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SCHMERZENSGELD
 

Schmerzensgeld und Kostenerstattung bei Körperverletzung

Im Anschluß an einen Streit fügt eine Schülerin nach Unterrichtsschluss einer Mitschülerin durch Schlag mit einer Glasflasche eine Schädelprellung, Nasenplatzwunde und Nasenbeinfraktur zu. Die Verletzte fordert u. a. 3000 DM Schmerzensgeld und Verdienstausfall, da sie ihren Job zeitweise nicht ausüben kann. Die Schlägerin wird bei Anrechnung von Mitverschulden der Verletzten verurteilt, 2/3 der geforderten Summe zu zahlen.

Amtsgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 29.11.2000, Az. 31 C 1211/00-16