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Amoklauf in Ansbach 17.09.2009

 
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schule forchheim 50 cent



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BeitragVerfasst am: 17.09.2009, 13:10    Titel: Amoklauf in Ansbach 17.09.2009 Antworten mit Zitat

Zitat:
Zehn Verletzte nach Amoklauf in Ansbach

Ein Mann hat sich am Donnerstagmorgen mit einer Axt Zugang zum Gymnasium Carolinum in Ansbach verschafft und vier Schüler schwer verletzt. Es soll sich um einen 18-Jährigen handeln, der Molotowcocktails verwendete. Der Täter soll angeschossen worden sein.

Ansbach - Wieder ein Amoklauf an einer Schule: Ein 18- Jähriger stürmte am Donnerstagmorgen im bayerischen Ansbach in sein Gymnasium und ließ zwei Molotow-Cocktails hochgehen. Nach Angaben der Polizei gab es zehn Verletzte. Unter ihnen ist auch der Täter. Er wurde festgenommen. Während des Polizeieinsatzes fielen Schüsse. Das Motiv des Jugendlichen war zunächst unklar. Ein Polizeisprecher bestätigte gegenüber Tagesspiegel.de, dass keiner der Schüler lebensgefährliche Verletzungen erlitten habe.

"Wir haben heute hier einen Amoklauf am Carolinum-Gymnasium gehabt", sagte Einsatzleiter Udo Dreher nach dem Anschlag auf einer Pressekonferenz. Der 18-Jährige habe zwei Brandbeschleuniger geworfen. Zwei Schüler der achten Klasse und der Täter sollen schwer verletzt sein. In Lebensgefahr schwebe niemand, hieß es.

Schüler glaubten an eine Übung

Der aus dem mittelfränkischen Ansbach stammende 18-Jährige hatte sich nach Angaben des Leiters des Ansbacher Ordnungsamtes, Manfred Lacker, mit einer Axt Zugang zu der Schule verschafft. In der Schule gebe es Rauch und Brandspuren, sagte ein Polizeisprecher.

Der Täter war zehn Minuten nach dem Anschlag um 8.45 Uhr von einer Polizeistreife überwältigt und festgenommen worden. Ein Polizeisprecher sagte, am Tatort seien auch Schüsse gefallen. Diese seien offenbar ausschließlich von Polizisten abgegeben worden. Den Angaben zufolge wurde der Täter angeschossen, bevor er überwältigt und festgenommen werden konnte. Offen blieb zunächst, ob ausschließlich Schüler oder auch Lehrer unter den Opfern waren.

Nach Angaben von Schulleiter Franz Stark trugen Lehrer die verletzten Schüler aus der Schule und überprüften, ob alle die Klassenräume verlassen hatten. Die meisten der auf den Schulhof geschickten Jugendlichen hätten zuerst an eine Übung geglaubt,
berichtete Stark.

Unterricht abgesagt

Das Gymnasium Carolinum war nach der Tat von Polizisten umstellt worden. Obwohl die Polizei nicht von einem weiteren Täter ausging, durchsuchten Beamte die geräumte Schule. Die Schüler wurden zunächst in einem benachbarten Gebäude untergebracht und von Seelsorgern und Psychologen betreut. Für Freitag wurde bereits der Unterricht abgesagt.

Das Carolinum ist das zweitälteste staatliche Gymnasium Bayerns. Gegründet wurde es im Jahr 1528. 1736 zog die Schule in das noch heute genutzte, charakteristische Gebäude mit seinem trutzigen Turm. Der Name "Gymnasium Carolinum Illustre" erinnert an den Ansbacher Markgrafen Carl Wilhelm.

Der Brandanschlag auf das Gymnasium Carolinum im mittelfränkischen Ansbach weckt Erinnerungen an andere Gewalttaten an deutschen Schulen. Erst im Mai wurde eine 16-jährige Schülerin an einem Brandanschlag auf ihr Gymnasium in Sankt Augustin bei Bonn gehindert. Mehrfach gab es Tote, wenn Jugendliche ihre Schule zum Tatort machten.

http://www.tagesspiegel.de/weltspie....-Amoklauf;art1117,2901912
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Petra Litzenburger



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BeitragVerfasst am: 20.09.2009, 10:14    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
19. September 2009, 15:04 Uhr

Schüler nach dem Amoklauf


"Es geht doch um uns"

Von Arne Orgassa

Was tun gegen Amokläufer - neue Frühwarnsysteme, spezielle Alarmsignale, Metalldetektoren gar? Der falsche Ansatz findet Marcel Kieslich. Der Bezirksschülersprecher von Mittelfranken fordert ein besseres Schüler-Lehrer-Verhältnis, kleinere Klassen und weniger Schulstress.

Hamburg - Die Bluttat am Gymnasium Carolinum in der mittelfränkischen Kleinstadt Ansbach ruft Entsetzen und Empörung hervor - und wirft Fragen auf: Sind Kinder und Lehrer an Schulen gut genug geschützt? Wie wird aus einem unauffälligen Jungen ein Attentäter? Gibt es einen optimalen Schutz?

Wie immer nach solchen Vorfällen fordern Politiker, Polizeigewerkschafter und Lehrerverbände reflexartig die immer gleichen Maßnahmen: Von einem flächendeckenden Frühwarnsystem ist die Rede, von besseren Sicherheitsvorkehrungen an den Schulen und mehr Schulpsychologen.

Es sind die falschen Forderungen findet Marcel Kieslich, Bezirksschülersprecher von Mittelfranken. "Videoüberwachung, Sicherheitsschleusen oder schusssichere Türen, das schützt uns doch nicht vor neuen Amokläufen", sagt der 19-Jährige.

Kieslich besucht die Jahrgangstufe 13 des Theresien-Gymnasiums in Ansbach. Seine Schule ist nur wenige Kilometer vom Gymnasium Carolinum entfernt, das der 18-jährige Georg R. am Donnerstagmorgen bewaffnet mit Beil, Messern und Molotow-Cocktails stürmte.

"So sehr ausgeschlossen"

"Die Frage ist doch, wie kann es passieren, dass sich ein Mensch so sehr ausgeschlossen fühlt, dass er zu solch einer Tat fähig ist?" Kieslich will von den Verantwortlichen daher keine Vorschläge hören, welche Maßnahmen während eines Amoklaufs die Schüler besser schützen, sondern was im Vorfeld getan werden kann. Nur mehr Schulpsychologen zu fordern, sei zu wenig. "Das ganze Schulsystem muss überdacht werden", sagt der Schülervertreter.

Die meisten Schüler hätten keinen Bezug mehr zu ihrer Schule, so Kieslich. Viele gingen jeden Morgen dahin und seien froh, wenn sie das Schulgebäude nachmittags so schnell wie möglich wieder verlassen könnten. Ein Lebens- und Wohlfühlraum - wie ihn Andreas Hesky, Mitglied des Expertenkreis Amok, fordert - ist die Schule für den Schülersprecher nie gewesen. "Schule ist für viele junge Menschen einfach nur Stress", so Kieslich.

Probleme sind im Schulsystem nicht vorgesehen

Das größte Problem sei der Frontalunterricht. "Ein Lehrer, 30 Schüler und ein viel zu voll gestopfter Lehrplan - wie soll denn in diesem Umfeld ein vertrauensvolles Schüler-Lehrer-Verhältnis entstehen, das für eine angenehme Stimmung sorgt?", sagt Kieslich. Ein einzelner Schüler verschwinde mit seinen Problemen in der Masse, für intensive Gespräche fehle die Zeit. Viele Schüler wollten sich sowieso nicht ihrem Lehrer anvertrauen. "Wie kann ein Lehrer in diesem System auf potentielle Amokläufer überhaupt aufmerksam werden?"

Auch dass Schüler ihre Probleme innerhalb der Klassengemeinschaft selbst lösen, wie es der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus, vorschlägt, hält der 19-Jährige für Wunschdenken. "In der Oberstufe funktioniert das vielleicht noch, aber doch nicht in den unteren Klassen, wenn die Schüler mitten in der Pubertät stecken." Der Stärkere mobbe den Schwächeren, und die anderen Mitschüler ergriffen nur selten Partei für den Unterlegenen.

Für den Gymnasiasten steht fest, dass nur kleinere Klassen helfen, in denen der Unterricht auf einem Miteinander zwischen Lehrer und Schüler basieren kann. Auch ein Klassenrat könne nützlich sein. Hier wird den Schülern einmal pro Woche eine Stunde eingeräumt, in dem sie sich über die Probleme austauschen oder gemeinsame Aktivitäten planen. Der Lehrer vermittelt dabei lediglich. "Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl der Klasse", sagt Kieslich.

Doch diese Unterrichtsform werde bisher nur an wenigen bayerischen Schulen angeboten - in den engen Stundenplänen sei dafür kein Platz, so Kieslich.

Auf uns Schüler hört keiner

Vor allem versteht der Gymnasiast nicht, dass kein Verantwortlicher auf die Idee kommt, die Schüler zum Thema Amoklauf zu befragen. Zu häufig habe er erlebt, dass Verbesserungsvorschläge von Seiten der Schülermitverantwortung nicht ernst genommen worden seien. "Dabei geht es doch um uns. Wir wissen doch am besten, wie der Schulalltag abläuft", sagt Kieslich.

Schwere Versäumnisse wirft er daher dem bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus vor. Für die Landesregierung sei die Schülermitverantwortung doch nur eine Alibi-Einrichtung, um die Jugendlichen glauben zu lassen, sie könnten etwas mitbestimmen. "Ich wünsche mir, dass der bayerische Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle endlich mit uns redet."


Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,649994,00.html
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 21.09.2009, 14:21    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Er habe Angst gehabt, das Abitur nicht zu bestehen. Er habe zudem erwähnt, er hätte gern eine Freundin gehabt. Er erwähnte zudem, er sei in der sechsten Klasse verprügelt worden, keiner habe ihm geholfen. Mehrfach und ausdrücklich betonte er, seine Eltern seien nicht für die Tat verantwortlich. Der 18- Jährige habe nicht mehr leben wollen und einkalkuliert, bei der Tat getötet zu werden. Er trug während der Tat ein T-Shirt mit der Aufschrift "Made in School".Er habe sich durch die Mitschüler ungerecht behandelt gefühlt, er sei ausgegrenzt und nicht anerkannt worden. Auch habe er Angst vor einer schweren Krankheit gehabt.



Wen wundert da sein Handeln?

Einer der Gründe für diese Plattform ist es, gemobbten Kindern FRÜHZEITIG beizustehen.
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Markus
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BeitragVerfasst am: 21.09.2009, 16:02    Titel: Antworten mit Zitat

M. hat Folgendes geschrieben:
Zitat:
Er habe Angst gehabt, das Abitur nicht zu bestehen. Er habe zudem erwähnt, er hätte gern eine Freundin gehabt. Er erwähnte zudem, er sei in der sechsten Klasse verprügelt worden, keiner habe ihm geholfen. Mehrfach und ausdrücklich betonte er, seine Eltern seien nicht für die Tat verantwortlich. Der 18- Jährige habe nicht mehr leben wollen und einkalkuliert, bei der Tat getötet zu werden. Er trug während der Tat ein T-Shirt mit der Aufschrift "Made in School".Er habe sich durch die Mitschüler ungerecht behandelt gefühlt, er sei ausgegrenzt und nicht anerkannt worden. Auch habe er Angst vor einer schweren Krankheit gehabt.




Wen wundert da sein Handeln?


Ich kann hier nur noch den Kopf schütteln. Wenn jeder, der mit 18 noch keine Freundin hat, in der 6. Klasse in eine Prügelei verwickelt war und sich - vielleicht unberechtigter Weise - ungerecht behandelt, ausgegrenzt und nicht anerkannt fühlt und zusätzlich unter Angstzuständen leidet, laut M. zum Amokläufer werden kann, ohne dass man sich darüber wundern muss, muss ich mir Gedanken darüber machen, ob ich jungen Menschen in Zukunft noch ohne Rüstung entgegentreten kann.

Das Schreien von Mobbing bei jedem zwischenmenschlichen Problem verharmlost die Probleme von echten Mobbingopfern und macht Menschen zu Tätern, die überhaupt keine sind. Ist das dann schon wieder Mobbing?

Markus
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BeitragVerfasst am: 21.09.2009, 18:22    Titel: Antworten mit Zitat

Markus hat Folgendes geschrieben:



Ich kann hier nur noch den Kopf schütteln. Wenn jeder, der mit 18 noch keine Freundin hat, in der 6. Klasse in eine Prügelei verwickelt war und sich - vielleicht unberechtigter Weise - ungerecht behandelt, ausgegrenzt und nicht anerkannt fühlt und zusätzlich unter Angstzuständen leidet, laut M. zum Amokläufer werden kann, ohne dass man sich darüber wundern muss, muss ich mir Gedanken darüber machen, ob ich jungen Menschen in Zukunft noch ohne Rüstung entgegentreten kann.

Das Schreien von Mobbing bei jedem zwischenmenschlichen Problem verharmlost die Probleme von echten Mobbingopfern und macht Menschen zu Tätern, die überhaupt keine sind. Ist das dann schon wieder Mobbing?

Markus

Hallo Markus,

es gibt keine wirksamen Strategien gegen solche Vorfälle...

Die Gründe für Amokläufe sind immer sozialer Natur.
Die Gesellschaft müsste sich ändern...
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Gewalt ist die letzte Zuflucht des Unfähigen
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Petra Litzenburger



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BeitragVerfasst am: 21.09.2009, 18:36    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Tagebuch offenbart Hass auf Menschheit und Schule
Erschienen am 21. September 2009


Vier Tage nach dem Amoklauf [1] am Carolinum-Gymnasium im mittelfränkischen Ansbach in Bayern [2] ist der schwer verletzte Täter aus dem künstlichen Koma erwacht. Unterdessen haben die Ermittler den Ablauf der schrecklichen Tat am Donnerstagmorgen ziemlich lückenlos rekonstruiert und sind auch bei der Suche nach dem Motiv des 18-Jährigen ein gutes Stück weitergekommen: Hass auf die Gesellschaft in allgemeinen und seine Schule im besonderen.

Wichtigste Beweismittel - neben dem bisher bekannten Testament und dem Kalenderblatt mit dem Eintrag "Apocalypse Today" am 17. September - sind wohl mehr als 80 Seiten Text, die Ermittler auf der gelöschten Festplatte des Laptops des Schülers gefunden haben und wiederherstellen konnten. Wie die Staatsanwaltschaft am Montag darlegte, hatte der Amokläufer seit April 2009 eine Art Tagebuch geführt, in dem er Briefe an eine fiktive Person schrieb, der er einen weiblichen Vornamen gegeben hatte. Das zumindest vermuten die Ermittler - ob hinter dem Mädchennamen vielleicht auch eine reale Person steckt, ist bislang reine Spekulation.







Tat minutiös geplant - Opfer wahllos herausgepickt

In diesem Tagebuch plante er zum einen seine Tat detailliert und minutiös, zum anderen deutete er auch die Motive an. So hatte er unter anderem vor, die Schüler mit Feuer aus ihren Klassenzimmern zu treiben, um sie dann auf dem Flur mit seiner Axt niederstrecken zu können - so wie er es bei dem einen schwer verletzten Mädchen tatsächlich auch getan hatte. Allerdings hatte er es wohl auf niemand bestimmten abgesehen - seine Opfer pickte er sich wahllos heraus.







Er wollte die Schule niederbrennen

So ging er bewusst in die dritte Etage des Schulgebäudes, weil es dort besonders viele Klassenzimmer gibt - also auch viele Schüler, die ihm nach seinen Plänen zum Opfer hätten fallen sollen. Am Ende hatte er wohl vor, das Schulgebäude niederzubrennen. Auf ihrer Pressekonferenz am Montag wies die Staatsanwaltschaft noch auf zwei Punkte hin: Zum einen seien bisher keine Gewaltfilme und Killerspiele bei ihm gefunden worden. Außerdem hat der Ansbacher Amokläufer andere ähnliche Taten - wie zum Beispiel Winnenden - als mögliche Vorbilder nur andeutungsweise erwähnt.

Unbegründete Ängste

Über die Motive des Schülers lieferten die gefundenen Dokumente den Ermittlern viel Aufschlussreiches: Er äußerte Hass auf die Menschheit im allgemeinen und fühlte sich auf seiner Schule ungerecht behandelt, ausgegrenzt und nicht anerkannt. Obwohl er gesund war und ordentliche Noten in der Schule hatte, hegte er eine unbegründete Angst vor einer schweren Krankheit und Versagen in seiner Karriere. Bei der Tat trug er mit Bedacht ein T-Shirt mit der Aufschrift "made in school" - womit er sich als Produkt der Schule verstanden wissen wollte, die er offenbar für seinen Hass und seine Angst verantwortlich machte.

Täter nimmt Eltern in Schutz

Seine Eltern machte er für seine pessimistische Weltsicht ausdrücklich nicht verantwortlich - vielmehr ein einschneidendes Ereignis in der sechsten Klasse: als er in einem Bus verprügelt worden sei und niemand ihm geholfen habe. Ein psychiatrischer Sachverständiger soll nun begutachten, ob das als Ursache für seinen tiefen Hass, seine große Angst und die extreme Gewalteskalation ausreicht.

Amokläufer überleben selten

Natürlich erhoffen sich die Ermittler auch von der Befragung des aus dem Koma erwachten Amokläufers weitere Aufschlüsse über seine Beweggründe, auch weil er zu den wenigen überlebenden Amokläufern überhaupt gehört. Bei den zurückliegenden Taten an Schulen in Deutschland, den USA und Finnland waren die Täter meist von der Polizei getötet worden oder hatten sich selbst umgebracht. Deshalb erhoffen sich Experten über den Ansbacher Fall hinaus Erkenntnisse über das, was in Amokläufern vorgeht.

Was wird er aussagen?

Der 18-Jährige sei zwar schon ansprechbar, wurde aber bisher noch nicht vernommen, teilte Oberstaatsanwältin Gudrun Lehnberger mit. Sollte sich der Gesundheitszustand des 18-Jährigen nicht wieder verschlechtern, werde sobald möglich Haftbefehl wegen zehnfachen versuchten Mordes gegen ihn eröffnet.


Schreckenstat am Donnerstag

Der 18 Jahre alte Abiturient hatte an dem Ansbacher Gymnasium am Donnerstag mit fünf Brandsätzen, vier Messern und einer Axt bewaffnet einen Anschlag auf seine Schule verübt. Dabei wurden neun Schüler und ein Lehrer verletzt, zwei 15-jährige Mädchen lebensgefährlich. Der Täter selbst wurde von einem Polizisten niedergeschossen und schwer verletzt. Eine der beiden lebensgefährlich verletzten Schülerinnen aus der zehnten Klasse erlitt ein offenes Schädel-Hirn-Trauma durch einen Schlag mit der Axt auf den Kopf, ihre Mitschülerin schwere Brandwunden. Beide Mädchen sind seit Freitag außer Lebensgefahr und erholen sich, wie es aus gut informierten Kreisen heißt. Die Schülerin mit den Brandverletzungen könne wohl bereits in der kommenden Woche aus der Klinik entlassen werden.

Lückenlos rekonstruiert

Wie die Ansbacher Kripo am Montag darlegte, ist der bislang berichtete Tathergang inzwischen weitgehend lückenlos rekonstruiert. Mehr als 60 Zeugen wurden dazu befragt. Der Täter wütete - wie geplant - tatsächlich vornehmlich im dritten Stock der Schule, warf Molotow-Cocktails in Klassenzimmer und griff Schüler auf dem Flur an. Flüchtenden Schülern warf er einen Brandsatz die Treppe hinab hinterher - wodurch das Feuer ausgelöst wurde, das der umsichtige Mitschüler dann löschen konnte, der auch die Polizei alarmierte.


Schüler wollen Unterricht

Unterdessen versuchen die rund 700 Schüler des Gymnasiums Carolinum, zur Normalität zurückzufinden, wie Schuldirektor Franz Stark erklärte. Am Morgen hätten sich etwa 400 Gymnasiasten zu einer Besprechung in der Sporthalle eingefunden und den Wunsch geäußert, wieder Unterricht zu haben. Bei Bedarf stehe aber weiterhin ein Team zur psychologischen Betreuung zur Verfügung. "Wir wollen sie langsam wieder and die Normalität gewöhnen", sagte Stark.

Ausweichräume für betroffene Klassen

Auch die Schüler der Klassen 9c und 10b, in deren Klassenräume der 18-Jährige je zwei Brandsätze geworfen hatte, hätten sich für eine Wiederaufnahme des Unterrichts ausgesprochen. Ihnen würden Ausweichräume zur Verfügung gestellt, da die Tatorte im dritten Stock des Schulgebäudes weiterhin nicht zugänglich seien.

Fehlalarm in Leverkusen

Ein am Montagmorgen ausgelöster Amokalarm an einem Gymnasium in Leverkusen hat sich derweil als Fehlalarm erwiesen. Eine Sprecherin der Polizei in Köln sagte, das ganze Gebäude sei von Einsatzkräften durchsucht worden. Die Beamten hätten aber nichts gefunden. Wie es zu dem Fehlalarm kam, ist bislang noch nicht bekannt.





Quelle: AP, je

Links:
[1] http://themen.t-online.de/news/amoklauf
[2] http://



Quelle: http://nachrichten.t-online.de/amok....erwacht/id_20022300/index
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 21.09.2009, 19:27    Titel: Antworten mit Zitat

"vielmehr ein einschneidendes Ereignis in der sechsten Klasse: als er in einem Bus verprügelt worden sei und niemand ihm geholfen habe. Ein psychiatrischer Sachverständiger soll nun begutachten, ob das als Ursache für seinen tiefen Hass, seine große Angst und die extreme Gewalteskalation ausreicht. "


Vielleicht reicht es dem Sachverständigen nicht, für ein Kind mit wenig Resilienz dürfte dies allemal ausgereicht haben - oder waren vllt. die Basis für viele kleine Nadelstiche obendrauf.

U.U. hat der Junge damals Todesängste ausgestanden, wurde psychisch nachhaltig geschädigt ohne jede Möglichkeit der Aufarbeitung.

Diese Ausgrenzung einzelner in den Klassen muss aufhören. Dazu können alle beitragen: Eltern, Lehrer, die Schüler selbst. Die Gesellschaft an sich.
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Calwin



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BeitragVerfasst am: 22.09.2009, 22:56    Titel: Ausgrenzung Antworten mit Zitat

Guten Abend Petra u. M.,
wir haben die Erfahrung gemacht das die Ausgrenzung (Mobbing ohne Worte) zum Großteil durch die Eltern stattfindet.
Unsere aktuelle Situation sieht so aus das unser Sohn letzte Klasse Grundschule, sehr wenige soziale Kontakte zu seinen Mitschülern oder Gleichaltrigen hat.
Wenn er ein Treffen vereinbaren will ist entweder keine Zeit oder es wird nicht eingehalten, es kommt einfach keiner.
In der dritten Klasse, wurden wir von einer Mutter informiert das Ihre Tochter nicht mit unserem Sohn spielen kann, weil die anderen sonst nicht mehr mit Ihr spielen.
Der jetzige Höhepunkt begann als mit ich mit dem Vater eines Mitschülers in der Nachbarschaft über das verhalten seines Sohn sprechen wollte, er hatte ihm Dinge genommen die ihm nicht gehören, ich persönlich hab ihn 2 mal dabein gesehen.
Ich habe den Vater um ein Gespräch gebeten es wurde wie folgt abgewürgt: " Ich habe keine Zeit, Kim hat es mir erzählt Klausi hat es ihm geschenkt, ich möchte nicht das mein Sohn angeschrien wird" anschließend fiel die Haustür ins Schloß. Seit dem ist Funkstille.
Wenn Er von uns gefragt wird warum er sich nicht verabredet sagt er:" keine Lust"
Bis vor den Sommerferien hat sich ab und zu einer gemeldet desen Mutter Friseurmeisterin ist und der Vater Konrektor einer Grundschule, wenn ein Kimndermädchen gebraucht wurde und niemand anderes da war. Die Frseurmeisterin gibt Stundenweise Unterricht in der Forscher AG an der Klasse unseres Sohn.

Alles laüft nach dem Spruch ab: Manche Menschen sagen einem nichts, Sie sorgen nur dafür das man nicht weiterkommt.

Calwin
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HG
Calwin
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Bayer



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BeitragVerfasst am: 23.09.2009, 07:10    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, Calwin, leider. So etwas kenne ich auch.

Manche Eltern sind schlimmer als ihre Kinder. Ein Standes- oder was auch immer Dünkel- zum Schreien.

Die Lösung dafür habe auch ich noch nicht gefunden.

LG J.
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tina



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BeitragVerfasst am: 23.09.2009, 08:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich könnte dazu einen Roman schreiben, da ich jemanden kenne, der so etwas in Erwägung gezogen hatte.

Es spiele sehr viele Faktoren eine Rolle. Elternhaus, Freunde und auch die Schule.
Allerdings muss ich in diesem Fall auch sagen, das bei diesem mehr als ein Schaltkreis nicht ganz rund liefen.
Es sind nicht immer die Anderen!

Im Elternhaus wurde er sehr oft gedemütigt und schikaniert.
Halt sehr viele gemeine Kleinigkeiten.
Wobei wenn es danach geht, hätte ich ja Massenmörder werden müssen!

Harmlose gängige Neckereien von Jugendlichen oder freundschaftliche Frotzeleien von Lehrern, werden von manchen eben total anders aufgenommen als es bei -ich sag mal - Normalos laufen würde. Ich habe mal einen Lehrer darauf hin gewiesen wie es bei dem Jung daheim läuft und was so manche harmlose Bemerkung deshalb bei ihm bewirkt.
Woher soll ein Lehrer das auch wissen? Nach aussen hin stellen sich viele Elternhäuser doch fürsorglich und
interessiert dar - man kann nur vor die Fassade schauen.

Ich muss es wissen, mir hat er fast den Mittelhandknochen gebrochen - emotionslos, wegen nichts - (nur einen Spaßrangelei mit einigen Leutchens) und das mit vollen Absicht! - na ja Lehrgeld für mich - dumm für ihn.
Denn ich war einer der Wenigen, die immer für ihn da waren.

Der durfte auch weiter sich an mich wenden - aber man hält dann so jemanden auf Distanz.

Oder nehmen wir einen Begebenheit beim Grillen. Ich hatte ja einen bestimmte Anzahl verschiedenes Fleisch, Würstchen eingekauft und der war irgendwann irgendwie komisch, schon fast beleidigt und sehr mürrisch.
Wochen später habe ich raus bekommen, das der halt alle Steaks hätte allein essen wollen. Waren für jeden zwei geplant, gab ja noch reichlich anderes Grillzeugs.
Aber nö, der hätte lieber Steaks gehabt.
Nur dem sprechenden Menschen kann geholfen werden - wenn er dies vorher gesagt, hätte ich ihm ja zumindest meine Steaks überlassen. Deswegen war der dann über Stunden
sehr überlaunig und gereizt?
Wegen so eine PillePalle!!!!!

Bei einer anderen Feier bei mir bekannten Eltern das gleiche Spiel.
Er meinte andere hätten mehr zu Essen bekommen und er hat sich darüber in dem Fall sogar noch beim Freund beschwert und ab da war für ihn der Tag gelaufen.
Er selber hat aber nur ganz selten mal etwas geteilt - das so am Rande.

Es gibt nunmal Menschen, die ihre Mitschüler töten, ihre Familien auslöschen oder was auch immer.
Daran ist nicht unbedingt die Gesellschaft immer schuld.
Die Täter geben anderen gerne die Schuld, weil sie nichts Eigenes auf die Beine stellen können, mittunter ist es nur Neid auf Andere.

Oft genug beobachtet, das gerade solche Menschen Chancen untätig verstreichen lassen, wo andere zugreifen würden.
Dann aber über das ungerechte Leben klagen und das sie immer nur in Reihe Zwei stehen.

Manche vorbelastete (auch psychisch) Menschen verfallen dann zu gern in diese "Alle wollen mir was " Menthalität - und steigern sich dann rein.

Wie gesagt, ich habe mir eine Entwicklung ansehen können. Wäre es dazu gekommen, hätte ich mit Überzeugung sagen können, das die Mitschüler und Lehrer keinerlei Schuld gehabt hätten.

Wobei die Motivation solcher Täter ja nicht unbedingt immer die Gleiche sein müssen.
Auf keinen Fall kann ich mit einem solchen Täter Mitleid haben, noch ihn zum Opfer hoch stilisieren.
Jemand der andere geplant umbringt, welche ihm selber nichts getan haben, hat doch eine absolute Störung.
Wo bleibt das Mitgefühl des Täters, wenn sein Opfer, welches ihm nie etwas angetan hat, um sein Leben fleht?

Neee, so einfach kann man es sich nicht machen.
Jeder Mensch im Leben hat die Wahl. Wer andere wahlos tötet verdient kein Mitleid! Jeder ist für sein Handeln selber verantwortlich - nicht die Lehrer, noch die Schüler oder die Gesellschaft!
Denke da macht man es sich zu einfach - es sei den es besteht grundsätzlich der Bedarf immer einen Schuldigen zur Hand zu haben, um sich der Eigenverantwortung zu entledigen.

LG
Tina
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Macht die Augen auf



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BeitragVerfasst am: 23.09.2009, 12:43    Titel: Antworten mit Zitat

..
_________________
Macht die Augen auf

Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern.


Zuletzt bearbeitet von Macht die Augen auf am 27.10.2009, 09:34, insgesamt einmal bearbeitet
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Calwin



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BeitragVerfasst am: 23.09.2009, 16:34    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Tag zusammen,
Tina, Sie können sich sicher sein das wir nicht versucht haben jemand den Mittelhandknochen zu brechen, beleidigt sind wenn es statt Steaks nur Würstchen gibt usw.
Von Anfang an haben wir versucht mit der Schule zu kooperieren haben auf Dinge hingewisen die eigentlich nicht sein können um Rat gefragt um selbst Abhilfe schaffen zu können.
Das Einzige was passiert ist, wir wurden immer wieder vertröstet man könne nichts tun, wir sind nicht zuständig, es hat niemand gesehen.
Unser Anligen war es nicht jemanden zu bestrafen oder darauf hinzuwirken das Jemand bestraft wird .
Was würden Sie den tun wen Ihr Kind nach der ersten Woche Schule nach Hause kommt, die Hälfte seiner Lehrnmittel fehlt und ein Mitschüler sie auf bitten nicht mehr hergibt, ihn mit Worten aus der Gossensprache tituliert.
Seit wann ist den Fragen oder ein Hilfegesuch ein Fehlverhalten.
Oder Sie von der Klassenlehrerin des am Ende des Elternabends des vorsätzlichen Schulschwänzen beschuldigt werden, eine Erklärung mit den Worten :" Das intressiert mich nicht abgewürgt werden"
Ich kann Ihnen versichern das Wir nicht zu der Sorte Mensch gehören die Sie in Ihrem Artikel beschrieben haben. trotz aller Häme versuchen wir in der Schule aktiv zu sein, zb. Fahrdienst bei Schulveranstaltungen usw.

Herzliche Grüße
Calwin
_________________
HG
Calwin
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tina



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BeitragVerfasst am: 23.09.2009, 23:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Calwin,

sorry, aber ich steh da ein wenig auf dem Schlauch.

Ich habe auf den Ursprungsbeitrag , also den Amoklauf,Bezug genommen und jemanden beschrieben, der so eine Tat angekündigt hatte.

Deswegen versteh ich Ihren letzten Beitrag auch nicht im Zusammenhang mit dem Meinigen- sorry.

LG
Tina
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“Die Menschen sagen einem nicht immer, was sie denken. Sie sorgen einfach nur dafür, dass man im Leben nicht weiter kommt.”

Hannibal Lector
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Calwin



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BeitragVerfasst am: 24.09.2009, 22:05    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Abend Tina,
habe wohl die erste Zeile Ihres Text Überflogen und war auf Irgend eine Art und Weise der Meinung, Sie hätten parallelen zu unserem Fall aufgezeigt.

Ich bitte Sie, meinen Fehler zu Entschuldigen .
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HG
Calwin
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