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Direktorin untätig, Schüler am Ende!
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Legolas



Anmeldedatum: 20.11.2006
Beiträge: 379
Bundesland: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 19.02.2008, 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Celcite,

Zitat:
Danke für den Hinweis, wir werden das Gespräch aufzeichnen.


WOW, auf die Idee bin ich noch nicht gekommen, macht ihr das Heimlich oder fragt ihr vorher um Érlaubnis?



Zitat:
Allerdings denke ich, das ich gute Karten habe. Unser Therapeut steht hinter uns, unsere Beratungsstelle steht hinter und und auch unser Jugendamt hier steht hinter uns.
Also, positiv denken. Wir schaffen das.


RICHTIG!!!!! Aber nicht runterziehen lassen wenn es nicht ganz so glatt läuft--durchhalten. Drücke euch ganz fest die Daumen!

LG Legolas
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Celcite



Anmeldedatum: 17.02.2008
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 19.02.2008, 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

So, das Attest haben wir. Morgen früh fahr ich damit, und mit meinen Kind in die Schule. Das Attest sagt so einiges aus, und dürfte nun wirklich mehr als ausreichend sein den Klassenwechsel vorzunehmen.
Ich berichte euch morgen wie es gelaufen ist, bin aber sehr guter Dinge, da das Kindeswohl als gefährdet angesehen wird.

@Legolas, Aufzeichnungen mit einen Diktiergerät müssen erlaubt werden, da diese sonst nicht aussagekräftig sind. Aufnehmen kann man also zwar viel, aber als Beweismittel ist es unzulässig wenn man nicht die Genehmigung zur Aufzeichnung erhält.

Ich schreibe mit und lass das aufgeschriebene Unterschreiben. Von allen Anwesenden versteht sich

LG Celcite
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Petra Litzenburger



Anmeldedatum: 20.01.2006
Beiträge: 669
Bundesland: Saarland

BeitragVerfasst am: 19.02.2008, 15:27    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
@Legolas, Aufzeichnungen mit einen Diktiergerät müssen erlaubt werden, da diese sonst nicht aussagekräftig sind. Aufnehmen kann man also zwar viel, aber als Beweismittel ist es unzulässig wenn man nicht die Genehmigung zur Aufzeichnung erhält.


Stimmt! Beweiskräftig ist das nicht. Aber sehr hilfreich beim Erstellen eines Gedächtnisprotokolls, wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann.


Zitat:
Ich schreibe mit und lass das aufgeschriebene Unterschreiben. Von allen Anwesenden versteht sich


Das ist natürlich die bessere Variante, vorausgesetzt, dass man gleichzeitig schreiben und sich gleichzeitig am Gespräch beteiligen kann.
Alternativ kann auch die Begleitperson das Protokoll erstellen.


Ich drücke Euch für morgen die Daumen und wünsche Euch viel Erfolg!
_________________
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Legolas



Anmeldedatum: 20.11.2006
Beiträge: 379
Bundesland: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 19.02.2008, 18:44    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Celcite,

schön das es mit dem Attest geklappt hat!

Zitat:
Morgen früh fahr ich damit, und mit meinen Kind in die Schule


würdest du das bitte nochmal überdenken....? Auch wenn das Attest zum Klassenwechsel führt, kannst du davon ausgehen das, dieses Gespräch nicht so unproblematisch verlaufen wird und sich dein Kind ( auch wenn es sich freut die Klasse zu wechseln) bestimmt nicht sehr wohl fühlen wird wenn es bei dem Gespräch dabei ist. Selbst wenn das Gespräch freundlich verläuft liegen doch Spannungen in der Luft die Kinder manchmal viel eher wahr nehmen als Erwachsene.

Lass doch deinen Sohn nach Möglichkeit zu Hause, am Ende erwartet die KL ( weil bestimmt beleidigt) das du gleich seine Sachen aus der Klasse holst und das ist ihm vor seinen Klassenkameraden vielleicht peinlich oder unangenehm. Ich würde abwarten bis für ihn wirklich alles in trockenen Tüchern ist und alle weiteren Umstände soweit wie möglich von ihm fernhalten.

LG Legolas
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Celcite



Anmeldedatum: 17.02.2008
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 20.02.2008, 09:18    Titel: Antworten mit Zitat

Kind blieb zuhause. Kind ist zuhause, Kind bleibt zuhause.

Wenn in einen Attest von einen Kinderpsychologen steht

"Aus gesundheitlichen gründen ist ein wechsel der Klasse zwingend erforderlich"

Wenn darin steht "Sehe ich das Kindeswohl als gefährdet an, sollte es weiterhin die Klasse ** besuchen müssen"

Hat die Direktorin dann das Recht zu sagen "Dann muss das Kind aber erst noch zum Schulpsychologen"????

Es ist echt unfassbar. Das Kind geht seit über einen Jahr zu einen Psychologen. Es ist absolut nicht empfehlenswert noch weitere Psychologen hinzu zu ziehen, da dadurch jeglicher Fortschritt gefährdet ist...

Ich hab ihr dann noch die Auswertungen gegeben die damals in der Förderschule gemacht wurden

Antwort "Huch, das Kind ist ja Hochbegabt"

Sag ich "Ach ne, danach sieht das Zeugniss aber gar nicht aus"

Sag ich "Zuhause kann er seltsamerweise alles, komisch das in der Klasse gar nichts geht und das auch sein Psychologe das sieht"

Jetzt kommt der Witz des Tages: "Da muss ich jetzt erst nochmal mit den Schulamt telefonieren ob das rechtlich so geht aber der Schulpsychologe bla bla bla"

Ja sagt mal, hieß es doch am Montag noch, das Sie selbst das zu entscheiden hat!
Bin ich gerade wütend aldkfaldkjhfgöoawhietoaehfdoijah

MEINE GÜTE!
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Legolas



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Beiträge: 379
Bundesland: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 20.02.2008, 09:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Celcite,

Evil or Very Mad Exclamation Exclamation - na so was hatte ich ja schon erwartet!

Ich kann verstehen dass du stinksauer bist. Aber laß dich nicht unterkriegen, das sind nur Machtspielchen der Direktorin.

Wahrscheinlich ist sie es nicht gewohnt, dass Eltern sich nicht unterbuttern lassen und statt mit handgeschriebenen Zettelchen, mit Attesten kommen die eigentlich gar keine Möglichkeit enthalten das Schreiben nicht zu befolgen.

die Dame muß sich jetzt ein bischen aufplustern um ihr Gesicht zu wahren ( schließlich ist sie ja der Boss und kann sich nicht von Eltern oder irgendwelchen Ärzten sagen lassen was zu tun ist)

Setz dich hin beruhig dich und wenn es wieder geht überlege was du weitermachst. Besuche beim Schulpsychologen kannst du ablehnen weil dein Kind bereits ausreichend untersucht wurde.

Ich würde jetzt erstmal Hausuntericht beantragen ( guck mal in Momo 86 Beiträgen, ich glaube sie hat ausführlich beschrieben wie man das macht) . Bis die Schulleiterin zu sich gekommen ist, läßt du dein Kind schön zuhause.

Im übrigen würde ich keine große Welle mehr machen, das Attest ist so Aussagekräftig dass sie reagieren muss das Schulamt ist bestimmt bestrebt den Fall schnell abzuschließen ( so war es bei uns und in unserem Attest stand fast das selbe drin) und wird die Direktorin schon auf den Pott setzten.

LG Legolas
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Doris Carnap
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BeitragVerfasst am: 20.02.2008, 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Celcite,

Legolas schrieb: Besuche beim Schulpsychologen kannst du ablehnen, weil dein Kind bereits ausreichend untersucht wurde.

Ein Schulpsychologe kann aber auch hilfreich sein, wenn er dich unterstützt. Und wie es jetzt aussieht, benötigst du ja auch die Unterstützung des zuständigen Schulamts.

Hattest du den Antrag für einen Klassenwechsel bei der Schulleiterin schon schriftlich gestellt und begründet? Falls du das noch nicht gemacht hast, wäre das für mich der nächste Schritt, mit Termin für eine Antwort und eventuell vermerkt, dass eine Kopie an einen Rechtsanwalt geht. Und wenn der Antrag abgelehnt wird oder bis zu dem gesetzten Termin keine Antwort da ist, geht es weiter an das Schulamt.

Doris
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Legolas



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BeitragVerfasst am: 20.02.2008, 12:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Doris,

Ein Schulpsychologe kann aber auch hilfreich sein, wenn er dich unterstützt----> tja wenn? die Tatsache das die Rektorin diesen jetzt noch einschalten will, obwohl sie gesagt hat wenn celcite ein Attest vorliegt könnte sie ihn versetzten, hört sich für mich nach Verzögerungstaktik an.

Zitat:
Schulamt hat eben zurückgerufen. Ich schilderte die Situation, und erst wollte er mich auch abwimmeln.. Dann fingen die Kids im Hintergrund mit ihren "mammmmmi" an, und er fragte "Oh sind da noch mehr" Sag ich "Ja 4 Jungs sind hier"
Meinte er "Na dann werden sie gut einschätzen können was Kinder benötigen"

So, kaum zu glauben, viele Kinder können von vorteil sein.

"Sollte das Attest nicht ausreichen dass das Kind die Klasse wechseln darf können sie sich wieder melden, dann werden wir ihnen helfen" *staun*


die Unterstützung des Schulamtes ist, denke ich, gegeben.

VG Legolas
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Doris Carnap
Moderatorin


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Beiträge: 803
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BeitragVerfasst am: 20.02.2008, 16:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo legolas,

von der Lehrerin ist das eine Vezögerungstaktik, das sehe ich auch so, das übliche Machtgeplänkel...

Ich empfehle immer alles schriftlich festzuhalten, damit man etwas in der Hand hat. Als Problem stellt sich manchmal einfach heraus, dass zwar etwas gesagt wurde, aber wenn es dann darauf ankommt, hat man keinen Nachweis.

Ob ein Schulpsychologe hilft oder nicht, weiß man aber oft erst hinterher. Und ich kenne Fälle, die wurden mit Unterstüztung des Schulamtes und des Schulpsychologen schnell und unbürokratisch gelöst. Allerdings kenne ich auch andere Beispiele.

Mit dem Schulamt würde ich aufgrund der Dringlichkeit telefonieren, bei Bedarf dann das Nötige schriftlich nachreichen.

Doris
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Celcite



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BeitragVerfasst am: 20.02.2008, 20:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

also Sohni ist nun von der Schule freigestellt. Freitag ist ein Gespräch mit den Vertrauenslehrer (einer für mehrere Schulen zuständig, kein Lehrer an der Schule, was ich für einen Vorteil halte, oder irre ich da?)

Dieses Gespräch muss noch geführt werden, dann darf er wechseln. Dieses Gespräch wird mit Sohn und mir statt finden. Und mit einen unbeteiligten dritten versteht sich von selbst.

Er muss nicht zur Schulpsychologin.

Und wenn dann immer noch nichts geht...

Wir sind gut Versichert, unsere Rechtschutzversicherung würde die Kosten für den Fall übernehmen Schadensnummer wurde uns schon gesendet.

LG Celcite, die nun echt gespannt ist, wann der Schwachfug ein Ende hat.
Meine Güte, warum einfach wenn es auch kompliziert geht!
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Celcite



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Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 20.02.2008, 20:40    Titel: Antworten mit Zitat

Doris Carnap hat Folgendes geschrieben:
Hallo legolas,

Ob ein Schulpsychologe hilft oder nicht, weiß man aber oft erst hinterher. Und ich kenne Fälle, die wurden mit Unterstüztung des Schulamtes und des Schulpsychologen schnell und unbürokratisch gelöst. Allerdings kenne ich auch andere Beispiele.

Doris


Hallo,

ein weiterer Psychologe könnte in unseren Fall mehr Schaden anrichten, als er hilfreich währe. Mein Sohn hat ein schweres Frühkindliches Trauma aufgrund seiner Vorgeschichte, die etwas anders ist, als die anderer Kinder. Er ist dafür in Therapie.

Zitat:
Ein nicht integriertes, traumatisiertes Kind wird in die Schule gehen, mit mangelndem Selbstwertgefühl, mit Schwächen in der Konzentration, mit der Angst, am Mittage wäre das zu Hause nicht mehr vorhanden, die Eltern wären weg ...

Deshalb jetzt Hinweise zum Kind im Verhältnis zu seinem Lehrern:
Das Kind ist vom Lehrer z.B. abhängig hinsichtlich seines Selbstwertgefühls, von guten oder schlechten Noten, von Lohn und Strafe. Nur allzu leicht wird das Kind in seinem Selbstwertgefühl herabgesetzt.

Das Kind, das den Lehrer ständig kritisierend, schimpfend und strafend wahrnimmt, erlebt ihn als einen Angreifer, sodass es gezwungen wird, die mit Kritik und Kränkungen ein hergehenden Gefühle von Angst und Ohnmachtsgefühlen abzuwehren

Ich verstehe ja, dass dieses schwer nachzuvollziehen ist und auch gleich immer der Hinweis kommt, man wolle diese Kinder ja nur in Watte packen und ja, das sei schon OK für eine kurze Zeit, aber es müsse doch auch einmal ein Ende haben. Erinnern sie sich doch bitte einmal, wenn Sie Väter hatten, die im Krieg waren und dort tage- wochenlang Hunger erlebten, wie viele Jahrzehnte man ihre Gier nach Nahrung mit den Kriegshinweisen entschuldigte. Zu Recht übrigens. Doch sie waren autarke Erwachsene, keine von Eltern abhängige kleinen Kinder. Also wie gewaltig ist dann das was wir von ihnen fordern, Schulreife und Integration.


Wenn jetzt ein neuer Psychologe anfängt da rumzubohren könnte es passieren das "alte Wunden" die gerade erst verheilt sind wieder aufgerissen werden, und das könnte wirklich fatale Folgen für alle haben, vor allem aber für mein Kind. Und obwohl es in der Schule immer wieder nur Rückschritte gibt, zuhause haben wir dennoch große Erfolge.
Aber da steckt schon sehr viel Zeit / Energie, viele Tränen und viel Arbeit drin.

Und nein, er benötigt keine besondere Schule. Wenigstens das wurde mir mehrfach bestätigt, auch von Seiten der Schule.
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Doris Carnap
Moderatorin


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BeitragVerfasst am: 21.02.2008, 10:15    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Celite,

wenn ein Schulpsychologe eingeschaltet wird, heißt das nicht unbedingt, dass ein neues Gutachten erstellt wird. Ein Schulpsychologe kann sich auch das Problem anhören und einen Klassenwechsel unterstützen. Und das kann alles ganz schnell gehen.

Es ist aber tatsächlich so, dass jeder Schulamtsbezirk seine eigenen Regeln hat...Und es gibt immer wieder Überraschungen, sowohl positve wie negative. Ein schulübergreifender Vertrauenslehrer, das hört sich interessant an. Ich bin gespannt, wie das Gespräch verlaufen wird und welches Ergebnis es haben wird.

Kennst du die Lehrerin der Klasse, in die dein Sohn kommen soll? Ist sie bereit sich auf deinen Sohn einzustellen?

Doris
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Legolas



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BeitragVerfasst am: 21.02.2008, 10:15    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Celcite,

das mit dem Vertrauenslehrer hört sich gut an ( ich hoffe nur es ist kein heimlicher Verwandter der Direktorin Rolling Eyes )

Deinen Sohn würde ich trotzdem nicht mitnehmen ( da wird dir schon was einfallen) In meinem Kopf steigt da nämlich folgendes Szenario hoch:" Na liebes Kind, wer ist denn dein bester Freund ? Den wirst du in einer fremden Klasse mit ganz vielen neuen Kinder aber nicht mehr sehen, willst du wirklich die Klasse wechseln "???.
Was denkst du wird dein Sohn antworten? Und wie stehst du dann da?

Es könnte sein das man versucht dich als überreagierende Mutter darzustellen die sich um die Bedürfnisse des Kindes nicht schert und nur ihren Kampf gegen die KL führt.

Hört sich vielleicht ein bischen übertrieben an, aber ich frage mich wirklich was dein Sohn bei diesem Gespräch sonst zu suchen haben soll?

Das ich so Mißtrauisch bin liegt einfach daran, dass es in unserer Situation vor einem Jahr auch nie einem Lehrer oder Direktor darum ging das psychisch erkrankte Kind zu schützen sondern nur darum am Ende gegen Behörden und Ärzte zu gewinnen und das mit allen Mitteln. Also reine Machtspielchen. Das was ich eben beschrieben hatte war ein Vorschlag einens Lehrers wir sollten, unserem Sohn doch auch bitte diese negativen Seiten des Schul-(Klassen) wechsel deutlich machen und uns überlegen ob wir das unserem Kind wirklich antun wollen.

Aber es muss ja nicht so laufen .... man sollte ja immer an das Gute im Menschen glauben.

Zitat:
Aber da steckt schon sehr viel Zeit / Energie, viele Tränen und viel Arbeit drin.


Das gemeine ist das, dass niemand sieht.Oft werden Eltern die sich nix gefallen lassen als zänkisch und uneinsichtig hingestellt was einen dazu bewegt hat sich für das Kind einzusetzen, ist dann oft zweitrangig oder ganz uninterressant.

Ich wünsche Dir weiterhin, Nerven wie Stahlseile und deinem Sohn einen entspannten Klassenwechsel zu einem Verständnisvollen Lehrer.

LG Legolas
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Celcite



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Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 22.02.2008, 10:44    Titel: Jupp :D Antworten mit Zitat

Hallo,

heute war der Termin beim Vertrauenslehrer.

Zuerst habe ich ihm ganz liebe grüße von meiner Mum ausgerichtet Laughing

Tja, als ich ankam führte er gerade das Gespräch mit der KL meines Sohnes, daraufhin führte er das Gespräch mit mir. Mein Sohn, den ich trotz Wahrnung mitgenommen habe, war solange in einer anderen Klasse und arbeitete dort an seinen Aufgaben.

Tja, was soll ich sagen, nach unseren Gespräch kam die Direktorin dazu.
Heute hat mein Sohn unterricht im Klassenzimmer der Direktorin.
Montag kommt mein Sohn in die andere Klasse.
Wir haben uns darauf geeinigt, das es jetzt gemacht wird, aber erst mal zur Probe.
Vor den Osterferien wird es ein zwischengespräch geben mit der Direktorin, uns Eltern und der neuen Klassenlehrerin.
Nach 6 Wochen Schule (Ferienzeit NICHT eingerechnet) Wird geguckt ob es wirklich besser läuft oder nicht.

Wenn es schlimmer wird, oder sich gar nicht bessert, nicht ein bisschen, dann muss er zurück. Wenn es besser läuft dann darf er in der neuen Klasse bleiben.

Wenn es nicht besser läuft, was ich bezweifel, dann müssen wir uns nochmal zusammen setzen und weitersehen woran es liegt.

So, ich würde sagen, das Gespräch heute war ein guter Erfolg, und das mit der Probezeit ist ein guter Kompromiss. Das macht es der Direktorin auch leichter *denk* später zu sagen das er im neuen Klassenverbund bleiben soll.

Gute Entscheidung, oder?
LG Celcite
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Legolas



Anmeldedatum: 20.11.2006
Beiträge: 379
Bundesland: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 22.02.2008, 11:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Celcite,

Ich freue mich für euch!!!!

Ja, das ist eine sehr diplomatische Lösung. Schön zu hören das es auch noch norml denkende Menschen gibt.

Also ich hoffe ja das es für deinen kleinen jetzt besser läuft und das er in der neuen Klasse gut zurecht kommt.

VLG Legolas

PS.: Ich hoffe du nimmst mir meine gutgemeinten Ratschläge, deinen Sohn nicht mitzunehmen, nicht Übel. Aber ich bin eben durch meine eigenen Erfahrungen sehr vorsichtig geworden.
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