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NOTENÄNDERUNG
 

Noten als Verwaltungsakt und die Kosten eines Widerspruchs

Ein Schüler einer Berufsschule erhielt in dem zum Ende des zweiten Schuljahres erteilten Zeugnis im Fach Englisch, das zum Wahlbereich gehört und für die Zuerkennung des Berufsschulabschlusses keine Bedeutung hat, die Note "mangelhaft". Den Widerspruch des Schülers gegen die Englischnote behandelte die Schule als Beschwerde, der sie zum Teil abhalf. Die vom Schüler, der einen Rechtsanwalt beauftragt hatte, nach diesem Teilerfolg seines Rechtsbehelfs beantragte Entscheidung über die Kosten des Widerspruchsverfahrens und deren Erstattung lehnte die Schule ab, da nach ihrer Auffassung kein Widerspruchs-, sondern lediglich ein Beschwerdeverfahren durchgeführt worden war. Das Verwaltungsgericht gab der Klage des Schülers statt. Das Oberverwaltungsgericht lehnte die dagegen gerichtete Berufung ab.

Oberverwaltungsgericht Münster, Beschluß vom 22.1.2001, Az. 19 A 1901/00


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