist nicht gut in MAthematik (wie ich, liegt wohl in der Familie) und hat deswegen roichtig Angst irgendwie aufzufallen und dann dran zu kommen. Jetzt rennt sie schon wieder wie ein aufgescheuchtes Huhn durchs Haus, weil es nächste Woche wieder weitergeht. Wie soll mein Kind das nur durchstehen?

Ist das denn eine gute Lehrmethode oder schon Mobbing?

Die anderen Eltern sehen das ähnlich, allerdings gibt es auch welche, die nicht zu unseren Besprechungen kommen wollen, weil sie glauben, unsere Kinder müssten mehr arbeiten. Es liegt also an den Kindern! Ich dreh noch durch. Bitte helfen Sie mir! Haben Sie Tipps, was wir machen können, damit das aufhört??

Vielen Dank!
Leo
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Doris Carnap
Moderatorin


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Beiträge: 803
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 04.09.2007, 11:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Leo,

willkommen bei EMGS.

Angst verhindert lernen und ist keineswegs pädagogisch sinnvoll, aber viele Lehrer wissen es anscheinend nicht besser.
Zitat:
?Ziel eines gelungenen Unterrichts müsste es jetzt sein, den Lernstoff mit positiven Emotionen zu verknüpfen. Denn nur, was man in guter Stimmung lernt, bleibt auch hängen. Zuständig dafür ist die Hirnregion des Hippocampus: Sie ist auf das Abspeichern von Informationen spezialisiert. Beim Lernen unter negativem Stress dagegen wird vor allem das Emotionszentrum des Gehirns beansprucht und damit der spätere Zugriff auf das Gelernte erschwert. Deshalb funktioniert der Schuldrill früherer Tage auch so schlecht: Wer unter Angst büffelt, ruft mit dem Lernstoff später unweigerlich auch die negativen Emotionen wieder ab. http://www.br-online.de/wissen-bild....-lernmotivation/index.xml

So geht es den meisten Erwachsenen, wenn sie durch ihre Kinder wieder mit Mathe zu tun bekommen, kommen die negativen Gefühle wieder hoch und so entsteht ein Teufelskreis.

Grundsätzlich braucht man für Schulmathematik keine besonderen Fähigkeiten, auch wenn viele Mathelehrer das glauben und einen rechten Popanz um ihr Fach machen. Aber das oft nur, weil sie nicht gut erklären können und keinen Lernprozess in Gange bringen können. Die Schuld für das Nichtgelingen dann aber bei den unfähigen Schülern suchen. Allerdings muss man für die Schule viel üben, damit man schnell und richtig rechnen kann ? das ist der in Deutschland übliche (und von Fachleuten häufig kritisierte) Matheunterricht. Und da hat sich tatsächlich in den letzten 30 Jahren wenig geändert, auch wenn seit der TIMS Studie über den oft miserablen Matheunterricht öffentlich diskutiert wird und alle Bundesländer die SINUS Fortbildung im Programm haben. Ich frag mich nur was mit den vielen Lehrern geschieht, die an dieser Fortbildung teilgenommen haben?Frag mal in der Schule nach, ob auch an eurer Schule Lehrer die SINUS- Transfer Fortbildung gemacht haben. http://sinus-transfer.uni-bayreuth.....n_baden_wuerttemberg.html

Falls sich die Eltern einer Klasse einig sind, könnte man bei der Schulleitung einen anderen Lehrer einfordern. Aber erfahrungsgemäß gibt es natürlich immer Kinder (und Eltern), die auch mit den unmöglichsten Lehrern zurecht kommen, denn es gibt ja auch immer gute Noten in einer Klasse. Du könntest allein mit der Lehrerin sprechen und sie darauf aufmerksam machen, was sie mit diesem Unterricht anrichtet. Du kannst dich bei der Schulleitung beschweren und kannst aber auch an eine Dienstaufsichtsbeschwerde denken.

Am wirkungsvollen wird es aber sein, einen Nachhilfelehrer für deine Tochter zu suchen, der sie dabei unterstützt den Stoff zu verstehen und mit ihr übt. So gelingt es vielleicht am besten ihr die Angst vor dem Fach zu nehmen und den Teufelskreis zu durchbrechen.

Doris
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Leo



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BeitragVerfasst am: 04.09.2007, 14:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Doris,

vielen lieben Dank für den Hinweis auf das positive Lernen! Das werde ich den anderen Eltern einmal vorlegen (wir haben diese Woche noch einen Stammtisch, wo wir besprechen, wie es weiter gehen soll). Ich glaube nur, das es nicht reicht, wenn meine Tochter einen Nachhilfelehrer nimmt. Davon abgesehen ist es bei uns auf dem Land nicht ganz einfach, dafür jemand zu finden. Früher war sie doch besser in Mathematik (kein Genie), weil sie sich halt noch was zugetraut hat. Das Problem ist, dass die Klasse diese Lehrerin jetzt das 3. Jahr haben wird, normal sind ja 2 Jahre, deswgen haben die Kinder so Angst. Ich möchte so gerne, das mein KInd wieder Freude am lernen hat.
Eine Mutter sagte jetzt auch, dass diese Lehrerin wahrscheinlich sogar Klassenlehrerin wird, kann man das abwenden? Letztes und vorletztes Jahr hatte die Klasse wenigstens noch einen Klassenlehrer, mit dem sie über Probleme reden konnten, aber jetzt.. Ich bräuchte noch ein paar konkretere Tips, vielleicht haben Sie noch welche für mich?

Viele Grüße, Leo
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Doris Carnap
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BeitragVerfasst am: 05.09.2007, 10:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Leo,

was Menschen leisten können, hängt auch immer davon ab, was andere von ihnen erwarten. Ob ein Schüler gut oder schlecht in einem Fach ist, hängt auch immer damit zusammen was ein Lehrer vom ihm oder der ganzen Klasse denkt. Manche Menschen reagieren sehr sensibel auf die versteckte Kommunikation. Ob ein Lehrer die Klasse positiv sieht und die Schüler mit seiner Begeisterung über ein Fach mitreißt, oder ob er, wie es häufig gerade im Fach Mathemtik vorkommt, meint, eine überwiegend unfähige Klasse vor sich zu haben, entsprechend werden die Rückmeldungen an die Klasse sein und die Leistungen ausfallen.

Ihr solltet gegenüber der Schulleitung den Standpunkt vertreten, zwei Jahre sind genug. Wer sich nicht wehrt, behält dann leicht die Lehrer länger, die nicht so beliebt sind. Wie ist der Zusammenhalt der Eltern in der Klasse? Auch wenn man nicht alle Eltern unter einen Hut bekommt, ist es die Mehrheit, die diese Lehrerin kritisch sieht? Dann solltet ihr sofort mit der Schulleiung telefonieren und euren Einwand mitteilen.

Doris
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Leo



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BeitragVerfasst am: 05.09.2007, 15:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Doris,

danke für die Unterstützung! Heute morgen hat die Elternvertreterin mit der Schulleitung telefoniert, morgen werden einige Eltern mit Kindern dort vorsprechen (ich auch mit Tochter). Ich bin so froh darüber, hoffentlich geht es gut aus für unsere Kinder! Bis auf ein paar Eltern, denen es scheinbar egal ist, ob ihre Kinder gerne in die Schule gehen oder nict, steht die Mehrheit gegen das dritte Jahr mit der Lehrerin (vor allem aber die Elternvertreter). Der Rektor hat bis jetzt gesagt ihm würden die Mathematiklehrer fehlen, deswegen gäb es wahrscheinlich Probleme mit der Umstellung der Klassen. Er wird sich das aber anschauen. Bitte drücken Sie uns die Daumen,

Viele Grüße
Leo
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Doris Carnap
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BeitragVerfasst am: 05.09.2007, 16:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Leo,

das hört sich doch schon ganz gut an. Ich drücke die Daumen Smile

Doris
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Leo



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BeitragVerfasst am: 06.09.2007, 19:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Doris,

leider ist das Gespräch heute garnicht gut verlaufen, ovwohl die Kinder genau erzählt haben, wie der Unterricht bei dieser Lehrerin abläuft. Der Rektor hat gesagt, dass er halt nicht genug Mathematiklehrer hat und weil ja jede Klasse versorgt sein muss, die Klasse von meiner Tochter die Lehrerin ab Montag immer noch hat. Wegen der Position als Klassenlehrer: Er meinte, die anderen Lehrer mit mehr Stunden in der Klasse wären alle schon vergeben. Darum wird die Mathematiklehrerin Klassenleherin. Das kann doch nicht sein! Irgendwie muss man das doch verschieben können, ich meine, 30 Kinder leiden unter den unmotivierenden Unterrichtsstunden und das soll dann ok sein. Mir tut es so leid, dass ich für mein Kind nicht mehr machen kann. Natürlich schauen wir nach einem Nachhilfelehrer, aber besser wird es für meine Tochter dadurch nicht wirklich. Vor allem: Ein Rektor, der nicht mehr möglich macht als das wir unsere Zeit vertun, sehr traurig.

Die Elternvertreter haben jetzt trotzdem vorgeschlagen, dass wir genau protokollieren, wie der Unterricht abläuft, damit wir das beim Elternabend vorlegen können. Kann ja nicht sein dass das schon alles war!?

Viele Grüße
Leo
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Teddy



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BeitragVerfasst am: 10.09.2007, 08:00    Titel: Nicht nachgeben !!!! Antworten mit Zitat

Hallo !!

Schon mal daran gedacht zu Hospitieren , das kann man und wenn jedes Elternteil davon gebraucht macht, hat man schon einen besseren Unterricht oder man sieht wirklich mal die schatten seiten von dieser Lehrerin. Es steht einem zu , nicht davon abringen lassen und bei 28 Eltern kann schon der ganze Monat dann voll sein. Dann kann auch der Direktor nicht mehr und muss handeln. Gruß Teddy
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Behandelt eure Kinder gut, sie suchen euch das Altenheim aus Hi Hi .
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Doris Carnap
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BeitragVerfasst am: 10.09.2007, 08:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Leo,

die Schule hat heute wieder angefangen und ich bin gespannt was deine Tochter berichten wird, und ob es nicht doch möglich war in letzter Minute den Stundeplan umzustellen (was arbeitsaufwändig ist).

Wenn euer Schulleiter Führungsstärke hat, wird er mit der Lehrerin geredet haben, dann weiß sie, was ihr von ihrem Unterricht haltet.

Ich finde jetzt solltet ihr (der Klassenelternbeirat) mit der Lehrerin sprechen und ihr höflich mitteilen, welche Veränderungen ihr von ihr erwartet. Unter Umständen ist es das erste Mal in ihrer Schulkarriere, dass sie eine Rückmeldung zu ihren Unterricht bekommt. Sie hält sich wahrscheinlich für eine gute Lehrerin, wie das ja häufig der Fall ist, ohne sich je von ihren Schüler Feedback für ihren Unterricht geholt zu haben. Aber ihr müsst vorsichtig sein und auch damit rechnen, dass die Lehrerin vollkommen beleidigt reagiert.

Meiner Meinung nach eine der großen Schwächen in unserem System: die Einbildung ein guter Lehrer zu sein, aber Angst und Schrecken zu verbreiten, ohne dass irgendjemand diesem Irrglauben ein Ende setzt.

Vielleicht werdet ihr diese Lehrerin nicht ändern, aber so kann eine Diskussion über Unterrichtsqualität, auch im Schulelternbeirat, vielleicht Anstoß für eine Veränderung (Weiterbildung) geben.

Auch ist für eure Tochter wichtig zu sehen, dass sich die Eltern nicht tatenlos fügen, sondern nach Lösungen suchen. Dazu gehört auch vorrübergehende Nachhilfe, eventuell auch von einem älteren Schüler. Vielleicht kann man auch eine Hausaufgabenhilfe innerhalb der Schule einrichten.

Zur Hospitation der Eltern gibt es in Baden ? Württemberg, so weit ich weiß, keine Regelung. Man muss den Antrag beim Schulleiter stellen, der muss zustimmen und die Lehrerin wahrscheinlich auch. Vielleicht bekommt die Klassenelternvertreterin einmal die Möglichkeit zu hospitieren, aber ob das wirklich etwas bringt, ist die Frage.

Doris
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Teddy



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BeitragVerfasst am: 10.09.2007, 14:41    Titel: Hospitation Antworten mit Zitat

Kann nicht Verboten werden, jedes Elternteil hat ein anrecht darauf ,und es ist sicherlich nicht länderabhängig.
Die Klassenlehrerin muss zustimmen,das ist richtig,habe es selber über Jahre gemacht,man mergt sehr schnell wie die Lehrer sich ändern wenn eine Mutter mit im Unterricht sitzt.Es müssten sich nur viel mehr Elternteile trauen dies auch einzufordern.!!!!!!!!!!!
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Leo



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BeitragVerfasst am: 10.09.2007, 15:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wir haben ja so ein Glück! Der Rektor hat doch einen anderen Lehrer als Klassenlehrer eingesetzt und diese Lehrerin als Stellvertreterin ? Gott sei Dank! Jetzt ist sie zumindest nicht der erste Ansprechpartner, zu dem die Kinder gehen müssen.

Meine Tochter hat sie heute schon gesehen (sie sagt, die Frau ist eiskalt an ihr vorbei), morgen geht es los mit Mathematik. Heute abend üben wir noch, damit die Lehrerin ihr nichts vorwerefen kann. Das heißt heute abend ist ?nur? Mathestress zuhause angesagt, der Psychostress geht erst morgen los.

Eine unserer Mütter hat scheinbar schon letztes Schuljahr probiert an einem anderen Unterricht zu hospitieren, ging aber nicht, weil der Rektor keinen Grund dafür gesehen hat. Aber wir dokumentieren jetzt alles und wenn die Kinder bis Ende der Woche keine Besserung sehen, sprechen die Elternvertreter mit der Lehrerin. Bald ist ja auch Elternabend.

Ich kann einfach nicht verstehen, wieso manche Lehrer ihre Lehrmethoden nie mal von der anderen Seite her betrachten. Die wissen gar nicht was sie den Kindern damit verderben! Und ich als Mutter muss jetzt noch Mathematik üben, als ob es nichts anderes zu tun gäbe. Sorry, das zerrt alles an meinen Nerven!

Vielen Dank für die Hilfen, ich halte Euch auf dem Laufenden,

Grüße

Leo
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Doris Carnap
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BeitragVerfasst am: 11.09.2007, 11:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Leo,

das ist ja immerhin ein Teilerfolg.

Ich kann deinen Ärger über unfähige Mathelehrer nachvollziehen. Ich finde es grundsätzlich nicht gut, dass Eltern die Arbeit eines lang ausgebildeten, gut bezahlten Lehrers übernehmen müssen! Das ist die Realität, aber ein Zustand über den ich mich seit zehn Jahren empöre!

Manchmal ist es aber nicht anders zu regeln, wenn man nicht will, dass das eigene Kind zum Schulversager wird. Ich kenne viele Schüler die auf dem Gymnasium nur ?überleben? weil sie über Jahre hinweg Nachhilfe in Mathe bekommen. Lehrer waren sich in der Vergangenheit zu ?fein?, um sich fortzubilden. Schuld an der Miesere waren schlicht die unfähigen Schüler - in ihren Augen. Da ist mittlerweile etwas in Bewegung.

Ich höre sehr oft, wenn die Schüler es wagen zuzugeben, dass sie etwas nicht verstanden haben, sie von den Lehrer die Empfehlung einfach besser aufzupassen. Und das war?s!

Ich habe mir gerade eine DVD aus NRW angesehen, über Unterricht von Lehrern, die an der SINUS Transfer Fortbildung teilgenommen haben. Großartig wie die Schüler konzentriert und mit Spaß zusammen arbeiten und sich ihre Ergebnisse präsentieren. So macht der Unterricht in Mathe und den Naturwissenschaften allen Spaß, wenn man versteht um was es geht.

Doris
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Doris Carnap
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BeitragVerfasst am: 11.09.2007, 11:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Teddy,

jedes Bundesland hat seine eigenen Schulgesetze, in Sachsen zum Beispiel ist eine Hospitation nicht vorgesehen. In den meisten Bundesländern müssen Schulleiter und Lehrer zustimmen, da ist die Hürde schon recht hoch.

Und sich eine Stunde inszenierten Unterricht anzusehen, bringt nicht immer wirklich etwas.

Ich habe aber schon von Eltern gehört, die vor dem Klassenzimmer standen, um mit einem Lehrer zu sprechen und so einen Eindruck bekamen, was in der Klasse wirklich los ist - das kann interessanter sein.

Doris
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Teddy



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BeitragVerfasst am: 12.09.2007, 11:40    Titel: Hospitation Antworten mit Zitat

Ich würde hier nicht schreiben, wenn ich 4 Jahre selber als Mutter mir diese freiheit genommen hätte sehr viel Unterricht von meinen Kindern mitzubekommen,und ich kann wirklich sagen das es ein grauß ist wie das Verhältnis zwischen Kinder und Lehrer mitlerweile ist,auch gerade aus diesem Grund haben wir Deutschland ein paar Jahre den Rücken gekehrt, und sind ins Ausland auf eine Privatschule.
Wir können schon jetzt sagen es hat sich richtig gelohnt für unsere Kinder die endlich aufblühen und auch für uns Eltern
.Ist das nicht ein traugries Deutschland wo unseren Kindern den Spaß und die Freude an Schule nicht mehr vermitteln möchte ,kann will:!!!!!
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