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3kids



Anmeldedatum: 29.09.2009
Beiträge: 72

BeitragVerfasst am: 23.10.2009, 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

Dafür gibt es Wikipedia, Rudi


Desolat...

Silbentrennung:

de·so·lat, Komparativ: de·so·la·ter, Superlativ: am de·so·la·tes·ten
Aussprache:

IPA: [dezoˈlaːt], Komparativ: [dezoˈlaːtɐ], Superlativ: [dezoˈlaːtəstn̩], [dezoˈlaːtəstən]
Hörbeispiele: —
Bedeutungen:

[1] traurig, trostlos, einsam
[2] besorgniserregend, zerrüttet
Abkürzungen:

Herkunft:

[1] abgeleitet vom lateinischen desolatus: „vereinsamt, verödet“ , Partizip Perfekt von desolare: „einsam lassen“
Synonyme:

[1] verlassen, verwüstet, trostlos
Gegenwörter:

[1] erfreulich
[2] wohlgeordnet
Beispiele:

[1] Die desolate deutsche Mannschaft verlor das Spiel.
[2] Die Verhältnisse in manchen Staaten sind sehr desolat.
Charakteristische Wortkombinationen:

ausgesprochen, sehr desolat
desolater Zustand
Abgeleitete Begriffe:

Desolatheit, Desolation
Übersetzungen [Bearbeiten]
Einklappen ▲
Englisch: [1] desolate → en
Französisch: [1] désolé → fr, désolée → fr
Italienisch: [1] desolato → it
Spanisch: [1] desolada → es, desolado → es


Hab isch gemacht!!!! Very Happy
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Rudi



Anmeldedatum: 11.09.2009
Beiträge: 461

BeitragVerfasst am: 24.10.2009, 14:19    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen lieben Dank.
Damit kann hoffentlich jede ...... etwas anfangen.
Der Hilfebedarf ist ja bekanntlich vorhanden ...

Rudi
immer hilfsbereit
_________________
Bist auf Frieden du erpicht, darfst du intervenieren nicht, denn sonst gibt es bösen Streit mit der Schulsozialarbeit.
Und solltest du dann noch verstohlen dein Kind aus dieser Anstalt holen, dann Mütterlein, oh hüte dich - die Folgen sind gar fürchterlich.
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Rudi



Anmeldedatum: 11.09.2009
Beiträge: 461

BeitragVerfasst am: 25.10.2009, 09:07    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt ja durchaus noch mehr Begriffe, mit denen manche Angestellte der Wohlfühlschule nichts anfangen können.
Z. B. das Wort

"Schweigepflicht"

Was kann man da nur tun?

Rudi
der wieder mal nichts einfällt
_________________
Bist auf Frieden du erpicht, darfst du intervenieren nicht, denn sonst gibt es bösen Streit mit der Schulsozialarbeit.
Und solltest du dann noch verstohlen dein Kind aus dieser Anstalt holen, dann Mütterlein, oh hüte dich - die Folgen sind gar fürchterlich.
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NIKI



Anmeldedatum: 12.09.2009
Beiträge: 495

BeitragVerfasst am: 25.10.2009, 09:33    Titel: Antworten mit Zitat

Schweigepflicht- okay dann gucken wir mal......

Die Verschwiegenheitspflicht (auch Schweigepflicht) im engeren Sinn ist die rechtliche Verpflichtung bestimmter Berufsgruppen, ihnen anvertraute Geheimnisse nicht an Dritte weiterzugeben. Verpflichtet sein können sowohl Private (Berufsgeheimnisträger), wie auch Amtsträger des Staates selbst verpflichtet sind (sog. Amtsgeheimnis).

Im weiteren Sinn ist die Verschwiegenheitspflicht eng mit dem Datenschutz verknüpft, da der Verschwiegenheitspflicht nicht nur anvertraute Geheimnisse, sondern auch personenbezogene und andere Daten, wie z. B. Geschäftsgeheimnisse unterliegen können.

Die Schweigepflicht im engeren Sinn dient unmittelbar dem Schutz des persönlichen Lebens- und Geheimnisbereichs (Privatsphäre) einer Person, die sich bestimmten Berufsgruppen oder bestimmten staatlichen oder privaten Institutionen anvertraut. Dementsprechend schützt die Schweigepflicht das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, welches in Deutschland Verfassungsrang hat. Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung als Ausprägung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts wurde durch ständige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts aus Artikel 1 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 2 Abs. 1 des Grundgesetzes entwickelt und erstmals 1983 im sog. Volkszählungsurteil formuliert.

In Deutschland hat der Gesetzgeber die Verschwiegenheitspflicht mit dem stärksten ihm zur Verfügung stehenden Mittel, nämlich der Androhung von Geld- oder Freiheitsstrafe im § 203 des Strafgesetzbuches geregelt (Verletzung von Privatgeheimnissen).

Schweigepflichtiger Personenkreis des § 203 STGB

Zur Verschwiegenheit verpflichtet sind unter anderem die Angehörigen folgender Berufe:

Angehörige heilbehandelnder Berufe, wie Ärzte, Psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, Zahnärzte, Apotheker oder Angehörigen

staatlich anerkannte Sozialarbeiter und Sozialpädagogen,

Wem gegenüber gilt die Schweigepflicht?
Die Schweigepflicht gilt gegenüber jedem. Das sind z. B. auch Angehörige eines Betroffenen (auch von Minderjährigen, wobei hier Alter und Einsichtsfähigkeit zu berücksichtigen sind), Berufskollegen und Vorgesetzte des Schweigepflichtigen, soweit diese nicht selbst mit der Bearbeitung des konkreten Falles des Betroffenen befasst sind, die eigenen Freunde und Familienangehörige des Verpflichteten, die Massenmedien und abhängig von gesetzlichen Regelungen: Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht.

Wann darf oder muss dennoch Auskunft gegeben werden?

Wenn...

... das ausdrückliche Einverständnis des Betroffenen vorliegt

... eine konkludente (stillschweigende oder mutmaßliche) Einwilligung vorliegt
... eine gesetzliche Auskunftspflicht besteht, z. B. gegenüber den Sozialleistungsträgern oder gemäß Infektionsschutzgesetz

... ein rechtfertigender Notstand gemäß § 34 StGB vorliegt
Es besteht nach § 34 StGB im allgemeinen keine Offenbarungspflicht, sondern nur eine Offenbarungsbefugnis. Ausnahmsweise kann dennoch eine Offenbarungspflicht bestehen, wenn das Leben oder die Gesundheit eines Menschen akut und unmittelbar gefährdet ist und eine Offenbarung weiteren Schaden verhindern kann.
Beispiel: Die Bezirkssozialarbeiterin eines Jugendamtes stellt bei einem Hausbesuch eine lebensgefährliche Vernachlässigung bei einem Kind fest. Die Eltern des Kindes sind wegen einer akuten Drogenintoxikation nicht in der Lage, sich um das Kind zu kümmern. Der Rettungsdienst und eventuell die Polizei müssen gerufen werden.
... eine schwerwiegende Straftat geplant wird, die nach § 138 StGB anzeigepflichtig ist.

Leider geht das Makieren mal wieder nicht......

Gruß

NIKI
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Rudi



Anmeldedatum: 11.09.2009
Beiträge: 461

BeitragVerfasst am: 25.10.2009, 10:10    Titel: Antworten mit Zitat

Offensichtlich hat sich das noch nicht im betroffenen Personenkreis herumgesprochen. Zumindest nicht an der Wohlfühlschule in Lindenberg im Allgäu.

Die dortige Schulsozialarbeiterin schaffte es doch tatsächlich im vergangenen Schuljahr

- ohne Wissen und Einverständnis der Erziehungsberechtigten den Psychotherapeuten eines Schülers anzurufen, um an Informationen zu gelangen, die der Schweigepflicht unterliegen

(ein entsprechendes Schreiben der guten Frau, in welchem sie dies einräumt, liegt vor)

- außerdem hielt sie es für angebracht, einen 15jährigen (!) Schüler der Wohlfühlschule, der wegen eigener Probleme zu ihr kam, über die Angelegenheiten von Rudi und Rudisohn zu informieren.

Der Junge war sehr betroffen und fragte die Gute, wie sich das mit ihrer Verschwiegenheitspflicht vertragen würde. Keine Antwort.

(eine entsprechende Erklärung des jungen Mannes, in welcher der Vorfall genauer geschildert wird, wird demnächst hier eingestellt)

Der Schulverband Lindenberg unter Leitung von Bürgermeister Johann Zeh konnte (wie schon so oft ausgeführt) im Gebaren der Dame keinerlei Fehlverhalten erkennen.


Auch einer der ehemaligen Klassenleiter unseres Sohnes kann offensichtlich nichts anfangen mit der Schweigepflicht.
Anders ist es nicht zu erklären, dass er plötzlich einen Termin beim Hausarzt des Kindes hatte, ohne dass wir davon in Kenntnis gesetzt wurden.
Nur zufällig erfuhren wir davon, als wir mit der Sprechstundenhilfe der betr. Praxis telefonierten ...

Besagter Klassenleiter ist übrigens ein ehemaliger Nachbar unseres früheren Hausarztes.
Des Hausarztes, der sich im Dezember vergangenen Jahres auf einmal sehr merkwürdig verhielt ...

Aber alle diese Vorfälle werden zu gegebener Zeit nochmals ausführlich geschildert und erklärt werden.

Wenn jemand diese erneute Veröffentlichung durch Mitteilungen an Jugendamt, Schulamt, Polizei usw. verhindern möchte - nur zu ...

Rudi
die immer noch Unterlagen sortieren lässt
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Rudi



Anmeldedatum: 11.09.2009
Beiträge: 461

BeitragVerfasst am: 29.10.2009, 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

Am 09.11.09 findet bei der BRK-Bereitschaft Heimenkirch-Röthenbach eine Schulung zum Thema "Schock, Blutungen" statt.
Referent ist ein gewisser Dr. M. P.

Es ist ja lobenswert, dass sich der gute Mann so engagiert.
Mir wäre es allerdings lieber gewesen, wenn er sich einmal mit dem Thema "Ärztliche Schweigepflicht" beschäftigt hätte.

Da hatten wir nämlich einmal so unsere Probleme.

Der ehemalige Klassenlehrer meines Sohnes, ein gewisser G. M., hat nämlich mir gegenüber einmal angedeutet, er hätte mit besagtem Arzt über den Jungen gesprochen.

Ich muss leider davon ausgehen, dass der Klassenlehrer die Wahrheit gesagt hat.
Und wenn es stimmt, dass die beiden Herren sich ohne mein Wissen über den Gesundheitszustand meines Kindes unterhalten haben, dann ist das gelinde gesagt eine Sauerei ohnegleichen.

Rudi
die sich daraufhin für ihr Kind einen anderen Hausarzt suchte, bei dem der Klassenlehrer dann plötzlich (auch ohne mein Einverständnis) einen Termin hatte, um mit ihm über meinen Sohn zu reden.

So laufen die Dinge anscheinend hier im Allgäu. Konsequenzen hatte dieses Verhalten übrigens für keinen der beiden Herren. Zumindest weiß ich nichts davon.

Ein weiterer Arzt war übrigens in der Lage, die Immunschwäche meines Sohnes zu erkennen und zu behandeln.
Unser erster Hausarzt hatte den Jungen von seinem 4. bis zu seinem 12. Lebensjahr regelmäßig in seiner Praxis und hat dies nicht zustande gebracht ....
_________________
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NIKI



Anmeldedatum: 12.09.2009
Beiträge: 495

BeitragVerfasst am: 06.11.2009, 08:30    Titel: Antworten mit Zitat

Rudi- lebst du noch? Oder bist du schon verschollen in Altersdemenz???
Ist sowas vielleicht ansteckend? Shocked Confused

N.
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Rudi



Anmeldedatum: 11.09.2009
Beiträge: 461

BeitragVerfasst am: 06.11.2009, 21:35    Titel: Antworten mit Zitat

Nein. Altersdemenz ist nicht ansteckend.
Ich erfreue mich bester Gesundheit.
Aber gut Ding will Weile haben.
Ich mache gerne Nägel mit Köpfen.
Das heißt, es kann noch ein Weilchen dauern, bis es hier wieder so richtig los geht.

Tut mir echt Leid.

Rudi
peinlich berührt
_________________
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Courage



Anmeldedatum: 25.09.2009
Beiträge: 84
Bundesland: NRW

BeitragVerfasst am: 06.11.2009, 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

Rudi, die Art, wie du Spannung erzeugst, ist ein Gänsehautlieferant.

Bei Krimis gucke ich auch mal gerne auf die letzten drei Sätze, kannst du nicht ein bisschen vom Ende verraten? Nein, ich bin nicht neugierig Very Happy .

Mein Name täuscht wohl etwas, ich bin leider nicht immer so mutig. Der Name ist wohl mehr ein Wunsch.

@ Niki:
Als mich ein Bekannter in den Ferien anrief und er erstaunt war, dass ich schon um 8 Uhr auf war, sprach er dann von seniler Bettflucht. Müssen denn Frauen immer so auf ihr Alter angesprochen werden??? Shocked

Bei uns im Dorf wird gerade ein neues Altersheim gebaut. Ich stehe noch nicht auf der Warteliste, aber angeguckt habe ich es mir trotzdem (natürlich nur für Verwandte oder missliebige Kollegen Very Happy )

Also jung und frisch bleiben (übrigens kann Ärger jung halten, hoffe ich wenigstens!)
Courage
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Rudi



Anmeldedatum: 11.09.2009
Beiträge: 461

BeitragVerfasst am: 07.11.2009, 05:58    Titel: Antworten mit Zitat

Das mit der senilen Bettflucht kenne ich. Ab und zu habe ich nämlich in einem Altenheim Nachtwache.
Da wollte doch letztens tatsächlich eine Bewohnerin morgens um zwei frühstücken.
Also gingen wir in die Küche, richteten Marmeladenbrote her, kochten Kaffe und frühstückten.
Dann ging sie wieder ins Bett und schlief weiter.

So geht das manchmal.

Ich will hier übrigens nicht unbedingt Spannung erzeugen. Auch mir wäre es lieber, wenn ich loslegen könnte.
Aber im Sinne einer fairen und vollständigen Berichterstattung sichten und sortieren wir immer noch Akten.

Rudi
am Samstag Morgen frisch und munter
_________________
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NIKI



Anmeldedatum: 12.09.2009
Beiträge: 495

BeitragVerfasst am: 07.11.2009, 10:33    Titel: Antworten mit Zitat

Jaja...... tue mal so, als ob du immer so früh aufstehst. Lach****

NIKI- die jetzt arbeiten muss- der Vorsteher sitzt mir im Nacken......
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Rudi



Anmeldedatum: 11.09.2009
Beiträge: 461

BeitragVerfasst am: 09.11.2009, 02:29    Titel: Antworten mit Zitat

@ Niki
Manche Leute arbeiten in der Nacht und sind deshalb früh (immer noch) wach.

@ Courage
Na gut. Ich will mal nicht so sein.
Ist gebe hier einen Brief wíeder, den mir ein ehemaliger Schüler der Wohlfühlschule schrieb. Und zwar aus freien Stücken.
Guckst du hier:


Zitat:

Name des Schülers
Anschrift Datum


Stellungnahme zum Verhalten der Schulsozialarbeiterin Frau Schlosser, Hauptschule Lindenberg

Im Schuljahr 2008/2009 war ich Schüler der Klasse 9 b an der Hauptschule Lindenberg. Aufgrund persönlicher Probleme nahm ich im März Kontakt zu Frau Schlosser auf.

Als ich vor der Tür der Frau Schlosser wartete, traf ich Frau S., die ich bei einem Freund schon öfter gesehen hatte.
Wir unterhielten uns. Frau Schlosser sah dies, als sie aus ihrem Zimmer heraus kam.
Frau S. verabschiedete sich und ging.

Daraufhin sagte Frau Schlosser zu mir sinngemäß: Du weißt schon, dass Frau S. hier mit allen Lehrern Probleme hat, z. B. mit Frau R. Sie macht die Schule mit Absicht schlecht. Du solltest den Kontakt zu Frau S. abbrechen. Das wäre besser für mich, aufgrund der Vorgeschichte von Frau S. Sie wäre ein schlechter Mensch, der immer nur alles negativ sieht.

Mir war das sehr peinlich. Ich fragte Frau Schlosser, was mich das angeht. Außerdem meine ich, dass sich Frau Schlosser an die Schweigepflicht hätte halten müssen. Das sagte ich ihr auch.
Darauf meinte sie nur, sie wollte mich nur davor bewahren, mich mit den falschen Leuten abzugeben.

Aufgrund der Tatsache, dass ich feststellen musste, dass Frau Schlosser mit fremden Menschen über die Angelegenheiten spricht, die ihr während ihrer Arbeit bekannt werden, hatte ich anschließend kein Vertrauen mehr zu ihr. Ich bin nicht wieder hingegangen.
Ich habe befürchtet, dass alles was ich ihr erzähle, anderen Leuten zugetragen wird.

Weil ich befürchtet habe, dass Frau Schlosser auch Einfluss auf die Lehrer hat und mir damit schaden könnte, gebe ich diese Erklärung erst jetzt ab, weil ich jetzt meinen Schulabschluss in der Tasche habe. Ich hatte einfach Angst, dass mir sonst von Frau Schlosser Probleme gemacht worden wären.

Unterschrift des Schülers

Zitat Ende

Der Junge, um den es sich hier handelt, war zum Zeitpunkt des Gespräches mit Frau Schlosser, das hier geschildert wurde, 15 Jahre alt.
Ja. Ihr habt richtig gelesen. Sie hat mit einem 15jährigen Dinge besprochen, die der Schweigepflicht unterliegen. Ein schäbigeres und erbärmlicheres Verhalten kann ich mir persönlich kaum vorstellen ...

Die Bezeichnungen "schäbig" und "erbärmlich" beziehen sich ausschließlich ein bestimmtes Verhalten und keineswegs auf die werte Person der werten Frau Schlosser.

Als ich die Dame an gleichen Tage noch auf ihre neuerliche Fehlleistung ansprach, leugnete sie diese. Außerdem warf sie mir vor, ich würde nicht mit ihr reden, sondern lieber schreiben.

Dazu sei nur gesagt: Manche Leute können eben schreiben, ohne sich bis auf die Knochen zu blamieren.

So Freunde. Wer das alles nicht glaubt, kann das oben eingestellte Schreiben bei mir im Original anfordern. Sendet mir dazu einfach per PN eure Adresse und ich schicke euch das Schriftstück dann zu.
Auch die Damen und Herren vom Schulverband Lindenberg unter Leitung von Lindenbergs Bürgermeister Johann Zeh sind hierzu herzlich eingeladen.

Ob sich im Gebaren der Schulsozialarbeiterin der Hauptschule Lindenberg im Allgäu Frau Carolin Schlosser nicht doch ein Quentchen Fehlverhalten feststellen lässt?
Man müsste es halt nur wahrhaben wollen ...
Aber das würde voraussetzen, dass das Wohlergehen der Schüler der Anstalt "Wohlfühlschule Lindenberg" wichtiger ist, als der "gute Ruf" der Stadt.

Rudi
die alles schwarz auf weiß hat
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Legolas



Anmeldedatum: 20.11.2006
Beiträge: 379
Bundesland: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 09.11.2009, 07:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Rudi,

das ist echt der Hammer!

Ich nenne so ein verhalten Rufmord! Nüchtern betrachtet!

Aber auf die damalige Situation bezogen, einfach nur kindische Lästerei. Ich denke als Schulsozialarbeiterin sollte man über den Dingen stehen.

Zitat:
Außerdem warf sie mir vor ich würde nicht mit ihr reden, sondern lieber schreiben


Das würde ich bei Personen die alles ausplaudern auch so tun!

LG Legolas
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Rudi



Anmeldedatum: 11.09.2009
Beiträge: 461

BeitragVerfasst am: 09.11.2009, 07:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Legolas,

die Dame war und ist m. E. weit davon entfernt, über den Dingen zu stehen.
Außerdem scheint sie meiner Ansicht nach ein nicht unerhebliches Problem mit der deutschen Schriftsprache zu haben (entsprechendes Material liegt vor).

Und was deinen Vorschlag betrifft: Ihr wurde ja bereits ein eigener Thread gewidmet, der nur noch auf seine Vollendung wartet.

Rudi
die damals um Fassung ringen musste und erst jetzt mit dem Schreiben herausrückt, weil sie dem Jungen den Schulabschluss nicht gefährden wollte
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Courage



Anmeldedatum: 25.09.2009
Beiträge: 84
Bundesland: NRW

BeitragVerfasst am: 10.11.2009, 00:40    Titel: Antworten mit Zitat

@Rudi,

danke für den nächsten Teil der (wohl leider endlosen) Fortsetzungsgeschichte.

Ich kann nur noch mal sagen, dass es wirklich gute Schulsozialarbeiterinnen gibt, die sich um sich ihnen anvertrauende Schülerinnen und Schüler kümmert. Manchmal sind diese nicht so gerne bei Lehrern gesehen, denn, da sie die Schweigepflicht sehr deutlich einhalten, erfahren die Lehrer dann oftmals auch nicht die Dinge, die sie wissen müssten, wenn sie dem Schüler ebenfalls aufgrund ihrer Rolle und Aufgabe helfen wollen. Denn, wenn ein Schüler nicht möchte, dass z. B. der Klassenlehrer etwas erfährt, dann ist keine Information zu erhalten. Bisher konnte ich aber (hoffe ich) selbst den Zugang zu den Schülern schaffen, so dass sich diese auch mir gegenüber (ohne Druck!!!) öffneten und wir gemeinsam (Schulsozialarbeiterin, Schüler, ich) arbeiten konnten. Manchmal ist es aber auch aus Lehrersicht gut, nicht alles zu erfahren.

Ich sehe es als ganz große Gefahr an, wenn - wie es der Schüler in deinem Brief erlebt hat - das Vertrauen so verletzt wird, sich gefährdete Schüler niemandem mehr öffnen und dann wirds nur noch schlimmer. Trotzdem ist es wie mit Kindern in einer Familie, es ist nicht gut, wenn Erwachsene (z. B. die Eltern, verschiedene Lehrer) gegenseitig ausgespielt werden. Dabei hat aufgrund ihrer besonderen Rolle eine Schulsozialarbeiterin eine sehr schwierige Aufgabe. Sie sollte - nach Möglichkeit - zu einer gemeinsamen Lösungssuche ermutigen, Lehrer nicht selbstherrlich ausschließen (also wenn der Schüler seine Zustimmung zu einem gemeinsamen Gespräch gibt, und dieses ignoriert wird) und Lehrer nicht selbstherrlich über Dinge informiert, die der Schüler nicht "frei" gegeben hat. Bei tatsächlicher Gefährdung des Schülers (Gewalt in der Familie - so vielleicht die Aussage eines Schülers) unverzüglich andere Behörden einschaltet: zum Schutz des Schülers. Aber das ist ja bisher hier auch nicht anders gesehen worden.

Es kann tatsächlich auch einmal passieren, dass Schüler absichtlich falsche Informationen weitergeben (vielleicht um sich wichtig zu machen). Dann werden Behörden eingeschaltet, die Folgen können ganz erheblich sein. Doch dann fordere ich auch den Mut, diesen Fehler (aus guter Absicht voreilig gehandelt zu haben) auch so zu benennen und alles zu tun, damit nicht unnötige "Folgeschäden" entstehen. Wie gesagt - so etwas kann passieren, aber Schulsozialarbeiter sollten so sensibel sein, dass sie abwägen, in welchen Fällen sie wie einschreiten.

In eurem Fall ist es ja aber nicht so, dass Gefahr bestanden hat. Also passt mein "worst case" nicht zu eurer Geschichte.

Liebe Grüße von Nachteule zu Frühaufsteherin (oder Nochlängeraufbleiberin???),
Courage
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