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Individuelle Förderung statt ideologischer Gleichmacherei

 
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Erik
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Anmeldedatum: 30.08.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 13.09.2007, 10:24    Titel: Individuelle Förderung statt ideologischer Gleichmacherei Antworten mit Zitat

Er hat begonnen, der Wahlkampf, und schon geht es auf Stimmenfang. Und wie immer will man mit Bildung punkten:

Zitat:
Kultusministerin Karin Wolff: ?Erfolgreiche individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes statt ideologischer Gleichmacherei? (Newsletter vom 05.09.2007)

?Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals einen so ruhigen Schuljahresbeginn wie in diesem Schuljahr hatten. Dies zeigt deutlich, dass die versprochene Unterrichtsversorgung gewährleistet ist?, erklärte Kultusministerin Karin Wolff heute in ihrer Regierungserklärung vor dem Hessischen Landtag. Sie kündigte an, dass die Landesregierung den bildungspolitisch eingeschlagenen Weg weiter verlässlich und konsequent fortsetzen werde. Dabei hob sie hervor, dass in den vergangenen Jahren Leistung und Anstrengung wieder feste Werte im hessischen Schulwesen geworden seien. Die individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes und der Ausgleich sozial bedingter Nachteile würden wie auch in den letzten Jahren weiterhin bestimmend im Schuljahr 2007/08 sein. Die schwerwiegenden Mängel unter Rot-Grün ? wie massenhaft fehlende Lehrer und drastische Kürzungen der Stundentafel ? seien behoben worden.


Sehr geehrte Frau Ministerin, Ihr Drehbuch heißt "Dichtung und kaum Wahrheit" und der Film spielt in einem "anderen Land", und was Ihr Erinnerungsvermögen angeht.... naja!

Des Weiteren sollten Sie als ehemalige Studienrätin auch jetzt noch in der Lage sein, die deutsche Sprache,auch was Inhalte betrifft, korrekt anwenden zu können, denn wie ist Ihre Aussage zu bewerten:
Zitat:
?Unser Ziel ist, die Ganztagsangebote nicht nur auszubauen, sondern auch weiter zu vertiefen. Dabei muss aber die Freiwilligkeit immer oberstes Credo bleiben, denn Eltern müssen selbst entscheiden dürfen und damit die Wahlfreiheit haben, ob sie ihr Kind am Nachmittag zu Hause haben oder in die Schule schicken wollen. Eine SPD-Zwangsganztagsschule gibt es mit uns nicht.?


Freiwillige Schulpflicht - wie geht das??? Sie stellen Ihr eigenes Schulgesetz in Frage - dort ist die Schulpflicht manifestiert und ein "Schwänzen" sogar unter "Strafe" gestellt. Könnten die Schüler freiwillig zur Schule gehen... stünden diese zum größten Teil leer!!!

Darüber hinaus sollten Sie als die politisch Verantwortliche mit angeblicher Sachkompetenz endlich mit der Polemisierung und Schönrederei aufhören.. Ihren Blick auf das von Ihnen zu verantwortende Chaos und weniger auf den politischen Gegner richten.

Auch Ihre Aussage:
Zitat:
dass die Zukunft der Gymnasien mit der SPD besiegelt sein wird. Es wird zu einem langsamen Aushungern kommen, indem immer mehr Gelder und Stellenressourcen in das Traummodell der SPD ? die Einheitsschule ? wandern werden?
zeugt mehr von Wahlkampf als von zielführender Bildungspolitik für unsere Kinder.

Als wenn ich es noch nicht gewusst hätte, so geben Ihre Schlussworte mir doch die absolute Gewissheit über Ihr ausschließliches Wahlkampf-Interesse:
Zitat:
Wer diese bei Eltern in zunehmendem Maße beliebte Schulform abschaffen will, nimmt dem Haus der Bildung eines der wichtigsten Fundamente, so dass es nur noch zusammenbrechen kann.?

Sie sind es doch, die den Eltern einredet, dass nur die gehobene Bildung beruflichen Erfolg bringt. So etwas nenne ich "Geistige Hochstabelei!"

Ich hoffe auf den Tag, an dem Eltern endlich wach werden und für die Rechte aller Kinder, nicht nur der eigenen, ihre Stimme erheben, und nicht nach jeder Wahl ihr Gewissen beruhigen indem sie sagen: "Denen habe ich es aber angekreuzt!"

Ich jedenfalls kreuzte weder nur an noch werde ich ein Stiller sein im Lande! Und ich fordere alle Eltern auf, mir und EMGS zu folgen unter dem Motto an die Adresse der Politik: ELTERN MACHEN GEWALTIG STRESS!

Euer Erik
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