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Heute im ZDF: Macht die Schule unsere Kinder kaputt?

 
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Doris Carnap
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BeitragVerfasst am: 07.02.2008, 11:58    Titel: Heute im ZDF: Macht die Schule unsere Kinder kaputt? Antworten mit Zitat

Zitat:
Leistungsdruck und lasche Lehrer
Macht die Schule unsere Kinder kaputt?


Gestresste Schüler haben keinen Bock mehr! Überforderte Eltern geben inzwischen fünf Milliarden Euro im Jahr für Nachhilfestunden aus! Viele Lehrer sind macht- und hilflos! Seit uns die PISA-Studie bescheinigte, dass unsere Schüler zu den Dümmeren in der Welt gehören, hat sich der Druck auf Pauker und Pennäler deutlich verstärkt. "Turbo-Gymnasium" in acht statt neun Jahren, 40-Stunden-Woche in Ganztagsschulen ohne Mensa, Zentralabitur ... Das Thema Bildung, so zeigt die Nachwahl-Analyse, hat die Menschen in Hessen und Niedersachsen weit mehr umgetrieben als die Angst vor gewalttätigen jungen Ausländern. Macht die Schule unsere Kinder kaputt?

Die Gäste:

* Jürgen Zöllner, Senator für Bildung Berlin
* Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer DIHK
* Josef Kraus, Vorsitzender des Deutschen Lehrerverbands
* Reinhold Beckmann, TV-Moderator und Vater
* Gerlinde Unverzagt, alias Lotte Kühn, Mutter und Autorin "Das Lehrerhasserbuch"
* Anne-Sophie Briest, Schauspielerin, Gründerin der "be smart academy"-Vorschule
* Judith Bürzle, Schülerin

http://maybritillner.zdf.de/ZDFde/i....26/0,1872,7156666,00.html

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"Das Geheimnis der Erziehungskunst ist der Respekt vor dem Schüler." Ralph Waldo Emerson
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Petra Litzenburger



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Bundesland: Saarland

BeitragVerfasst am: 08.02.2008, 15:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Zusammen,

eine sehr interessante Diskusion.

Die Aufzeichnung ist auf der ZDF-Seite in voller Länge als Video verfügbar:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/425866?inPopup=true


Liebe Grüsse

Petra Litzenburger
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Doris Carnap
Moderatorin


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Beiträge: 803
Bundesland: Hessen

BeitragVerfasst am: 09.02.2008, 09:45    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
das berichtete der Spiegel über die Sendung:
Zitat:


08. Februar 2008, 08:45 Uhr
SCHULSTUNDE BEI "MAYBRIT ILLNER"
Turbo-Abi? Wir sind unschuldig!

Von Markus Flohr
Wird den Schülern die Kindheit gestohlen? Macht die Schule die Kinder kaputt? Lehrer und Schüler sind genervt vom Turboabitur - bei "Maybrit Illner" diskutierten gestern Politiker, Lehrer, Eltern. Und am Ende will die Schule keiner so gewollt haben, wie sie jetzt ist.

Manchmal sagt Reinhold Beckmann ja richtig gute Sachen. Gestern war so ein Abend. Er saß bei Kollegin Maybrit Illner in der Talkrunde, weil er sich noch einmal öffentlich darüber aufregen wollte, dass sein Sohn zu viele Hausaufgaben bekommt und zu lange in der Schule ist - und dass daran übrigens das Turboabitur schuld sei.

In seiner eigenen Show hatte Beckmann sich schon vor ein paar Tagen aufgeregt, ein paar Minuten lang. Außerdem hat er einen Sohn und eine Tochter im Schüleralter, selbst war er auch mal Schüler. Er ist folglich so etwas wie ein Experte.

Die Sendung mit dem Thema "Macht die Schule unsere Kinder kaputt?" war gerade ein paar Minuten alt, Maybrit Illner hatte mit Schülersprecherin Judith Bürzle von einem Gymnasium in Illertissen in Bayern gesprochen und kam zurück aufs Podium. Da sagte Beckmann: "Eigentlich könnten wir die Diskussion jetzt abbrechen und nach Hause gehen. Sie hat alles gesagt."

Drei, vier, fünf Mal die Woche Nachhilfe

Judith Bürzle hatte erzählt, dass durch das Abitur in zwölf Jahren die Zeit immer enger wird, den Lernstoff zu schaffen; dass einige Schüler drei, vier, fünf Mal die Woche Nachhilfe nehmen müssen, um überhaupt mitzukommen. Dass der Leistungsdruck steigt und sich viele nicht mehr mit einer Drei oder Zwei zufrieden geben.

Dass die Schüler einander gute Leistungen nicht mehr gönnen. Dass es doch eigentlich nicht sein kann, dass Schüler überhaupt lauter Nachhilfestunden nehmen müssen, um im Unterricht mitzukommen. Dass sie selbst sich eine Ganztagsschule wünscht, die einen anderen Lern-Rhythmus hat als die starre Form der sechs Stunden á 45 Minuten. Dass die Schule ein Ort werden solle, an dem die Schüler gern sind.

Beckmann hatte Recht mit dem Kommentar zu Schülersprecherin Judith. In den folgenden ungefähr 50 Minuten redeten die Diskutanten kreuz und quer, mal zum Thema, mal nicht, eine echte Diskussion wollte nicht aufkommen. Josef Kraus, Vorsitzender des Deutschen Lehrerverbandes, versuchte, die Kritik an seinen Lehrern wegzugranteln. Jürgen Zöllner (SPD), Berlins Bildungssenator und bis vor kurzem Vorsitzender des Kultusministerkonferenz, wusste zwar ziemlich gut Bescheid, tat aber die ganze Zeit so, als habe er mit der Einführung des Turboabiturs im Prinzip nur am Rande etwas zu tun.

Martin Wansleben, Geschäftsführer der Deutschen Industrie- und Handelskammer, bekam die meisten Grantler ab und war ansonsten der einzige, der das mit dem Turbo-Abi richtig gut fand.

Schauspielerin Anne-Sophie Briest beschränkte sich darauf, zu erzählen, wie toll alles läuft an der Vorschule, die sie mitgegründet hat, und dass Lernen ja auch Spaß machen solle und es auch für die kleinen Kinder wichtig sei, schon Englisch zu können. Gerade in Berlin.

Und dann war da noch Gerlinde Unverzagt, die "Das Lehrerhasserbuch" geschrieben hat und jedes Mal, wenn Maybrit Illner sie fragte, etwas sagte, das eine Diskussion hätte beginnen lassen können. Zum Beispiel: "Die Schule wird nicht vom Kind her gedacht". Oder: Guter Unterricht hänge auch immer von der Persönlichkeit des Lehrers ab, es gebe viel zu viel Angst in den deutschen Schulen. Reaktionen? Nix da.

Wer hat das Turbo-Abi eingeführt? Du? Du? Der da hinten?

Der Rest der Runde schob sich lieber wie die Dalton-Brüder aus den "Lucky Luke"-Comics den Schwarzen Peter zu: Wer hat das Turbo-Abi eingeführt? Wer will es? Er war's! Nein, er! Nein, sie da hinten. Lehrerverbands-Grantler Josef Kraus zeigte auf Bildungspolitiker Zöllner, der gab den Schwarzen Peter weiter an Wirtschaftsonkel Wansleben, der schob ihn wieder zurück. Man konnte den Eindruck bekommen, die Reform habe außer "der Wirtschaft" eigentlich niemand gewollt - jetzt sei sie aber da und man müsse eben damit leben.

"Die Wirtschaft", das war an diesem Abend ja der Herr Wansleben von der Industrie- und Handelskammer - und der gab zwar zu, dass die das Turbo-Abi will, man aber "unterscheiden müsse zwischen einer richtigen Idee und einer schlechten Umsetzung". Und dann, voller Pathos: "Es geht schließlich um die Lebenszeit junger Menschen!"

Reinhold Beckmann fand, dass Turbo-Abi sei "schlampig administriert", es werde "Wissen gestopft". Josef Kraus hielt es sogar für einen "Konzeptionsfehler", die Schulen befänden sich gerade in einer "permanenten Baustellensituation". Die Idee sei aus einem "Beschleunigungswahn", einem "Meßbarkeits- und Verwertungswahn" heraus geboren worden.

Josef Kraus redete sich in Rage, und er wurde noch richtig lustig: Wenn die Schulzeit und das Studium immer weiter verkürzt werde, sagte er, dann könne man ja auch mal darüber nachdenken, die Schwangerschaft zu verkürzen. Vielleicht so auf... sieben Monate, oder sechs?

Die Gesellschaft ist schuld

Weil es jetzt hätte launig werden können, brach Maybrit Illner lieber das Gespräch ab und ließ die Regie eine Grafik einblenden. Später gab es noch eine. Die Bilder ließen die Runde etwas ratlos da sitzen. Auch die Moderatorin rätselte: Ging es jetzt um die Anzahl der Lehrer pro Schüler? Oder der Lehrer pro Klasse? Diese ganzen bunten Balken da. Zöllner zuckte mit den Schultern, Kraus auch und Illner sagte, es seien in jedem Fall "präzise recherchierte Daten".

Was die Grafiken sagen sollten: Die Verhältnisse an deutschen Schulen sind gar nicht so schlimm. Damit konnte nun auch wieder keiner etwas anfangen. Wenn es um Schule geht, dann schimpft einfach jeder gern - es fällt dazu auch jedem etwas ein. Jeder war mal auf einer Schule, kann seine ganz persönliche Lehrer-Anekdote erzählen und hat eine Meinung dazu, wie man das alles anders und selbstverständlich viel besser machen könnte.

Kurz flammte noch ein Diskussiönchen zwischen Gerlinde Unverzagt und Josef Kraus auf, weil sie erfrischend offen sagte, dass sie von der Art genervt sei, wie manch ein Lehrer den Eltern der Schulkinder begegne, und dass sie als Mutter von vier Kindern "nicht ständig zu Handlanger-Diensten" an der Schule eingespannt werden möchte. An "den obligatorischen Marmorkuchen und weitere Service-Leistungen beim Sommerfest" habe sie sich ja schon gewöhnt.

"Eltern haben auch ihre Pflichten ...", setze Josef Kraus darauf an, "... die definiert aber nicht die Schule", beendete Unverzagt seinen Satz. Bildungspolitiker Zöllner sagte noch: "Die Gesellschaft hat da was versäumt." Um Himmels Willen. Die Gesellschaft also.

Es gibt eine Punkband, die heißt Terrorgruppe - sie hat einen Song gemacht: "Die Gesellschaft ist schuld (... dass ich so bin)". Man hätte ihn gut an dieser Stelle der Sendung als Rausschmeißer einspielen können. Das hätte wenigstens noch ein paar kurze Minuten gute Unterhaltung garantiert. Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen Jürgen Zöllner und der Terrorgruppe: Zöllner meinte seinen Satz ernst.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,533913,00.html

Doris
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Doris Carnap
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BeitragVerfasst am: 09.02.2008, 11:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich fand, dass Martin Wansleben von der Industrie und Handelskammer die richtige Frage stellte, wer denn für die miserable Umsetzung der seit langem beschlossenen Reform zuständig sei. Darauf wurde leider nicht wirklich eingegangen.

Zitat:
Martin Wansleben:"Diese Reform ist Mitte der 90-er Jahre beschlossen worden, jetzt tun wir so, als ob sie gerade vom Himmel gefallen ist", sagte er. Man müsse aufpassen, dass in der Diskussion nicht "ein vernünftiges Konzept und eine miserable Umsetzung" verwechselt würden. Bei der Reform gehe es "um die Lebenszeit unserer Kinder". Wer mit 23 fertig sei, habe "ganz andere Möglichkeiten, seinen Weg zu finden" als jemand, der mit der Ausbildung später fertig wird. http://maybritillner.zdf.de/ZDFde/i....dDispatch:7377178,00.html


Die Diskussion um die Reform des deutschen Bildungssystems läuft seit Mitte der 90er Jahre auf Hochtouren. Auch von der KMK und in Form einer Qualitätsinitiative der Bund- Länder-Kommission (BLK). Ende der 90er Jahre wurde diskutiert was "Lernen in der Wissensgesellschaft? bedeutet und aktuell geht es um mehr Demokratie im Schulsystem. http://www.blk-demokratie.de/

Dazwischen platzten dann die internationalen Vergleichsstudien, die Reaktion der einzelnen Kultusminister darauf waren zum Teil hektisch und unüberlegt, besonders was G8 betrifft. In vielen Bundesländern wurde eine Ganztagschule eingeführt, ohne für eine gute Betreuung der Schüler zu sorgen. In Hessen wurden zwar die Lehrpläne überarbeitet, nur wird in der Schule wieder so getan, als wäre das nie geschehen. Sicher ist aber, dass man die Lehrpläne erheblich kürzen muss! Ich erinnere hier nochmal an die Tübinger Resolution. Schon 1951 haben die Pädagogen W. Flitner, Spranger und Specht zusammen mit den Physikern C.F. von Weizäcker, Walter Gerlach und anderen in der Tübinger Resolution folgendes kritisiert:
Zitat:

'In Tübingen haben sich Vertreter der Höheren Schulen und Hochschulen getroffen, um die Frage einer Zusammenarbeit zu beraten. Sie sind zu der Überzeugung gekommen, dass das deutsche Bildungswesen, zumindest in Höheren 'Schulen und Hochschulen, in Gefahr ist, das geistige Leben durch die Fülle des Stoffes zu ersticken. Ein Mißverständnis der im Jahr 1945 mit Recht erhobenen Forderung nach Leistungssteigerung hat diese Gefahr von neuem heraufbeschworen. Leistung ist nicht möglich ohne Gründlichkeit und Gründlichkeit nicht ohne Selbstbeschränkung. Arbeiten-Können ist mehr als Vielwisserei. Ursprüngliche Phänomene der geistigen Welt können am Beispiel eines einzigen, vom Schüler wirklich erfaßten Gegenstandes sichtbar werden, aber sie werden verdeckt durch die Anhäufung von bloßem Stoff, der nicht eigentlich verstanden ist und darum bald wieder vergessen ist... Die Durchdringung des Wesentlichen der Unterrichtsgegenstände hat den unbedingten Vorrang vor jeder Ausweitung des stofflichen Bereichs. Die Zahl der Prüfungsfächer im Abitur sollte eingeschränkt, die Prüfungsmethoden sollten mehr auf Verständnis, als auf Gedächtnisleistung abgestellt werden. Man sollte ferner überall von dem Prinzip starrer Lehrpläne zu dem der Richtlinien zurückkehren...."
Diese Kritik ist im Jahr 2008 immer noch/wieder aktuell.

Die SPD hatte in Hessen die Lehrpläne abgeschafft und Rahmenpläne eingeführt, das wurde von der CDU Regierung und Frau Wolff aber sofort nach Regierungsantritt wieder rückgängig gemacht! Auch die Reform der Oberstufe wurde zum Teil wieder zurückgenommen!

Interessant in diesem Zusammenhang finde ich, dass die gesamten Lehrpläne in Finnland für alle Schulen zusammen 30 Seiten lang sind. Das entspricht bei uns etwa der Länge des Lehrplans einer Klassestufe in einer Schulart in einem Bundesland!

Andere Länder weltweit kennen nichts anderes als 12 Schuljahre. Was noch dazukommt ist, dass in Deutschland zusätzlich zur längeren Schulzeit das Sitzenbleiben die Schulzeit verlängert.

Doris
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