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Kopie: Geschlagene Schüler ohne Lobby

 
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BeitragVerfasst am: 24.01.2006, 02:39    Titel: Kopie: Geschlagene Schüler ohne Lobby Antworten mit Zitat

PetraLitzenburger
Administratorin




Status: Offline
Registriert seit: 11.12.2004
Beiträge: 141
Nachricht senden Erstellt am 01.12.2005 - 20:17

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KLARTEXT vom 30.11.2005
Geschlagene Schüler ohne Lobby


Schon seit fast einem Jahr versuchen die Eltern von Schülern der Goethe-Grundschule in Zossen, schlagende Lehrer zur Raison zu bringen - bisher vergeblich. Es gab Strafanzeigen und Dienstaufsichtsbeschwerden. Doch bisher wurden die Lehrer offenbar nicht daran gehindert, Schüler während des Unterrichts zu schlagen, zu kneifen und anzubrüllen. Der einzige Ausweg: die Kinder im Nachbarort einzuschulen ? 18 km entfernt. KLARTEXT findet: das kann nicht die Lösung sein.

Viele Stunden täglich verbringen unsere Kinder in Schulen ? wir vertrauen, dass sie dort gefördert und unterstützt werden. Ein Brief besorgter Eltern ließ KLARTEXT aufhorchen: In der Goethe-Grundschule in Zossen würden Schüler regelmäßig geschlagen. Wir fragten nach und schnell wurde klar: die Vorwürfe sind nicht neu. Schon vor einem Jahr erklärte ein ehemaliger Schüler, die Direktorin habe ihn mit einem Stuhl geschlagen, so stark, dass ein Zahn raus fiel. Seitdem kämpfen Eltern aus Zossen um Gehör für ihre Kinder. Ohne Erfolg. Wie kann das sein? Gabi Prost war in Zossen und kehrte mit beklemmenden Eindrücken zurück.

Die Goethe-Grundschule im brandenburgischen Zossen. Gleich hören Sie etwas aus dem Alltag in dieser Schule. 7-9jährige Kinder lauschen wohl dort oben ihrer Lehrerin. Bleibt man aber stehen, kann einem Hören und Sehen vergehen.

Unglaublich. Diese Kinder gingen bis vor ein paar Monaten auch auf diese Goetheschule. Jetzt fahren sie 18 Kilometer weiter in eine andere Schule. Hin und zurück. Ihre Eltern haben sie umgeschult. Nicht allein das Brüllen der Lehrerin war der Grund:

Fabian
?Denn habe ich nicht zugehört und denn habe ich einen Stift von meiner Nachbarin aufgehoben und dann war sie schon so wütend, dass sie mir mit einem Buch in den Rücken geschlagen hat.?

Michelle
?Also ich habe gequatscht mit Sarah und dann kam sie von hinten und dann hat mich mit dem Buch geschlagen auf den Kopf.?

Justin
?Weil sie dachte, dass ich ihr den Stinkefinger, ach den Vogel gezeigt, aber das stimmte gar nicht, weil ich habe es zu meinem Klassenkameraden gezeigt und dann hat die sich halt angegriffen gefühlt und hat mir eine Backpfeife gegeben.?
KLARTEXT
?Wie??
Justin
?Also sie hat sehr doll ausgeholt und hat so gegen geschlagen.?
KLARTEXT
?Und was hast du dann gemacht??
Justin
?Dann ich mich ganz leise ?raus geschlichen und bin auf die Toilette und habe mich ein bisschen ausgeweint.?

Inzwischen zeigen die Kinder als Folge der Vorfälle an der Goetheschule Verhaltensauffälligkeiten. Michelles Mutter erinnert sich.

KLARTEXT
?Sie wollte dann auch nicht mehr zur Schule??
Christiane Beiche
?Nein, permanent nein. Aber wiederum hat sie sich auch gesagt, okay, dann machen wir mal was ganz Simples, wir schneiden uns die Haare ab und dann wird sie nicht erkannt und dann gehen wir wieder zur Schule.?
KLARTEXT
?Wie? Sie hat sich die Haare abschneiden lassen??
Christiane Beiche
?Ja, das hat sie dann alleine dann getätigt.?

Seitdem ist fast ein Jahr vergangen. Das zuständige Schulamt hat bisher nichts unternommen. Werner Weiss ist erst seit kurzem Leiter im Amt. Er hat die Angelegenheit jetzt zur Chefsache gemacht.

Werner Weiss, Leiter des Schulamtes Wünsdorf
?Ich kenne die Vorwürfe gegen einzelne Lehrkräfte, also Kneifen, Ohrfeige, Buch auf den Kopf sind eindeutig körperliche Züchtigungen, aber ich betone ausdrücklich aus meiner Sicht steht hier Behauptung gegen Behauptung, Aussage gegen Aussage.?

Die betroffenen Eltern haben inzwischen gemeinsam versucht, Gehör bei den Behörden zu finden. Erfolglos.

Michaela Thiel
?Wir sind dann zur Direktorin gegangen, ich bin mit zwei Zeugen, bzw. ein Vater war auch Betroffener und da war man überhaupt nicht gesprächsbereit und hat uns eigentlich nachher schnell raus geschoben, und hat dann auch den Raum hinter sich abgeschlossen, damit wir nicht rein können.?

Christiane Beiche
?Dann habe ich die Beschwerde ans Schulamt weitergegeben, musste mit Erschrecken feststellen, dass ich da überhaupt keine Rede und Antwort bekam.?

Angelika Bachmann
?Wir haben also immer und immer wieder versucht, in die Sitzungen zu kommen, wir wollten mit den Eltern zu sprechen, wir wollten mit den Elternvertretern sprechen, wir wollten mit der Schulleitung, mit dem Schulamt im Gespräch bleiben ? wir wurden zu diesen Sitzungen nicht eingeladen.?

Um Öffentlichkeit zu erreichen, wandten sich die Eltern an die BILD-Zeitung. Doch auch das half nichts. Der Schulalltag ging weiter.

Sechs Eltern haben bisher Strafanzeige gestellt unter anderem wegen Körperverletzung. Die Staatsanwaltschaft hat die kleine Katharina und andere betroffen e Kinder zu einem Gutachter bestellt ? aber Monate später.

KLARTEXT
?Und wie hat Katharina reagiert??
Angelika Bachmann
?Genervt, weil sie fünf Mal nach Berlin bestellt worden ist, fünf mal eine Stunde hin, eine Stunde zurück, im Stau auch mal länger? das wurde den Kindern zugemutet.?

Im Mai schreibt die Staatsanwaltschaft, dass ihr die Ermittlungsakte abhanden gekommen sei und
Zitat:
?eingeleitete Suchmaßnahmen führten nicht zu Auffindung.?

Manche Einzelheit kann nicht mehr rekonstruiert werden. Im August die erste Entscheidung: drei von sechs Verfahren eingestellt. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft begründet die Einstellung mit Beweisnot:

Benedikt Welfen, Staatsanwaltschaft Potsdam
?In der Tat spricht die Anzahl der Fälle dafür, dass hier irgendetwas nicht richtig funktioniert und nicht in Ordnung ist. Andere Frage ist eben, ob dies strafrechtlich von Relevanz ist und wir sind in diesen drei Fällen eben zu dem Ergebnis gekommen, dass es strafrechtlich eben nicht zu einer Anklage kommen kann aufgrund der Beweissituation.?

Die Kinder haben einfach keine sichtbaren Narben, nur unsichtbare auf der Seele, sagen die Eltern:

Kati Schwabach
?Sie fing dann an mit acht Jahren wieder in die Hose zu machen und zwar richtig in die Hose zu machen. Sie hat eingekotet und das war für uns ein ganz, ganz heftiges Alarmzeichen.?

In der Einstellungsbegründung der Staatsanwaltschaft steht zwar, dass die Berührungen
Zitat:
?zum Teil in unangemessenen Form erfolgt?
seien ? doch was damit genau gemeint ist, konnte uns keiner erklären.

Stattdessen bekommt die in dem Verfahren beschuldigte Lehrerin von der zuständigen Staatsanwältin eine Generalabsolution
Zitat:
?Die Ermittlungen haben ergeben, dass Sie die Straftaten gegen diese Kinder und mögliche andere während Ihrer Dienstausübung in der Grundschule nicht begangen haben und damit ein begründeter Verdacht gegen Sie nicht mehr besteht.?
Da muss sogar der Kollege widersprechen:

Benedikt Welfen, Staatsanwaltschaft Potsdam
?Das kann eine Staatsanwältin natürlich nicht wissen. Sie kann sich nur mit den jeweiligen Strafanzeigen, meines Wissens waren es hier drei, auseinander gesetzt haben und dieses Ergebnis möglicherweise verallgemeinert haben. Aber für die Vergangenheit kann sie natürlich derartige Sachverhalte nicht ausschließen.?
KLARTEXT
?Also eine eher doch unglückliche Formulierung oder wie kann man das werten??
Benedikt Welfen, Staatsanwaltschaft Potsdam
?Das könnte man als eine unglückliche, wohlgemeinte Formulierung ansehen, in der Tat.?

In der Schule geht indes Alles weiter. Obwohl Vorwürfe bestritten werden, wird uns ein erst zugesagtes Interview eine halbe Stunde vorher abgesagt.

Es ist September. Aus Verzweiflung demonstrieren die Eltern und suchen das Gespräch mit dem Ministerpräsidenten Matthias Platzeck. Er hört zu, mehr nicht.

In der ganzen Stadt werden von den Eltern bis heute Flugblätter verteilt, immer wieder Hilferufe. Sie sind die Querulanten.

Ein Erfolg dieser Mühe: Die Zossener Bürgermeisterin hat sich eingeschaltet. Sie drängt auf Aufklärung.

Michaela Schreiber, Bürgermeisterin Zossen
?Ich meine nicht nur die Schulbehörde, sondern auch die Schule selbst, und zwar dort nicht nur allein die Lehrer, sondern zum Beispiel die Schulkonferenz, wo Vertreter der Eltern und der Lehrer drinsitzen, die sich mit diesem Thema offensiv hätten befassen sollen.?

Inzwischen befasst sich auch die neu gewählte Elternkonferenz mit dem Thema. Doch die Bürgermeisterin und die betroffenen Eltern sind bei der Diskussion nicht erwünscht. Der Grund:

Lehrer
?Tenor ist, dass wir eigentlich gerne wieder Ruhe an dieser Schule bekommen möchten, das ein vernünftiges Arbeiten möglich ist.?

Drei Ermittlungsverfahren sind noch offen. Ruhe und Vernunft scheinen in Zossen noch lange nicht eingekehrt zu sein. Immer noch würden Eltern ihre Kinder gerne umschulen, aber:

Mutter
?Da ich keinen Führerschein habe, wie soll ich mein Kind dahin kommen??
KLARTEXT
?Ach das ist das Problem.?
Mutter
?Das ist das Problem, sonst hätte ich sie schon längst raus genommen aus der Schule.?

Drei Strafverfahren sind noch offen, drei wurden eingestellt. Die Begründung: Mangel an Beweisen. Jetzt prüft die Generalstaatsanwaltschaft, ob die Einstellung der Verfahren rechtens war.


Beitrag von Gabi Probst

Quelle: www.rbb-online.de/_/fernsehen/magaz....=rbb_beitrag_3442506.html

Unter diesem Link können Sie sich auch das Video zum Beitrag anschauen.

Zum Anschauen des Viedeos benötigen Sie den Real Player, den Sie unter dem folgenden Link kostenlos herunterladen können:

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Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Berthold Brecht

Angelika
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Beiträge: 119
Nachricht senden Erstellt am 08.12.2005 - 09:54

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Am 07. Dezember 2005 wurde uns die Antwort der Generalstaatsanwaltschaft Brandenburg vom 11. November 2005 auf unsere Beschwerde vom 18. August 2005 zugestellt.
Fast ein Monat Zustellungszeit ? aber uns wundert ja nichts mehr ...

Man schreibt uns:
?Die Entschließung der Staatsanwaltschaft entspricht der Sach- und Rechtslage.?

Die Denkweise der Staatsanwaltschaft Potsdam ? wir erinnern uns an die pädagogischen Maßnahmen in Form von ?unangemessenen Berührungen? ? wird mit diesem Schreiben nochmals ausdrücklich untermauert.

Zitat:
?Eine Körperverletzung im Sinn des Strafgesetzbuches setzt voraus, dass der Geschädigte in seinem körperlichen Wohlbefinden oder in seiner körperlichen Unversehrtheit nicht nur unerheblich (dies wurde im Originaltext unterstrichen) beeinträchtigt und ferner kein pathologischer Zustand hervorgerufen oder gesteigert worden ist.

Der Gesetzgeben und die Rechtsprechung gehen insoweit davon aus, dass Unannehmlichkeiten bis zu einem gewissen Grad straflos bleiben sollen. Nach dem Ergebnis des erstellten Gutachtens ist hier eine Überschreitung der Grenze der Erheblichkeit jedoch nicht nachweisbar, da die Aussagen ihrer Tochter in Bezug auf das Schmerzerleben nicht konstant waren.?
Zitat Ende

Man lernt nie aus, und wir haben aus diesem Bescheid folgendes gelernt:

Solange nicht Blut fließt oder Knochen splittern und dafür Scharen von erwachsenen Zeugen zur Verfügung stehen ist aus Sicht mancher Ermittler juristisch gesehen nichts passiert.

Aus Zeitmangel beschränke ich mich im folgenden auf ein Beispiel, werde aber weitere veröffentliche, damit andere Opfer aus diesen Erfahrungen lernen können.

Alles was OPFER sagen kann und wird gegen sie verwendet werden.
Beispiel: Ein Kind kommt nach dem Unterricht zur Polizeiwache und beklagt sich über Schläge einer Lehrkraft.
Frage des Beamten: Hat das weh getan?
Kind: Ja.

6 Monate später fragt ein Gutachter:
Erzähl doch mal, was dir passiert ist.
Kind: Ich habe mit dem Stuhl gekippelt und sie hat mich in die Seite geboxt. Das hat doll weh getan.

Ergebnis: Keine Übereinstimmung.

Die beschuldigte Lehrkraft wurde laut Aktenlage hingegen nie polizeilich vernommen.

Die sachliche und juristische Auseinandersetzung mit den angezeigten Fällen entspricht nicht unserem Rechtsempfinden und wir werden daher gemäß § 172 StPO innerhalb der angegebenen Frist eine gerichtliche Entscheidung beantragen und/oder die privaten Klageverfahren einleiten.


Und damit wir nicht vergessen, was Kinder unter "unangemessenen Berührungen" verstehen, nochmal die Links zu den Videos:
(vor öffnen der Links bitte kleine Kinder aus dem Raum schicken)


www.rbb-online.de/_/fernsehen/magaz....=rbb_beitrag_3442506.html

http://www.emgs.de/presse/pruegelschule.html


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Momo86
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Beiträge: 125
Nachricht senden Erstellt am 08.12.2005 - 11:03

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Wer als Eltern sein Kind öffentlich auf der Straße ohrfeigt, kann bei Anzeige ziemlich sicher mit einer Strafe rechnen.
Als Lehrer darf man sich das leisten, weil sich andere Beamte (der Staatsanwaltschaft) vor einen stellen.
Unglaublich.
Dies Land wir immer mehr zur Bananenrepublik.
(s. aktuell Fall Al-Masri )

Momo




Erika
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Nachricht senden Erstellt am 10.12.2005 - 00:01

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Hallo Angelika,

unglaublich!!! Habt Ihr auch schon einmal an das Bundesbildungsministerium geschrieben? Die interessiert das sehr wohl. Ich habe zumindest mal eine ausführliche Antwort auf meinen Erfahrungsbericht bekommen. Zusätzlich am besten wieder an die Öffentlichkeit gehen - Presse, Fernsehen!

Viele Grüße
Erika







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"In dem Moment, wo die Hirnfunktionen vollständig und abgewogen ablaufen, erreichen die Körperbewegungen ihr höchstes Maß an Anpassung, ist Lernen eine relativ einfache Aufgabe und richtiges Verhalten ein ganz normaler Zustand."
(A. Jean Ayres)

Angelika
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Nachricht senden Erstellt am 11.12.2005 - 10:35

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Danke Momo, das beschreibt auch unsere Gefühle!

Ja, Erika - das werden wir wohl tun müssen, denn wir stehen einer Justizverweigerung gegenüber, die ihresgleichen sucht.

Frau Renate Schmidt hat sich bereits geäußert - und ist inzwischen nicht mehr zuständig.

Sie schrieb immerhin:
"Ihre Einschätzung, dass dieses Thema auf einer breiten, öffentlichen Basis diskutiert werden muss, teile ich uneingeschränkt."

Dann verweist sie jedoch darauf, dass die Bekämpfung der beschriebenen Gewaltstrukturen Ländersache sei und werweist an das Bildungsministerium.

Uns liegen Gesprächsprotokolle und mails vor, die den Eindruck entstehen lassen:

Hier beschwert sich die Kuh beim Schlachter!


Vielen Dank für eure Unterstützung und einen schönen 3. Advent!

Angelika

[Dieser Beitrag wurde am 11.12.2005 - 10:36 von Angelika aktualisiert]





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PetraLitzenburger
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Nachricht senden Erstellt am 14.12.2005 - 13:56

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Hallo Angelika,

hier ein Zitat (Auszug) des Verwaltungssprecher Kenneth Frisse (Bildungsverwaltung Berlin):

"Weitere Verfahrensgründe sind Körperverletzungen ...

(...)"Unser oberster Grundsatz ist es, die Schüler zu schützen", so Frisse. "Wenn sich der Verdacht auf eine Handlung erhärtet, die unvereinbar mit dem Lehrerberuf ist, suspendieren wir den Lehrer."

Wie werden die Schüler in der G.-Schule in Zossen geschützt?

Warum unterrichten dort noch die gleichen Lehrer, obwohl die Strafanzeigen sich mehren? Bei 6 Strafanzeigen ist der Verdacht m E. wohl mehr als erhärtet!

Damit dürfte einer Suspendierung wohl nichts entgegen stehen.

Liebe Grüsse

Petra Litzenburger

Quelle und gesamter Artikel vom 02.März 2005

http://www.welt.de/data/2005/03/02/560323.html

[Dieser Beitrag wurde am 14.12.2005 - 13:58 von PetraLitzenburger aktualisiert]





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Angelika
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Nachricht senden Erstellt am 14.12.2005 - 17:04

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PetraLitzenburger schrieb
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Damit dürfte einer Suspendierung wohl nichts entgegen stehen.





Das habe ich bis zum 15.11.2004 auch gedacht.

Bis zu diesem Datum war ich aber auch der aberwitzigen Meinung, in einem Rechtsstaat zu leben.





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