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Nährstoffmangel bei AD(H)S
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Doris Carnap
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BeitragVerfasst am: 05.01.2008, 13:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich will nochmal auf das Thema Fett zurückkommen. Mir ist aufgefallen, dass sehr häufig Eltern von Kindern mit Verhaltensproblemen berichten, ihre Kinder seien ?kräftig? für ihr Alter, haben also (etwas) Übergewicht. Die klassische Ernährungsempfehlung für diese Kinder immer noch: weniger Fett. Weil Fett ja angeblich nicht so gesund sei und Übergewicht auch nicht. Obwohl es da wie immer keine Studien gibt, die etwas eindeutig belegen. So haben z.B. nur 4 von 62 Studien einen Zusammenhang zwischen gesättigten Fettsäuren und Herz-Kreislauf- Erkrankungen gezeigt. Der Artikel aus der NZZ zum Thema Fett ist hochinteressant: http://www.nzz.ch/nachrichten/wisse....60664.html?printview=true

Wie genau Übergewicht bei Kindern definiert wird, die sich im Wachstum befinden, ist auch nicht eindeutig definiert: http://www.ernaehrgesund.de/dossier....17/01904495cc0cb851a.html

Wenn man jetzt diese im Wachstum befindlichen Kindern nur noch mit fettarmen Produkten versorgt, könnten die Verhaltensprobleme zunehmen.

An der Oxford-Durham Studie, nahmen 117 Schüler teil, mit einer umschriebenen Entwicklungsstörung der motorischen Fähigkeiten (EMF) und ADHS ähnlichem Verhalten. Eine Gruppe bekam über drei Monate Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren, die andere Gruppe ein Placebo. Nach drei Monaten bekam die Placebogruppe dann die Omega Fettsäuren. Zwar gab es keine Verbesserung in der Motorik, beobachtet wurden aber signifikante Verbesserungen beim Lesen, bei der Rechtschreibung und beim Verhalten! http://pediatrics.aappublications.org/cgi/reprint/115/5/1360

Lebensmittel mit hohem Omega-3- Fettsäureanteil sind: alle Fischarten, auch Fischstäbchen, Leinöl, Rapsöl, Walnußöl, Nüsse, grüne Gemüse, Käse, Butter, fetthaltige Milch, vor allem Biomilch.

Ich denke, es kann nicht schaden, bei der Ernährung auf eine ausreichende Zufuhr von Omega Fettsäuren zu achten.

Doris
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Erika
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BeitragVerfasst am: 07.01.2008, 02:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Doris,

Zitat:
Und zu Obst 5x am Tag - kennst du dazu irgendeine Studie?


Eigentlich wollte ich mich aufgrund deiner Beleidigungen gar nicht mehr dazu äußern, kann es aber eigentlich nicht zulassen, dass du "einseitig" informierst - es sind nicht nur die Fette, die krank machen und auch ADS verursachen können.

Es gibt massenweise Studien - deshalb gibt es doch seit dem Jahre 2000 weltweit diese Gesundheitskampagnen. U.a. empfehlen das Bundesgesundheitsministerium, die Deutsche Krebsgesellschaft, die DGE, die WHO 5 mal am Tag Obst und Gemüse. Und du willst die Notwendigkeit anzweifeln?

Udo Pollmer ist so eine Sorte für sich - ich kann ihn nicht ernst nehmen. Er will den Leuten erzählen, was gesunde Ernährung heißt und ist selbst ziemlich übergewichtig.

Zitat:
So fehlt bis heute der experimentelle Bewes dafür, dass Obst und Gemüse gesünder ist als andere Lebensmittel.


Wie gesagt, führende Gesundheitsinstitutionen weltweit empfehlen mindestens 5 x täglich Obst und Gemüse. Und wie kommt es, dass viele Rohköstler mit überwiegend Obst und Gemüse plötzlich wieder gesund werden, wenn das so unwichtig ist?

Zitat:
Zudem wird die hohe Anpassungsfähigkeit des menschlichen Körpers gerne übersehen: Die Eskimos ernähren sich fast nur von Fleisch und Fett


Die Eskimos (übersetzt: Rohköstler - soviel ich weiß) haben einen ganz anderen Stoffwechsel. Ihr Körper ist auf diese Art Kost seit zig Jahren angepasst. Außerdem essen sie viel roh, also Unverarbeitetes. Da sind u.a. auch noch viele Enzyme drin. Asiaten zum Beispiel können keine Milch vertragen, weil sie einen anderen Stoffwechsel haben. Es fehlt ihnen ein Enzym. Ja, und wir brauchen eben mehr Obst und Gemüse, mehr Unverarbeitetes, weil unser Stoffwechsel noch wie der unserer Vorfahren darauf angepasst ist.

Zitat:
Also, wenn Menschen nicht so anpassungsfähig wären, hätten sie in der Vergangenheit und auch heute unter anderen Bedingungen kaum Chancen zu überleben.


Und wo kommen die vielen Zivilisationskrankheiten her, wenn wir so anpassungsfähig sind? Wie überleben wir denn heute? Die meisten sind nicht gesund, werden aber länger krank am Leben gehalten - durch Symptombehandlung.

Zitat:
Weil Fett ja angeblich nicht so gesund sei und Übergewicht auch nicht. Obwohl es da wie immer keine Studien gibt, die etwas eindeutig belegen. So haben z.B. nur 4 von 62 Studien einen Zusammenhang zwischen gesättigten Fettsäuren und Herz-Kreislauf- Erkrankungen gezeigt. Der Artikel aus der NZZ zum Thema Fett ist hochinteressant: http://www.nzz.ch/nachrichten/wisse....60664.html?printview=true


Für mich als "Ernährungs-Recherche-Freak" sind diese Infomationen natürlich nichts Neues - kann ich so ziemlich unterschreiben. Hoffentlich hast du auch diesen Satz

Zitat:
Bei Ernährungsweisen mit einem höheren Anteil an Gemüse, Früchten und Milchprodukten sowie einem gemässigteren Anteil an Kohlenhydraten beobachtet man hingegen geringere Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes Typ 2


nicht überlesen. Ob Milch wirklich gesund ist, halte ich allerdings für fraglich. Wir kippen jedenfalls massenweise gute Fette in un rein und sind alle schlank.

Ttsache ist jedenfalls - wie hier beschrieben: aus http://www.abendblatt.de/daten/2007/05/18/742006.html

Einer meiner Lieblingsberichte über die Ursache für viele Krankheiten - auch Übergewicht - ADS schließe ich da ebenfalls ein: http://www.vollwertleben.info/html/ubergewicht.html

ganz kleiner Auszug:

Zitat:
Vitalstoffe
Das Übergewicht ist also kein Problem der Nahrungsmenge - jedenfalls nicht ursächlich - sondern ein Problem der Nahrungsqualität!
Unsere innere Fabrik hat sich in Millionen von Jahren an die in der Natur vorkommende Nahrung angepaßt - diese Nahrung ist zum Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme lebendig, sie hat einen eigenen Stoffwechsel und ist der optimale Rohstoff für unsere Fabrik.

Seit einigen hundert Jahren ist der Mensch aber dazu übergegangen, seine Nahrung nicht mehr naturbelassen zu essen, sondern sie vorher zu verarbeiten. Gründe waren vor allem die Tatsache, daß naturbelassene Lebensmittel nur sehr begrenzt haltbar sind und nur sehr eingeschränkt gelagert werden können. Wer heute in seinen Kühlschrank schaut, wird dort so gut wie nichts lebendiges mehr entdecken - die meisten Produkte aus dem Supermarkt wurden erzeugt, indem naturbelassene Lebensmittel zerkocht, vermahlen, separiert, getrennt, verändert, wieder zusammengefügt, mit anderen Stoffen versetzt, in Form gebracht und aromatisiert wurden. Diese Verfahren sorgen für eine unermeßliche Vielfalt an Produkten, aber mit diesen an sich toten Produkten kommt unsere Fabrik nicht zurecht.

Genießen wir einen Apfel, dann enthält dieser Apfel bereits alles, was unsere Fabrik braucht, um ihn verarbeiten zu können. Jeder Bereich bekommt das, was nötig ist, um die Arbeit richtig zu erledigen. Bei den verarbeiteten Produkten in unserem Kühlschrank oder Konservenregal ist das nicht der Fall, denn viele der Hilfsstoffe, die im naturbelassenen Lebensmittel enthalten waren, sind empfindlich gegen Hitze, Druck, Sauerstoff und werden bei der Verarbeitung zu neuen Produkten schlicht zerstört. Leider wissen wir heute noch kaum etwas über diese Stoffe - wie haben gerade einmal einen Bruchteil davon überhaupt erst entdeckt und noch weniger davon erforscht. Die Vitamine und Mineralien sind nur die Spitze des Eisbergs. Sekundäre Pflanzenstoffe werden gerade erst erforscht und das meiste davon verstehen wir nach wie vor nicht..

Diese Summe aller Hilfsstoffe in einem naturbelassenen Lebensmittel - diese Kombination aus Vitaminen, Mineralien, Faserstoffen, Aromastoffen, Sekundären Pflanzestoffen und unentdeckten Stoffen - nennt man zusammenfassend Vitalstoffe.

Die tatsächliche Ursache des Übergewichts

Und hier haben wir nun endlich den Grund, weshalb wir heute praktisch alle unter einer Stoffwechselstörung leiden: Die Qualität unserer Ernährung ist durch den hohen Verarbeitungsgrad derart schlecht, daß Teile unserer Fabrik jahrelang auf die nötigen Hilfsstoffe warten und nicht richtig arbeiten können. Sicher - unsere Fabrik macht sich bemerkbar, indem man denen, die für den Nachschub zuständig sind, klarmacht, daß sie bitte die nötigen Stoffe heranschaffen lassen sollen. Das spüren wir dann als Heißhunger... Nur verstehen wir die Signale oft nicht.

Die Stoffwechselstörungen selbst spüren wir nicht, denn der Stoffwechsel kann keine Schmerzen auslösen und so kann es Jahre dauern, sogar Jahrzehnte, bis endlich die Schäden in so einer unterversorgten Abteilung so groß sind, daß größere Teile der Fabrik betroffen sind. Und erst dann wird die Störung nach außen hin sichtbar. In der Fabrik fallen wichtige Produktionsanlagen aus - im menschlichen Körper ebenfalls.

Wie in einer richtigen Fabrik, in der die Abteilungen unterschiedlich gut arbeiten, sind auch die einzelnen Bereiche des Stoffwechsels unterschiedlich belastbar. Je nach Konstitution - also je nachdem, welche Abteilung am geringsten belastbar ist, zeigen sich die Ausfälle in eben diesen Bereichen zuerst. Der eine entwickelt daher Übergewicht, weil hauptsächlich der Fettstoffwechsel betroffen ist, der andere eine Allergie, weil sich die Störung im Eiweißstoffwechsel abspielt. Der nächste entwickelt Rheuma, ein anderer Gicht, ein dritter Arteriosklerose, ein vierter Arthritis und die meisten über kurz oder lang eine Summe dieser Symptome. Das sind dann die sogenannten ?Alterskrankheiten?, die so genannt werden, weil sie im Alter auf uns zukommen.

Es ist eindeutig nachgewiesen, daß diese ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten bei allen Völkern der Erde immer dann begannen, als man von der traditionellen, naturbelassenen Ernährung abkam und zu der heute typischen Zivilisationskost überging. Wer mag, kann das gerne nachlesen - die Berichte von Weston A. Price, der die ganze Welt bereiste, um derartigen Dingen auf den Grund zu gehen, zeigen das bspw. überdeutlich. ("Gefährdete Menschheit", Albert v. Haller, Hippokrates Verlag)

Die heutige Fehlernährung führt also zu einer Stoffwechselstörung, die sich dann in diversen Symptomen manifestiert. Und gerade, weil das so lange dauert (ohne Vorbelastung nämlich rund 20 Jahre!) und weil die Schädigung schleichend passiert, bemerkt man das erst, wenn es zu spät ist. So gesehen kann man bei Übergewicht eigentlich noch von Glück reden, daß sich das Symptom hier so offensichtlich zeigt - im Gegensatz zu einer Arteriosklerose, die sich mitunter doch sehr überraschend in einem Herzinfarkt bemerkbar macht.


Das sagt Dr. Kuklinski, der auch die Zusammenhänge zwischen HWS-Instabilitäten, Stoffwechselstörungen /Nährstoffunterversorgung kennt, zum Thema Vitalstoffversorgung:

http://www.naehrstoff-akademie.com/....;m_target=&m_lang=ger

Viele Grüße
Erika
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In dem Moment, wo die Hirnfunktionen vollständig und abgewogen ablaufen, erreichen die Körperbewegungen ihr höchstes Maß an Anpassung, ist Lernen eine relativ einfache Aufgabe und richtiges Verhalten ein ganz natürlicher Zustand.

(A. Jean Ayres)
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Teddy



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BeitragVerfasst am: 07.01.2008, 09:38    Titel: Ungesund !!! Antworten mit Zitat

Hallo ihr zwei !!

Endschuldigt das ich mich einmische,aber ist es nicht so das es gar nicht darauf ankommt was man isst, sondern eher wie und wieviel man davon zusich nimmt ?
Mann kann keine Hamburger und co für Übergewicht verantwortlich machen !!! Denn wenn man sich selber nicht im Griff hat, und sein Essen portioniert ist jeder mündige Deutsche selber für seine Killos verantwortlich.
Da stört mich eher das wir alls "normal Esser die Krankenkassen für diese Menschen noch mitfinanzieren müssen.

Ich bin auch der vollen Überzeugung ,das durch normales Essen wir alle Vitamine schon bekommen,das zeigt eine Blutabnahme meiner Tochter,(ein Arzt wahr der meinung sie hätte mangel)alls ich ihn dann nach dem Ergebnis fragte,kam er mir absolut unfein,ich müsse doch selber wissen was meine Tochter isst (denn es wahr kein mangel vorhanden )die weiß Gott kein Obst isst, und doch alle Vitaminchen bekommt.!
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Behandelt eure Kinder gut, sie suchen euch das Altenheim aus Hi Hi .
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Erika
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BeitragVerfasst am: 07.01.2008, 22:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Teddy,

Zitat:
Endschuldigt das ich mich einmische,aber ist es nicht so das es gar nicht darauf ankommt was man isst, sondern eher wie und wieviel man davon zusich nimmt ?


Du musst dich doch nicht entschuldigen. Jeder kann mitmischen. Es kommt schon darauf an, was man isst, das Wie und das Wieviel spielen aber auch eine Rolle.

Zitat:
Mann kann keine Hamburger und co für Übergewicht verantwortlich machen !!! Denn wenn man sich selber nicht im Griff hat, und sein Essen portioniert ist jeder mündige Deutsche selber für seine Killos verantwortlich.


Klar ist jeder selbst verantwortlich. Mal ein Hamburger macht ja auch nichts. Viele wissen aber nicht einmal, wie man essen sollte, um gesund schlank zu bleiben oder zu werden. Pfunde abhungern bringt höchstens vorübergehend etwas, und dann kommt meistens der Jo-Jo-Effekt. Wenn mich jemand fragt, empfehle ich die Logi-Methode s.
http://www.logi-methode.de/theorie.html
http://www.logi-methode.de/was-ist-logi.html.

Zitat:
Ich bin auch der vollen Überzeugung ,das durch normales Essen wir alle Vitamine schon bekommen,das zeigt eine Blutabnahme meiner Tochter,(ein Arzt wahr der meinung sie hätte mangel)alls ich ihn dann nach dem Ergebnis fragte,kam er mir absolut unfein,ich müsse doch selber wissen was meine Tochter isst (denn es wahr kein mangel vorhanden )die weiß Gott kein Obst isst, und doch alle Vitaminchen bekommt.!


Wieso "kam dir der Arzt unfein"? Falls die Blutuntersuchung eine Serumuntersuchung war, sagt die absolut nichts aus. Das Blut wird lange konstant gehalten, während die Zellen schon verhungern können. Das Ganze ist sowieso ein schleichender Prozess, kann sich über Jahre oder Jahrzehnte hinziehen. Wenn Untersuchung, dann ist eine Vollblutuntersuchung und eine Haarmineralanlalyse aussagefähiger. Es gibt auch außerdem noch Urinuntersuchungen, die zu einigen Mangelzuständen noch zuverlässigere Aussagen machen können.

Auszug aus dem Link oben http://www.naehrstoff-akademie.com/....;m_target=&m_lang=ger:

Zitat:
Wir wissen heute, dass chronische Mangelzustände an Magnesium, Zink und Selen, Vitamin B6 und Nikotinamid in der Zelle die Regel sind. Selbst eine optimale, gesunde, erst recht eine vegetarische Ernährung geht mit ausgesprochenen Defiziten einher, Bisher gehandhabte Serumanalysen (im Blutwasser) sind absolut ungeeignet, den Bedarf an Nährstoffen individuell zu erfassen. Sie leiten Betroffene und Ärzte höchstens auf Holzwege.


Viele Grüße
Erika
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Doris Carnap
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BeitragVerfasst am: 08.01.2008, 14:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Erika, hallo Teddy,

Zitat:
Erika: Es gibt massenweise Studien - deshalb gibt es doch seit dem Jahre 2000 weltweit diese Gesundheitskampagnen. U.a. empfehlen das Bundesgesundheitsministerium, die Deutsche Krebsgesellschaft, die DGE, die WHO 5 mal am Tag Obst und Gemüse. Und du willst die Notwendigkeit anzweifeln?


Natürlich. Ich gehöre zu den Leuten, die Dinge die ihnen unlogisch erscheinen, hinterfragen. Und lese Studien immer gerne im Original, wenn verfügbar.

Zur Aktion 5 x am Tag habe ich eigentlich oben schon alles gesagt. Auch wenn wir als Familie dieser Ernährung sehr nahe kommen, ich kenne viele Menschen, die wenig bis kein Obst und wenig Gemüse essen und kerngesund sind!

Ich freue mich immer wenn es Leute gibt, wie Pollmer und Co., die meine Beobachtung teilen;-) Pollmer ist groß und kräftig ? richtig. Aber da unsere Figur zu 60 bis 70% auf unsere erbliche Veranlagung zurückzuführen ist, ist ein Kampf dagegen meist sinnlos und führt eher zu mehr Übergewicht durch den Yo-Yo- Effekt der Diäten.

Vor allen die Menschen, die der aktuellen Mode entsprechen, haben es einfach und ereifern sich über die anderen, die wohl etwas falsch machen. Ich kenne viele Menschen, die in ihre Kindheit zu dünn waren und in schreckliche ?Freßferien? geschickt wurden. Die Berichte darüber empfand ich schon als Kind nur ekelig.

Zur Veranlagung: Als Kind war ich "normal", im Gegensatz zu einigen meiner untergewichtigen Cousinen. Mittlerweile bin ich BMI mäßig an der oberen Grenze des Normalen, meine Schwester ist z.B. an der unteren. Meine Schwester aß schon immer sehr viel mehr als ich, ich esse schon immer eher maßvoll. Meine Schwester hat eindeutig Figur und Essverhalten meines Vaters, ich habe die Figur und das Essverhalten meiner Mutter. Meine beiden Söhne wiederum sind auch wieder unterschiedlich, beide sind etwa 1,90m groß, der eine wiegt etwa 70kg, der andere 80kg. In der Pubertät war der erste immer schlank und nach einem Wachstumsschub beängstigend dünn, der andere wurde vor einem Wachstumsschub mollig und war danach wieder schlank. Das einzige vorauf ich Wert gelegt habe, war dass sie ausreichend Bewegung hatten. Ich denke gesunde Menschen können sich ernährungsmäßig auf ihr Bauchgefühl verlassen. Bei sehr vielen ist das Bauchgefühl und die Selbstwahrnehmung gestört. Ich habe vor kurzem einen Bericht über Essstörungen gesehen, ich fand schockierend wie wenig realistisch das Selbstbild dieser jungen Leute war.

Außerdem bin ich überzeugt, dass es nicht die eine richtige Ernährung für alle gibt, Menschen sind unterschiedlich und entsprechend ist auch das, was ihnen gut tut anders. Jeder sollte in der Lage sein, zu wissen was ihm gut tut.
Zitat:

Teddy: Da stört mich eher das wir alls "normal Esser die Krankenkassen für diese Menschen noch mitfinanzieren müssen.


Das ist die Grundlage unseres Solidarprinzips, dass alle die Hilfe brauchen, diese auch bekommen. Und ich glaube, dass Magersüchtige und Untergewichtige ein größeres Problem sind als die Übergewichtigen, denn auch hier wieder kein Nachweis, dass Übergewicht irgendeinen gesundheitlichen Nachteil hätte! Übergewichtige leben länger als Untergewichtige und Belasten uns eher damit;-) Von den ganz extrem Übergewichtigen mal abgesehen.

Zitat:
Teddy: Ich bin auch der vollen Überzeugung ,das durch normales Essen wir alle Vitamine schon bekommen,das zeigt eine Blutabnahme meiner Tochter,


Das denke ich auch, denn Vitamine sind lebensnotwendig, deswegen sind sie überall enthalten, sonst könnten wir ja nicht überleben und hätten vor allem in der Vergangenheit nicht überleben können.

Zitat:
Erika: Wenn mich jemand fragt, empfehle ich die Logi-Methode s.
http://www.logi-methode.de/theorie.html


Naja, interessante Hypothese, aber auch hier finde ich Widersprüchliches. "Zudem sind ausgerechnet Kohlenhydrate zur dominierenden Nahrungsquelle in der industrialisierten Welt geworden. Doch unsere Gene haben nicht den Hauch einer Chance gehabt, sich dieser biologisch überstürzten Entwicklung anzupassen."

Getreideanbau gibt es seit der Jungsteinzeit! Im Mittelalter waren Brot und Getreidegerichte die Hauptenergiequelle der Landbevölkerung. Selbst die Adeligen sollen etwa 90% der Kalorien in Form von Weißbrot zu sich genommen haben! Kohlehydrate sind enthalten in Getreide, Gemüse, Obst und Milchprodukten! Ein kritischer Komentar zu Logi: http://www.das-eule.de/html/eu_l_e_n-spiegel_ausgabe_1_2007.html

Was sich geändert hat, ist die ständige Verfügbarkeit von allen Lebensmitteln im Überfluss. Und für manche Menschen: weniger Bewegung. Aber was noch relativ neu ist, ist kohlesäurehaltiges mineralisiertes Wasser zu trinken. Aber meist nimmt man dann zu, wenn man mehr Kalorien zu sich nimmt, als man verbraucht. Aber manche Menschen nehmen auch zu, wenn sie viel Stress haben oder manchmal sind auch Virusinfektionen für eine Gewichtszunahme verantwortlich.

Doris
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Erika
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BeitragVerfasst am: 13.01.2008, 01:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Doris schrieb:
Zitat:
ich kenne viele Menschen, die wenig bis kein Obst und wenig Gemüse essen und kerngesund sind!


Wer weiß wie lange noch. Das ist immer ein schleichender Prozess ?und natürlich spielen immer auch andere Faktoren eine zusätzliche Rolle, Belastung, Stress, Schadstoffe, Gene. Je mehr der anderen Faktoren mitspielen, desto mehr sollte man mit Ernährung/Nährstoffzufuhr gegensteuern. s. http://www.naturheilkunde-lexikon.eu/1471.html

Mich wundert, dass du überhaupt so viele Kerngesunde kennst. Bei uns im Norden sieht das völlig anders aus ? und das deutsche Gesundheitssystem spricht auch eine andere Sprache ? es bricht fast zusammen aufgrund der epidemisch zunehmenden Zivilisationskranken. Was glaubst du denn, wo die vielen Krankheiten herkommen?

Doris schrieb:
Zitat:
Aber da unsere Figur zu 60 bis 70% auf unsere erbliche Veranlagung zurückzuführen ist, ist ein Kampf dagegen meist sinnlos


Ja, ja, Doris, ich weiß ebenso wie man deiner Meinung nach einer Legasthenie ausgeliefert ist ? es sind alles die Gene. Rolling Eyes

In meiner Verwandtschaft sind alle übergewichtig ? ich hatte als Kind ebenfalls ein paar Pfunde zu viel drauf. Auch die Essgewohnheiten werden vererbt und zum Glück kann man etwas daran ändern.

Hierzu http://www.fet-ev.eu/index.php?opti....amp;id=481&Itemid=394

Auszug:
Zitat:
Die genetische Veranlagung eines Menschen, Reserven anzulegen, ist nicht veränderbar. Allerdings lässt sich die Insulinausschüttung für jeden Patienten durch eine entsprechende Selektion der Lebensmittel reduzieren.


Es gibt auch interessante Ergebnisse aus Tierversuchen bezüglich ?den Genen ausgeliefert zu sein? ? bin jetzt zu faul zum Suchen.

Doris schrieb:
Zitat:
Bei sehr vielen ist das Bauchgefühl und die Selbstwahrnehmung gestört.


Eben, u.a. auch dank der vielen netten Zusatzstoffe und versteckten Zucker in unseren Nahrungsmitteln.

Doris schrieb:
Zitat:
Und ich glaube, dass Magersüchtige und Untergewichtige ein größeres Problem sind als die Übergewichtigen


Es sind ca. 50 % der Bevölkerung übergewichtig und nur 0, irgendwas % magersüchtig. Beides hat mit dem falschen Essen zu tun.

Zufällig habe ich heute das bekommen: http://www.fet-ev.eu/index.php?opti....amp;id=482&Itemid=270

Auszug:
Zitat:
Eine Vielzahl von Studien belegt, dass sich mit einer kohlenhydratreduzierten Ernährung erkrankungsabhängige Parameter des Stoffwechsels, bei vorheriger Beeinträchtigung, wieder regulieren. Die Resultate zeigen eine Verbesserung der Insulinresistenz bei Diabetikern und Gesunden, einen schnelleren und länger anhaltenden Sättigungseffekt sowie eine Gewichtsabnahme bei gleichzeitiger Optimierung der Triglycerid-, Gesamtcholesterin-, LDL- und HDL-Werte.


..und dort auch das gefunden:

http://www.fet-ev.eu/index.php?opti....amp;id=276&Itemid=394
Überschrift:
Zitat:
DEUTSCHLAND ISST SICH KRANK!
Fehlernährung ist der Tod des Gesundheitssystems


Doris schrieb:
Zitat:
Aber manche Menschen nehmen auch zu, wenn sie viel Stress haben oder manchmal sind auch Virusinfektionen für eine Gewichtszunahme verantwortlich.


Bei Stress braucht man mehr Nährstoffe und zur Vermeidung von Virusinfektionen braucht man ein starkes Immunsystem. Ein starkes Immunsystem hat man, wenn genug Nährstoffe vorhanden sind.

Jetzt sind wir aber wirklich ganz vom ursprünglichen Thread-Thema abgekommen.

Um mal wieder ein bisschen auf ADS zu kommen, ist der Artikel http://www.drstrunz.de/aktuelles/061016_kinder.html vielleicht interessant:

Auszug:
Zitat:
In der ?Pharmazeutischen Zeitung? erzählt eine Apothekerin, Mutter eines hyperaktiven Kindes, dass sie dem Sohn Magnesium gab. Und ?aus dem vorher unaufmerksamen Kind wurde ein interessierter Schüler.?


Auszüge aus: http://www.naturheilkunde-lexikon.eu/1717.html

Zitat:
Die besten Magnesiumquellen sind Nüsse, Sojabohnen und gekochte, grüne Blattgemüse wie Spinat, Mangold und Grünkohl, vorausgesetzt, daß die Pflanzen ohne chemischen Dünger gewachsen sind und man das Kochwasser nicht fortgeschüttet hat. Leider essen die meisten Menschen diese Gemüse sehr selten. Seeschnekken, die den höchsten Magnesiumgehalt aufweisen, können wohl kaum Appetit anregen.


Zitat:
Bei Testpersonen hat man Mangelzustände entstehen sehen, nachdem man ihnen dieselbe Nahrung gab, die Millionen Menschen täglich zu sich nehmen: Weißbrot, polierter Reis, Makkaroni, Nudeln, Zucker, Süßigkeiten, Marmelade, Gebäck und süße Getränke. Selbst wenn man nur naturbelassene Nahrungsmittel ißt, erhält man nur etwa 100 Milligramm Magnesium pro 1000 Kalorien, wovon die Hälfte wahrscheinlich noch nicht einmal absorbiert wird. Bei Bevölkerungsgruppen mit magnesiumreicher Kost sind Herzkrankheiten und Arteriosklerose extrem selten; die Zufuhr an Magnesium bei Erwachsenen beträgt dort täglich 10 Milligramm pro Kilogramm Körpergesicht.


Zitat:
Der häufigste Grund, weswegen Ärzte jährlich Millionen von Rezepten für Beruhigungsmittel ausstellen, besteht in der Nervosität, der schlechten Laune und Unruhe, die größtenteils auf eine fehlerhafte Ernährung und Magnesiummangel zurückzuführen sind.


Den meisten fehlt allerdings nicht nur Magnesium.

Viele Grüße
Erika
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(A. Jean Ayres)
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Petra Litzenburger



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BeitragVerfasst am: 13.01.2008, 18:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Zusammen,

Ernährung in Zusammenhang mit AD(H)S/ADHD ist seit wenigen Wochen ein für mich sehr interessantes Thema.

Durch meine Recherchen bin ich auf eine sehr interessante Zusammenfassung des Bundesverband Arbeitskreis Überaktives Kind e.V. gestossen:

Nahrungsmittelinduzierte ADHD-Symptomatik



Seite 9 - 12

Zitat:
Mikronährstoffdefizite

Vitamin-, Mineralstoff- und Spurenelementmangel sowie Mangel an essentiellen Fettsäuren


Vitamin-, Mineralstoff- und Spurenelementmangel sowie der Mangel an essentiellen Fettsäuren führt neben
physischen Störungen auch zu psychischen Störungen oder verstärkt sie. So wird z.B. der Gehirnstoffwechsel
nachhaltig durch Zink beeinflusst, da zahlreiche neurochemische Stoffwechselprozesse zinkabhängig verlaufen.
Eisen übt als Enzymbestandteil wichtige Funktionen bei der Neurotransmission aus. Magnesium fungiert als
Cofaktor vieler Enzymsysteme, außerdem besitzt es einen membranstabilisierenden Effekt gegenüber einer
überschießenden Sekretion von Stresshormonen. Weiterhin wird die Bindung von Neurotransmittern an die
postsynaptische Membran durch Vitamin-B6 beeinflusst. Die vorstehende Aufzählung beeinhaltet jedoch nur
einen kleinen Überblick aus der Vielzahl der beschriebenen Funktionen der genannten Elemente. Aber auch
andere Nährstoffe sind notwendig für die reibungslose Funktion des Nervensystems.
Daher sollten im Rahmen der Diagnostik eines ADHD eventuelle Mangelzustände, deren Ursache in einseitiger
Ernährungsweise, mangelnder Aufnahmefähigkeit durch Affektionen des Darmes, einer Störung bei der
Verarbeitung der Substanzen durch den Stoffwechsel oder durch einen gesteigerten Bedarf in Zeiten größerer
Belastung begründet sein können, durch gezielte Untersuchungen erfasst und entsprechend behandelt werden.
Diverse wissenschaftliche Untersuchungen, bei denen durch Laboranalysen Mängel an bestimmten Nährstoffen
festgestellt wurden und Untersuchungen, bei denen man eine Nährstofftherapie mit bestimmten Nährstoffen
getestet hat, belegen die Möglichkeit, Nährstoffe bei der Behandlung des ADHD einzusetzen.
Im Journnal of Attention Disorders Vol. 3, No. 1, 1999, 30-48 ist von L.E. Arnold eine Zusammenstellung der
Studien über sog. Alternativ-Therapien ??Treatments alternatives for ADHD? erschienen. Neben einer Beurteilung
der in den USA angebotenen Alternativ-Therapien wird auch zu verschiedenen Studien über Nährstoffe Stellung
Internet: http://www.turnertoys.com/ADHD/AlternativeTreatments.htm
Bei der Bestimmung von Mineralstoffen und Spurenelementen im Blutserum ist weiterhin zu berücksichtigen, dass
hiermit nicht zwangsläufig auch Rückschlüsse auf die zelluläre Versorgung gezogen werden können. Da aber
z.B. 99% des Eisens, 90% des Kaliums, 90% des Zinks, 70% des Magnesiums und 70% des Selens
ausschließlich in den zellulären Blutbestandteilen enthalten sind, stellt die Vollblutanalyse einen wesentlich
aussagekkräftigeren Untersuchungsparameter gegenüber der meist angewandten Serumanalyse dar.
Weitergehende Ausführungen zur diagnostischen Relevanz von Mineralstoffbestimmungen im Vollblut sind über
das Internet abrufbar unter:
http://www.labor-bayer.de/publikati....ineralstoffbestimmung.pdf
Konzentrationsstörungen und Hyperaktivität durch Magnesiummangel:
Hypomagnesiämie und funktionell-neurovegetative Beschwerden bei Kindern. Eine Doppelblindstudie mit
Magnesium-L-Aspartat-Hydrochlorid, H.F. Schimatschek, H.-G. Classen, K. Baerlocher u. H. Thöni
der Kinderarzt 28.Jg. (1997) Nr.2 196-203
Informationen über Symptome eines Magnesiummangels sind über die Internetseiten der Selbsthilfeorganisation
Mineralimbalancen e.V. abrufbar. Die SHO beschreibt unter anderem, dass der Magnesium-Serumspiegel bei ca.
80% der Betroffenen trotz eines Magnesiummangels Normwerte aufweist:
http://www.magnesiumhilfe.de/index.php
Neueste Ergebnisse einer iranischen Studie deuten darauf hin, dass Zinkmangel eine der Ursachen von ADHD
sein könnte.
S Akhondzadeh et al, Zinc sulfate as an adjunct to methylphenidate for the treatment of attention deficit
hyperactivity disorder in children: A double blind and randomized trial, BMC Psychiatry 2004, 4:9
Internet: http://www.biomedcentral.com/1471-244X/4/9
Ein Zinkmangel-Risiko-Test (mit Risikofaktoren für einen Zinkmangel und möglichen Zinkmangel-
Folgebeschwerden) ist über das Internet abrufbar unter:
http://www.zinkmangelrisiko-test.de
Im Zusammenhang mit einem Zink- und B6-Mangel sollte das Vorliegen einer Kryptopyrrolurie (= KPU, auch HPU,
HPL oder Malvenfaktor) in Betracht gezogen werden.
Internet: http://www.orthomedis.ch/kryptopyrol.htm
http://www.hputest.nl/dADHD.htm
Kryptopyrrolurie-Forum: http://www.symptome.ch (Rubrik Kryptopyrrolurie)
Woddy R. McGinnis M.D., Ashland, OR sieht in der Bestimmung des Malvenfaktors einen wichtigen Test bei allen
Verhaltensstörungen. Er bezeichnet den Malvenfaktor ? ein bei den Betroffenen im Urin gefundenes Pyrrol,
welches die Häm-Synthese hemmt ? als wahrscheinlichen Biomarker für oxidativen Stress, denn diverse
antioxidative Enzyme sind Häm-abhängig. Er definiert weiterhin oxidativen Stress (insbesondere der Darm und
das Gehirn reagieren besonders empfindlich auf oxidativen Stress) als eine körperliche Beeinträchtigung in Folge
von Freien Radikalen (hoch reaktive Moleküle, welche Schaden verursachen, in dem sie Lipide, Protein und
Nukleinsäuren oxidieren) im Überschuss gegenüber der verfügbaren Antioxidantienabwehr , wobei das
Zusammenspiel zwischen Genen, Nahrungsergänzungen und Toxinen die Stufe des oxidativen Stresses
bestimme.
Urinary Pyrrole (Mauve Faktor): Metric for Oxidative Stress in Behavioral Disorders,
Internet : http://www.bv-auek.de/Seiten/ADHD/N....DHD/LinusPaulingFinal.pdf
Mauve Factor Bibliographie
Internet: http://www.bv-auek.de/Seiten/ADHD/N....tes_ADHD/Malvenfaktor.pdf

Welche Rolle spielen Fettsäuren bei Dyslexie, Dyspraxie, ADHD und Autismus? Alexandra Richardson, University
Laboratory of Physiology, Oxford University, U.K., 2002
Internet: http://www.bv-auek.de/Seiten/Leseecke/Fettsaeuren.pdf
Internet: http://www.durhamtrial.org
Informationen über das Produkt EYE Q (wird über Apotheken vertrieben) sind erhältlich über:
CENAVERDE BV, Postbus 80, NL 6460AB Kerkrade, Tel: 0031-45-5460843



Aber auch Störungen/Erkrankungen des Darms können eine Rolle spielen:


Seite 7-11

Zitat:
Dysbiosen des Darmes

Hauptkontaktfläche des menschlichen Körpers mit der Umwelt sind weder die Haut noch die Schleimhäute des
Atemtraktes, sondern der Darm, dessen resorptive Oberfläche ca. 300-500m² umfasst. Im Darm befinden sich ca.
80% aller Immunzellen. Er ist mit ca. 100 Billionen Keimen aus etwa 400 ? 500 Arten und Unterarten besiedelt, 10
? 100 mal mehr als der Mensch an Körperzellen besitzt, wobei die Taxonomie der Keime als noch nicht
abgeschlossen gilt. Daher besitzt die Barrierefunktion des Darmes zum Schutz gegen das Eindringen von
Mikroorganismen, an deren Antigenen oder Schadstoffen im Körper eine zentrale Bedeutung für die Gesundheit
des Menschen.
Unterschiedliche Immundefizite verstärken die Empfindlichkeit für bakteriell/ viral/ mykotische Infektionen, welche
das Gleichgewicht der intestinalen Mikro-ökologie (Wechselbeziehungen von Mikroorganismen im bzw. mit dem
Darmtrakt) nachhaltig stören.
Der IgA-Mangel ist der häufigste angeborene Immunglobulinmangel. IgA ist der Antikörper, der die
Nasenschleimhäute und die Darmwände vor Keimen schützt.

So wurde in Studien z.B. nachgewiesen, dass Kinder mit ADHD erheblich häufiger an Ohrenentzündungen
erkrankt sind, als andere Kinder.
Antibiotikabehandlungen können zu einer Eliminierung der normalen Darmflora und einer Überbesiedlung des
Magen- Darmtraktes mit potentiell schädlichen Hefen, Pilzen und Bakterien führen. Aber auch
Nahrungsmittelunverträglichkeiten, wie z.B. primäre (angeborene) Kohlenhydratresorptionsstörungen (Laktose,
Fructose und Sorbit) oder andere Faktoren, wie Verdauungsinsuffizienzen können hierfür ursächlich sein. Dies
alles kann zu einer vermehrten Durchlässigkeit der Darmbarriere führen. Allergiegeschehen können so entstehen
oder unterhalten werden. Die Stoffwechselprodukte (organische Säureverbindungen) von abnormalen
Mikroorganismen des Darmtraktes sind im Urin mittels Gaschromatographie bzw. Massenspektrometer
nachweisbar. Der von verschiedenen Laboren in den USA angewandte Organische-Säuren-Test weist bei 80-
90% der hierauf untersuchten Kinder mit ADHD erhöhte Hefe- und/ oder bakterielle Stoffwechselprodukte auf, die
normalerweise nur in geringen Konzentrationen vorkommen und von denen vermutet wird, dass sie u.a.
neurologische Funktionen beeinflussen.
Der Biochemiker Dr. W. Shaw führt in seinem Buch, Biologische Behandungen bei Autismus und PDD an, dass
abnormale mikrobielle Podukte nicht so definiert sind, dass sie von einem genetischen Defekt auf einem
menschlichen biochemischen Pfad stammen. Er glaubt daher, dass die meisten Forscher auf dem Gebiet der
Stoffwechselstörungen unberechtigterweise annehmen, diese mikrobiellen Stoffwechselprodukte seien
metabolisch und physiologisch inaktiv.
Vielmehr gibt es lt. Dr. Shaw keinen angeborenen Grund dafür, dass man nicht damit rechnen müsste, dass
Struktur und Funktion des Gehirns in seinen multiplen biochemischen Systemen eine dramatische biochemische
Veränderung durch potentiell schädliche mikrobische Metaboliten erfährt.
Informationen im Internet:
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/247723.html (Veränderungen der Darmflora begünstigen
Überreaktionen des Immunsystems)
http://www.greatplainslaboratory.com/german/home.htm



Quelle: http://www.bv-auek.de/Seiten/Leseec....nduziertesADHD-300405.pdf


Bei ADS spricht man auch von einer "Stoffwechselstörung". Diese Stoffwechselstörung muss eine Ursache haben. Diese Ursache könnte, wie ich selbst aus eigner Erfahrung weiß, möglicherweise mit einer HWS-Problematik in Verbindung stehen.

Liebe Grüsse

Petra Litzenburger
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BeitragVerfasst am: 13.01.2008, 22:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Petra,

ja, den Link kenne ich auch. Ganz viel hat tatsächlich auch mit der HWS zu tun, sehr verstärkt oder begünstigt durch heute übliche Ernährung. Meiner Meinung nach fehlen nicht nur Vitamine und Spurenelemente, sondern auch sekundäre Pflanzenstoffe. Denn gerade diese Pflanzenstoffe verbessern die Durchblutung, regulieren den Blutzuckerspiegel, wirken antioxidativ, regulieren die Verdauung, wirken immunmodulierend usw. Genau diese Funktionen werden durch HWS-Probleme gestört. Wenn man einmal darauf achtet, wer etwas mit der HWS hat, dann erfährt man, dass diese Menschen sehr, sehr oft noch weitere Störungen/Beeinträchtigungen/Krankheiten haben.

Viele Grüße
Erika
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BeitragVerfasst am: 30.01.2008, 23:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

gerade ist mir wieder ein interessanter Link unter die Augen gekommen www.orthoanalytic.ch/press.php

nur ein paar Auszüge daraus:

Zitat:

Neue Studie bringt Diskussion um die Ursachen von Verhaltensauffälligkeiten und Hyperaktivität wieder in Schwung.
Die Auswertungen ergaben, dass diese Personen markante Defizite im Bereich der Mineralstoffe Calcium und Magnesium besitzen. Daneben konnten signifikante Belastungen des Körpers mit toxischen Metallen wie Aluminium und Blei nachgewiesen werden.


Zitat:
Erstaunlich ist, dass die wissenschaftlichen Daten eigentlich seit etwa 25 Jahren auf dem Tisch liegen. Der Grund für die Nicht-Umsetzung dieser wissenschaftlichen Erkenntnisse liegt sicherlich auch in der Tatsache, dass im ärztlichen Alltag die im Studium gelernten Fächer Biochemie und Toxikologie meist ?vergessen? werden und beim Patienten nicht zur Anwendung kommen.


Zitat:
Die verhaltensauffälligen Patienten zeigten um

 25% niedrigere Calcium-Werte
 23% niedrigere Magnesium-Werte

Eine Interaktion mit den essentiellen Spurenelementen Eisen, Chrom und Mangan, wie sie in verschiedenen Arbeiten beschrieben wird, können wir anhand der vorliegenden Daten ebenfalls bestätigen. Eisen ist um 7%, Mangan um 8% und Chrom um 33% erhöht.
3.3.1. Neuere Studienresultate, die sich mit den Ergebnissen der ORTHO-Analytic-Studie decken

Baerlocher K., Magnesium in der Pädiatrie, Ärztliche Praxis, Nr. 4, 25.01.2005

- Studie mit 2929 Kindern mit funktionellen Beschwerden (Bauch- und Kopfschmerzen) und Hyperaktivität
- davon wiesen 436 Kinder eine Hypomagnesiämie auf
- Gabe von 2 x 120 mg Magnesium (als Aspartat) / d während 3 Wochen
- 80% der Kinder sprachen gut bis sehr gut auf die Behandlung an

P.S.: als ?Kontrolle? wurde eine Kalziumsupplementierung durchgeführt: 65% gute bis sehr gute Ergebnisse!

Folgerung: Hyperaktive Kinder benötigen beide Mineralstoffe ? sowohl Calcium als auch Magnesium!


Zitat:
Die Supplementierung mit Magnesium und Vitamin B6 normalisierte die Magnesiumwerte in den Erythrozyten und verbesserte gleichzeitig das abnormale Verhalten der Kinder signifikant.
Howard bestätigte in seiner bereits 1984 publizierten Studie, dass ein hoher Anteil von Kindern mit Hyperaktivität oder Lernschwierigkeiten erhöhte Aluminiumwerte aufweisen (25)


Zitat:
Bei verhaltensauffälligen und hyperaktiven Personen ist der Fettsäure-Stoffwechsel gestört. Die Umwandlung von in der täglichen Nahrung vorkommenden Omega-3-Fettsäuren (alpha-Linolensäure zu Eicosapentaensäure EPA und Dosocsahexaensäure DHA) wie auch von Omega-6-Fettsäuren (cis-Linolsäure zu Gamma-Linolensäure) funktioniert schlecht. Die Erklärung ist biochemisch einfach: Die Aktivität des für die Fettsäure-Umwandlung nötigen Enzyms Delta-6-Desaturase ist bei diesen Personen sehr niedrig.


Zitat:
Die Aktivität der Delta-6-Desaturase hängt von verschiedenen Einflussfaktoren ab. Folgende Einflüsse wirken negativ auf die Delta-6-Desaturase-Aktivität:

? Alter
? Zucker
? Alkohol
? gesättigte Fettsäuren
? Trans-Fettsäuren
? hohe Linolsäure-Zufuhr
? UV-Strahlen
? Viren
? Insulinmangel bzw. ?resistenz
? Vitamin B6-Mangel
? Zink- und Magnesium-Mangel
? Stress, Adrenalin
? Thyroxin
? Lebererkrankungen (z.B. Leberzirrhose)
? entzündliche Erkrankungen

Aufgrund dieser Enzymstörung zeigen die betroffenen Personen in der Regel tiefe bis sehr tiefe Fettsäure- (GLA, DGLA) und Prostaglandin-E1-Spiegel. Es ist seit langem bekannt, dass psychische Auffälligkeiten unter anderem direkt durch die Veränderung des Prostaglandin-E1-Spiegels beeinflusst werden können.


Zitat:
Die erwähnten Störfaktoren der Delta-6-Desaturase sind nicht die einzigen negativen Einflussfaktoren des Prostaglandin-Stoffwechsels. Auch die Verstoffwechselung der Di-Homogamma-Linolensäure zum Prostaglandin E1 ist störungsanfällig. Sie wird blockiert durch

? Prostaglandin-Hemmsubstanzen
? Medikamente (Analgetika, Antirheumatika, Cortison)
? Lebensmittel mit einem natürlichen Gehalt an salicylatähnlichen Substanzen (Beeren, Früchte usw.)
? Vitamin C-Mangel
? Niacinmangel
4.2. Zuckerstoffwechsel
Lernschwierigkeiten, aggressive Verhaltensweisen, Hyperaktivität usw. können ferner durch eine Störung des Zuckerstoffwechsels bedingt sein. Die einseitige Zufuhr von Lebensmitteln mit raffinierten Kohlenhydraten (Zucker, Weissmehl) führt nicht nur wie oben beschrieben zu einer Störung des Prostaglandin-Stoffwechsels. Sie dürfte auch Hauptgrund für die auch bei noch gesunden Personen häufig beobachteten Glukose-Toleranzstörungen sein, die zum Stoffwechsel-Bild der nutritiven Hypoglykämie führen. Dieser Zusammenhang wurde bereits in früheren Arbeiten deutlich belegt. Studien von Schauss und anderen Arbeitsgruppen konnten sogar zeigen, dass eine an raffinierten Kohlenhydraten reiche Ernährung einen bedeutenden Einfluss auf das Verhalten von delinquenten, kriminellen Menschen hat. Dies haben Untersuchungen in amerikanischen Gefängnissen bei Inhaftierten ergeben. Entsprechende Ernährungs-Umstellungen bei Gefängnisinsassen haben zu äusserst bemerkenswerten Erfolgen innerhalb von Resozialisierungs-Programmen geführt.
Verschiedene Mikronährstoffe beeinflussen die Glukosetoleranz. Auch Magnesium, das in der vorliegenden Studie bei verhaltensgestörten Menschen überdurchschnittlich häufig mit tiefen Messwerten aufgefallen ist, spielt nicht nur bei der Regulation des Prostaglandin-Stoffwechsels (Verbesserung der Aktivität der Delta-6-Desaturase) eine wichtige Rolle. Auch für den Zuckerstoffwechsel ist Magnesium ? nebst Chrom, Mangan, Zink und den B-Vitaminen ein zentral wichtiges Element.


Zitat:
7. Ausblick

Die biochemischen Daten zu Verhaltensstörungen liegen seit einem Vierteljahrhundert auf dem Tisch. Wir konnten mit unserer Studie, die mit über 1200 verhaltensauffälligen Probanden eine statistisch relevante Zahl umfasst, die zum Teil altbekannten Daten erhärten. Es ist schwer verständlich, warum diese Daten nicht endlich zur Kenntnis genommen und in der Praxis umgesetzt werden. Dies um so mehr, als dass auch mit aussagekräftigen Interventionsstudien, die mit Mikronährstoff-Supplementierungen bei verhaltensauffälligen und gewaltbereiten Personen gearbeitet haben, dramatische Verbesserungen erzielt worden sind, von denen man mit den konservativen Methoden nur träumen kann.


Am besten, alles lesen, da ich nur ein paar Brocken herausgepickt habe! Und Vorsicht bei Einzelpräparaten. Diese können die Balance gefährlich durcheinander bringen. so habe ich zum Beispiel von einer Studie erfahren, die belegt, dass Magnesium einzeln verabreicht zu Osteoporose (durch Kalizummangel) führen kann - und isolierte Kalciumzufuhr wiederum Magnesiummangel und als Folge Herz-Kreislaufkrankheiten nach sich ziehen kann.

Petra, kannst du vielleicht den Teil dieses Threads, der mit Ernährung / Mikronährstoffzufuhr usw. zu tun hat, in einen neuen Thread und passende Rubrik (ev. individuelle Förderung oder so)verschieben?

Viele Grüße
Erika
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BeitragVerfasst am: 31.01.2008, 10:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Erika,
mich interessierte hier mal wieder von wem diese Studie stammte und siehe da: Ein Labor und ein Vitaminhersteller untersuchten Haarproben. Wenn du ?Antistress AG? bei Google eingibst landest du hier http://www.burgerstein.ch/. Das entscheidende wurde einfach weggelassen, ich habe den Teil markiert:
Zitat:
Schweizerische Zeitschrift für GanzheitsMedizin
Swiss Journal of Integrative Medicine
Schweiz. Zschr. GanzheitsMedizin 2006;18(2):88-93.
Verhaltensauffälligkeiten und Hyperaktivität bei Kindern und Erwachsenen
Bewertung von Schadstoff-Belastungen und Mineralstoff-Imbalancen durch die Bestimmung von toxischen Metallen, Mineralstoffen und Spurenelementen im Haar

Horsch Ph 1, Schurgast H 2
1 ORTHO-Analytic AG, CH-Rapperswil
2 Antistress AG, CH-Rapperswil

Hintergrund: Verhaltensauffälligkeiten haben nicht nur psychosoziale Gründe, sondern werden durch gut belegte und biochemisch nachvollziehbare Stoffwechsel-Störungen mitverursacht. Ritalin und andere Psychopharmaka können bei Verhaltensauffälligkeiten kurz- und mittelfristig sinnvoll sein. Diese Medikamente können die Symptome durchaus positiv beeinflussen ? sie können aber in der Regel die zugrunde liegenden stoffwechselbedingten Ursachen nicht beheben. Studienziel: Nachweis von Verschiebungen im Mineralstoff- und Spurenelementhaushalt sowie von übermässigen Belastungen mit toxischen Spurenelementen bei hyperaktiven und verhaltensauffälligen Personen. Design: Retrospektive Datenanalyse. Methoden: In der vorliegenden Studie wurde das mittels einer Haar-Mineral-Analyse bestimmte, biochemische Profil von 1257 verhaltensauffälligen Personen statistisch ausgewertet. Ergebnisse: Die verhaltensauffälligen Personen zeigten um 25% resp. 23% erniedrigte Werte im Bereich der Mineralstoffe Calcium und Magnesium. Daneben konnten signifikante Belastungen des Körpers mit den toxischen Metallen Aluminium und Blei nachgewiesen werden. Schlussfolgerung: Es ist in weiteren Untersuchungen abzuklären, inwieweit Mineralstoff-Imbalancen und Schadstoff-Belastungen Verhaltensstörungen mitverursachen können. Um einen langfristigen Behandlungs-Erfolg von Verhaltensstörungen zu ermöglichen, müssen die festgestellten Stoffwechsel-Ungleichgewichte resp. Umweltbelastungen mittels diverser Interventionen korrigiert werden. Dabei stehen ein paralleler Einsatz der schulmedizinischen Massnahmen zusammen mit Ernährungsinterventionen und eine gezielte separate Mikronährstoff-Zufuhr im Vordergrund.
Schlüsselwörter: Hyperaktivität, Verhaltensstörungen, Haaranalyse, Schwermetalle, Aluminium, Calcium, Magnesium


In der aktuellen Ökotest wurden 300 Vitaminpräparate getestet, ein Bericht darüber gab es gestern im HR-Fernsehen: http://www.hr-online.de/website/fer....tandard_document_33736220

Zum Thema
- Calcium: http://www.oekotest.de/cgi/ot/otgs.cgi?doc=66780

- Magnesium: http://www.oekotest.de/cgi/ot/otgs.cgi?doc=66775

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BeitragVerfasst am: 31.01.2008, 23:24    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Doris,

glaubst du auch, dass der "Bundesverband Arbeitskreis Überaktives Kind e.V." mit den Vitaminherstellern und Laboren unter einer Decke stecken - und die vielen Rohköstler und diversen Selbsthilfegruppen, die durch Ernährungsoptimierung gesund geworden sind ebenso? Nicht zu vergessen die vielen Bücher zu dieser Thematik. Glaubst du echt, die wollen nur etwas verkaufen?

Da ich sehr viel gelesen und gehört habe und auch alles logisch nachvollziehbar ist und ich insbesondere aus eigenen Erfahrungen und denen vieler anderer, die ich persönlich kenne, weiß, dass Ernährungsoptimierung viele gesundheitliche Probleme beseitigen kann, habe ich natürlich keine Zweifel daran, dass viele, viele Menschen mit gesundheitlichen Störungen zuvor Nährstoffmängel hatten. Jedem steht es ja frei, entweder entsprechende Vollblutuntersuchungen machen zu lassen (den meisten Schulmedizinern fremd) oder einfach auszuprobieren - dann aber mindestens 6 - 12 Monate. Zellen müssen sich ja erst einmal regenerieren können.

ÖKO-Test kann ich nicht mehr ernst nehmen. Wer sich näher mit den Themen Gesundheit durch Ernährung auseinandersetzt, erkennt sehr schnell, was los ist. Auch das ist übrigens ein kommerzielles Unternehmen. Ein Dozent (Diplombiologe und Heilpraktiker), bei dem ich mal einen Kurs über Zusatzstoffe besuchte, warnte uns übrigens auch davor, das Qualitätsurteil "Öko-Test sehr gut" als Qualitätsmerkmal für ein Produkt zu sehen. Hier http://www.feb-ev.com/content/Teaser/downloads/KriegDerTester.pdf steht auch so einiges.

Woher weiß ÖKO-Test, dass die meisten Menschen keinen Mangel haben? Hat sie Tests durchgeführt? Ich denke, sie fragen vielleicht jemanden von der DGE (auch sehr umstritten) und legen diese Meinungen zugrunde. Die Nahrungsergänzungsmittel werden (so scheint es mir) beurteilt nach ihrer Dosierungshöhe. Wird die Empfehlung der DGE überschritten, kriegt das Mittel den Stempel "schlecht". Insgesamt erscheint mir vieles, was ich von ÖKO-Test lese, als schlecht und einseitig recherchiert.

Einzelstoffe können schaden, sagt ÖKO-Test - da stimme ich mit denen überein. Wir brauchen ALLES im natürlichen Verbund, weil alles zusammenarbeitet, einiges sich gegenseitig verstärkt. Es gibt auch Gegenspieler wie Calcium und Magnesium oder Zink und Kupfer. Vitamin C zum Beispiel braucht das ganze Drumherum an vielen Pflanzenstoffen, sonst kann es auch genau gegenteilig wirken, nämlich vom Radikalenfänger zur Radikalenkanone werden usw. usw. Was ÖKO-Test über Calcium schreibt ist nach meinen Recherchen nicht ganz richtig. Ja, man braucht auch Vitamin D dazu - das ist richtig, aber auch Magnesium - und zwar im richtigen Verhältnis zu Calcium. Sonst kann Calcium auch das Herz kaputtmachen - davon schreiben sie kein Wort. Einzelstoffe können generell schlechter aufgenommen werden, kann der Körper nicht richtig verarbeiten - davon schreiben sie nichts.

Selbst ÖKO-Test bestätigt übrigens Folsäuremangel in der Bevölkerung http://www.hr-online.de/website/fer....20&seite=2#titel4,den du ja abstreitest. Hat dich ÖKO-Test jetzt vom Folsäuremangel überzeugt? Laughing Dort auch wieder nur die Empfehlung für Schwangere, Folsäure zu supplementieren - da kann ich wieder nur mit dem Kopf schütteln, denn auch die nicht Schwangeren brauchen genug Folsäure, wenn sie nicht herzkrank, schlaganfallgefährdet, depressiv oder sonst was noch alles werden wollen.

Viele Grüße
Erika
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BeitragVerfasst am: 01.02.2008, 14:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Erika,

nochmal zum Folsäuremangel. In dem Text von hr-online steht folgendes und darum geht es bei der Folsäurediskussion weltweit:
Zitat:
Zu den wenigen Stoffen, mit denen tatsächlich viele Deutsche mangelversorgt sind, gehören Jod und Folsäure. Folsäure nist ein Vitamin, das über die normale Ernährung nur schwer aufgenommen werden kann. Es ist aber wichtig für die Bildung von Blut, Zellen und Erbsubstanz. Frauen, die sich ein Kind wünschen, wird empfohlen, schon vor der Empfängnis Folsäure-Präparate einzunehmen. Denn ein Mangel an dem Vitamin kann in den ersten Wochen der Schwangerschaft zu Fehlentwicklungen des Embryos führen.

Wichtig können Nahrungsergänzungsmittel auch für Kranke und Alte sowie Menschen mit Unverträglichkeiten sein. Vor der Einnahme sollte man aber immer erst den Arzt fragen, ob überhaupt ein Mangel vorliegt, rät Öko-Test. Experte Stein weist darauf hin, dass durch verschiedene pflanzliche Präparate, Vitamin- und Mineralstoffpillen auch die Wirkung anderer Medikamente gehemmt werden kann.

Und nicht wie die behaupten, die Folsäure verkaufen, dass ?90% der Bevölkerung einen Folsäuremangel haben sollen? was von dir kritiklos übernommen wurde.

Öko ? Test testet natürlich nur, ob die angegebenen Vitamine auch vorhanden sind und nicht mehr oder weniger. Alles weitere wird natürlich von den Fachleuten zum Thema übernommen. Z.B. vom Bundesamt für Risikobewertung (BfR)
http://www.bfr.bund.de/cd/945

Interessant ist doch, dass die Deutsche Geselllschaft für Ernährung den Folsäurebedarf willkürlich dermaßen hoch gesetzt hat, dass man den mit normaler und selbst mit angereichertn Lebensmitteln gar nicht mehr erreichen kann! Da stelle ich nochmal die kritische Frage: Wie konnte die Menschheit bis zum heutigen Tag überleben? Wo es doch bis vor kurzem noch nicht mal mit Folsäure angereicherte Lebensmittel gab.

Zitat:
?Die Schwangeren und Stillenden empfohlene zusätzliche tägliche Zufuhr an Folsäure kann
über eine ausgewogene Ernährung, selbst mit folatreichen Lebensmitteln, nicht erreicht werden.
Aber auch die tägliche Folsäureaufnahme der Gesamtbevölkerung in Europa liegt im
Durchschnitt unterhalb der Empfehlung von 400 μg: Im Jahr 2000 lag sie bei Männern zwischen
195 und 376 und bei Frauen zwischen 194 und 359 Mikrogramm. Das breite Angebot
an Folsäure angereicherten Lebensmitteln, wie Frühstückszerealien, Molkereiprodukte, und
Erfrischungsgetränke, reicht nicht aus, um alle Bevölkerungsschichten gleichmäßig mit der
empfohlenen Folsäuremenge zu versorgen.[...]

Einig waren sich die Teilnehmer der Veranstaltung darin, dass die Vorteile, die eine Anreicherung
von Grundnahrungsmitteln mit Folsäure für eine kleine Bevölkerungsgruppe mit sich
bringt, sorgfältig gegen mögliche Risiken für die gesamte Bevölkerung abgewogen werden
müssen. Während bei einem gezielten Einsatz die Vorteile überwiegen könnten, sehen die
Teilnehmer den breiten Einsatz in unkontrollierten Mengen, wie er bei unbegrenzter, freiwilliger
Anreicherung befürchtet wird, als problematisch an. Sowohl zu möglichen Risiken als auch zu den Mechanismen positiver Wirkungen von Folsäure sehen sie Forschungsbedarf. http://www.bfr.bund.de/cm/208/folsa....iten_der_intervention.pdf


Die Position des ?Bundesverband Arbeitskreis Überaktives Kind e.V." kenne ich nicht.

Grundsätzlich bin ich aber immer kritisch. Wie ich schon schrieb, sehe ich mir das ganze Angebot einer Seite an und auch das Impressum und auch die verlinkten Seiten. Und werde immer sehr misstrauisch wenn von tollen Studien berichtet wird, ohne dass es einen Hinweis gibt wie man zum Original kommt. Selbst wenn man die Studie dann findet, stellt man häufig fest, dass sich das Ergebnis dann ganz anders liest.

Ansonsten glaube ich nicht an einen Mangel, solange er nur von denen beklagt wird, die Geld damit verdienen.
Zitat:

Die Magel-Lüge
Bringen Monokulturen Vitaminschwund in unser Gemüse?
:

"Ich denke, es gibt bestimmte Interessengruppen, die genau an solchen Aussagen ein großes Interesse haben", kontert der Ernährungswissenschaftler Dr. Bernhard Watzl, "mit dem Hintergrund, dass Supplemente, die auf dem Markt angeboten werden - bestimmte Konzentrate aus Obst und Gemüse - dass die angeblich die minderwertige Qualität von Obst und Gemüse kompensieren."

An der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel in Karlsruhe werden die Inhaltsstoffe von Obst und Gemüse bestimmt. Außerdem wird ihre Wirkung auf unsere Gesundheit untersucht. Und das schon seit Jahrzehnten.

Das Ergebnis: Von einem dramatischen Vitaminschwund in unserem Obst und Gemüse keine Spur. Selbst ein wässriger Geschmack bedeutet nicht weniger Vitamine, so Dr. Bernhard Watzl:

"Es gibt natürlicherweise Schwankungen im Vitamingehalt. Wir haben unterschiedliche Quellen. Zum Beispiel ein Apfel - der kann aus unterschiedlichen Ländern kommen, aus unterschiedlichen Regionen.

Jahreszeitlich gibt es Schwankungen beim Vitamingehalt. Aber diese Schwankungen bewegen sich in einem Bereich, der jetzt ernährungsphysiologisch, das heißt von der gesundheitlichen Bewertung her, absolut unbedeutend ist." http://www.hr-online.de/website/fer....tandard_document_33322146

Doris
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BeitragVerfasst am: 01.02.2008, 23:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Doris,

jetzt habe ich mir auch noch das ÖKO-Test-Video angesehen. Die Infos in der Mitte stimmen ja sogar. Am Anfang und am Ende stimmen die Aussagen absolut nicht.

Zitat:
Vor der Einnahme sollte man aber immer erst den Arzt fragen, ob überhaupt ein Mangel vorliegt, rät Öko-Test.


Laughing Laughing Laughing Ja, dann frage ich meinen Arzt, der in der Regel nichts in diese Richtung untersucht, sondern lediglich das von sich gibt, was er von anderen übernommen hat. Das kennen wir ja schon u.a. von der sogenannten ADS-Ausschlussdiagnostik. Man kann etwas nur ausschließen, wenn man es untersucht - und zwar richtig. Da schalte ich doch lieber meinen eigenen Verstand ein, recherchiere selber und suche mir entsprechende wirkliche Fachleute - so wie ich es auch tue, wenn es um Schule geht. Wenn wir unserem Bildungssystem und allen Lehrer vertrauen würden, bräuchten wir dieses Forum nicht. Auch bei Ärzten werden meistens Symptome behandelt - nach Ursachen wird kaum gefragt.

Zitat:
Und nicht wie die behaupten, die Folsäure verkaufen, dass ?90% der Bevölkerung einen Folsäuremangel haben sollen? was von dir kritiklos übernommen wurde.

Der Arbeitskreis Folsäure http://www.ak-folsaeure.de/akf_kurzportrait.php verkauft keine Vitamine. Auch Dr. Kuklinski hat sicher anderes zu tun, als unnötig Vitamine zu verkaufen. Hier nochmals seine Aussage aus http://www.naehrstoff-akademie.com/...._target=&m_lang=ger::

Zitat:
Wir wissen heute, dass chronische Mangelzustände an Magnesium, Zink und Selen, Vitamin B6 und Nikotinamid in der Zelle die Regel sind. Selbst eine optimale, gesunde, erst recht eine vegetarische Ernährung geht mit ausgesprochenen Defiziten einher, Bisher gehandhabte Serumanalysen (im Blutwasser) sind absolut ungeeignet, den Bedarf an Nährstoffen individuell zu erfassen. Sie leiten Betroffene und Ärzte höchstens auf Holzwege.


Seine Bücher "Das HWS-Trauma" und "Schwachstelle Genick" kann ich dir empfehlen.

Auch der Lehrer Friedrich Klammrodt http://www.amazon.de/dp/393726809X?....04VSF7XBZH77THEGAE56& verfügt über eigene Erfahrungen und verkauft keine Vitamine, ebenso der Autor dieses Buches http://www.arjuna-versand.com/catal....d=532&osCsid=5c6d1d3.

Diese Literaturliste könnte ich jetzt stundenlang so weiterführen, allein schon mit Büchern über Erfahrungen von Rohköstlern, die rein gar nichts verkaufen wollen.

Deine obige Äußerung, ich hätte etwas kritiklos übernommen, grenzt schon fast wieder an Frechheit. Du hast keine Ahnung, was ich mir alles an Infos in den letzten 2 Jahren reingezogen habe.

Zitat:
Da stelle ich nochmal die kritische Frage: Wie konnte die Menschheit bis zum heutigen Tag überleben?


Das siehst du doch jeden Tag. Die meisten haben irgendwelche Zivilisationskrankheiten, die epidemisch zunehmen. Das Gesundheitssysstem bricht fast zusammen. Kinder haben heutzutage schon Krankheiten, die früher als Alterskrankheiten bezeichnet wurden.

Zitat:
Grundsätzlich bin ich aber immer kritisch. Wie ich schon schrieb, sehe ich mir das ganze Angebot einer Seite an und auch das Impressum und auch die verlinkten Seiten.


Kritisch sein ist gut. Das bin ich auch. Ich bin aber auch kritisch gegenüber der "Kunst" und dem Wissen von Ärzten und auch kritisch gegenüber Apothekern. Für viele Menschen sind Ärzte und Apotheker scheinbar Heilige.

Noch bevor ich mich für Ernährung und die Zusammenhänge mit geistigen und körperlichen Gesundheitsstörungen befasste, habe ich vor vielen Jahren zum Glück und mit Erschrecken erkannt, dass die meisten Ärzte nur Symptome behandeln, es aber Möglichkeiten gibt, an die Ursachen heranzutreten.

Darauf, ob das heutige Obst und Gemüse weniger Nährstoffe als früher hat (was ich für sehr wahrscheinlich halte), will ich jetzt nicht näher eingehen. Tatsache ist auf jeden Fall, dass viel zu wenig davon gegessen wird.

Viele Grüße
Erika
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BeitragVerfasst am: 02.02.2008, 11:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Erika,

Zitat:
Erika: Der Arbeitskreis Folsäure http://www.ak-folsaeure.de/akf_kurzportrait.php verkauft keine Vitamine.

Zitat:
Mittlerweile sprechen immer mehr Ergebnisse dagegen, eine breit angelegte Supplementierung mit Folsäure zu beginnen, fortzusetzen oder gar aufzustocken. Doch der eigens zu diesem Zweck gegründete Arbeitskreis Folsäure zeigt sich hartnäckig: Unbeeindruckt von der Datenlage rückt er keinen Millimeter von seinen Zielen ab.
So forderte Klaus Pietrzik vom Institut für Ernährungswissenschaft der Universität Bonn und Vorsitzender
des Arbeitskreises Folsäure in einem Pressegespräch sogar eine Verdoppelung der Folsäuregaben
an Schwangere. Sponsor des Gesprächs war das Pharmaunternehmen Merck, das gerade ein neues
Nahrungsergänzungsmittel auf den Markt gebracht hatte.
Nicht nur der Firma Merck steht der Vorsitzende
nahe. Aus der Homepage des Arbeitskreises geht eine enge Verbindung mit zwei Vereinen zur Vitaminforschung
hervor. Während eine Vereinigung vom ehemaligen Vitaminproduzenten Roche gegründet wurde,
genießt die andere das Privileg, als einziges Portal mit der deutschsprachigen Internetseite von Roche verknüpft zu sein.?
http://www.das-eule.de/probeheft.pdf

Doris
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"Das Geheimnis der Erziehungskunst ist der Respekt vor dem Schüler." Ralph Waldo Emerson
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h.matata



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BeitragVerfasst am: 06.02.2008, 13:32    Titel: Antworten mit Zitat

normalerweise beteilige ich mich ja nicht an solch ernährungsdiskusionen.
aber in eurer diskusion sind doch recht viele unstimmigkeiten.
ihr schmeißt kiss,hws,syndrome und adhs in einen topf.das sind doch völlig verschiedene krankheiten
kiss und hws erkrankungen sind sehr gut therapierbar,oft sogar heilbar.nur weil sich ein kind dadurch nicht gut konzentrieren kann und hyperaktiv ist muss es kein adhs haben.

ich bin mutter von 3 kindern davon hat eine adhs und eines ads-mischtypus.da ich auf einer fachschule für ernährung war und krankenpflege gelernt habe,wage ich mal zu behaupten das meine kinder SICHER nicht fehl oder mangelernährt sind.

meine kinder haben eine hirnstoffwechselstörung.punkt!
sie sind bei einer der besten therapeutinnen deutschlands behandelt worden.ich werde einen teufel tun und mir von irgendjemandem sagen lassen das ich mein kind mit ernährungstrallala "heilen" kann,das ich lächerlich.
du willst hier ernsthaft behaupten das alle wissenschaftler nicht wissen was sie sagen,du stehst morgends auf und hast die große erleuchtung das man mit der ernährng alles besser machen kann?das ist nicht dein ernst oder?
ist dir eigendlich bewusst das du alle eltern die seit jahren mit und für ihre kinder kämpfen mit der faust ins gesicht schlägst?das menschen wie du immerwieder für diese unsicherheit und mangelde akzeptanz in unserem land gegenüber unseren kindern sorgen?
man regt mich sowas auf.wenn du ein kind mit kiss hast kann ich nur sagen:gratuliere,glück gehabt...wenn du einen echten adhs`ler daheim hättest,der verzweifelt jeden tag kämpft würdest du sowas nicht von dir geben
_________________
37 jahre,ehefrau und mama von 3 kindern (1 adhs.2.ads-mischtyp.3 stino-kind)alle kids mit viel grips und keiner merkts
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